Aufklärung heute – Sexualkundeunterricht 2.0


Posted on Januar 22nd, by Felix in Doch Noch Blog, Doch Noch TV. 11 comments

Brauchen wir heutzutage wirklich noch sexuelle Aufklärung? Anscheinend schon, wie auch die jüngsten Geschehnisse um die Verlosung eines Klassensatzes „Make Love“ wieder einmal zeigen …
Übrigens werden in den nächsten Blogs wieder einige Eurer Mails beantwortet; zu Themen, wie unter anderem “Beschneidung”, “Trockener Orgasmus“ und “Brustwarzen”.





11 thoughts on “Aufklärung heute – Sexualkundeunterricht 2.0

  1. Manche Eltern in Hamburg regen sich ja über den Sexualkunde in den Schulen auf und meinen das sich die Eltern darum kümmern sollten.
    Ich wäre froh gewesen, wenn ich so ein Buch hätte mit diesem Bildmaterial und nicht nur Strichmännchen und Weibchen. Vom Aufklärungsunterricht hab ich nicht viel gelernt. Leider, gab es aich kein Aufklärungsgesüräch mit den Eltern. Ich hab alles selbst rausgefunden, da es damals noch kein Internet gab, wo man als 14 jähriger mal eben infos suchen konnte…Viele Eltern trauen sich auch gar nicht mit ihren pubertären Kindern darüber zusprechen. Ganz offen. Deswegen gehört es für mich auch klar in die Schule und ins Elternhaus.Sellbst wenn ich mich bei Wikipedia informiere, wie eine Vagina aufgebaut ist, werden dort schärfere Bilder gezegt als im Buch Make Love.Ich will als Jugendlicher informiert werden. Warum es immer noch wiederstände gibt, gegen solche Aufklärungsbücher, kann ich nur halbwegs nachvollziehen.

  2. Ich finde diese Heuchelei schrecklich. Jugendliche sind so oder so ständig mit pornographischen Inhalten konfrontiert – wenn nicht auf Pornoseiten im Internet, dann allein schon tagtäglich in der Werbung und im Fernsehen.
    Warum will man diesen Jugendlichen Zugang zu einem Buch verwehren, in dem es um eine gesunde, selbstbestimmte Sexualität geht?
    Wo das doch das einzige ist, was man der Pornographisierung der Gesellschaft entgegensetzen kann.

  3. Wie sagt Felix „ Wir sehen überall nackte Menschen“. Eher fast nackt, die Genitalregion ist nahezu nie zu sehen, und schon gar nicht lustvoll angeschwollen.

    Die lächerliche Krönung war ein Bericht im Privatfernsehen nach 23 Uhr über ein Tantraseminar.
    Die Teilnehmer waren offensichtlich nackt aber die Körpermitte war fein verpixelt (Milchglas)
    Eine Antwort über den Grund blieb der Sender schuldig.
    Das die eine oder der andere in diesem Zusammenhang nicht erkannt werden möchte wäre verständlich – nur die Gesichter waren klar erkennbar.

    Die meisten jugendlichen würden es schaffen ein PKW ohne Führerschein zu fahren, ab und an kommt einer sogar erstaunlich weit.
    Dennoch würde ihnen niemand die Schlüssel überlassen.
    Man schickt sie zur Fahrschule wo unter anderem mit sehr einschlägigen Bildern von Verkehrssituationen geschult wird.

    Die meisten jugendlichen würden auch ohne Aufklärung sexuelle Kontakte haben.
    Ohne Aufklärung entsteht dabei viel zu oft ein ungewolltes Kind und die jugendlichen sind viel zu früh in der Elternrolle. Viele Unsicherheiten und Zweifel die sie aufgrund fehlender Erfahrung haben werden ihnen mit guter Aufklärung auch genommen.
    Leider gibt es offensichtlich selbst heute noch Schulen die vor einschlägigen Bildmaterial mit sexuellen Verkehrssituationen zurückschrecken.

    Der Mensch lernt im wesentlichen durch abschauen und nachmachen.
    Die nahezu einzigen sexuellen Vorbilder sind halt Pornos mit ihrem schlechtem Vorbild.

    Als Porno würde ich Filme und andere Medien bezeichnen die außer der Darstellung von Sex keine nennenswerte Handlung haben.

    Kaum ein Spielfilm kommt ohne Liebesgeschichte aus.
    Nur die Darstellung der Liebe reduziert sich auf den romantischen Teil, sowie es körperlich wird verschwinden sie hinter Türen und Vorhängen oder man sieht wühlende Körper unter einer Decke.

    Sowie auch nur etwas mehr gezeigt wird ist das Geschrei von Pornografie groß – WARUM?

    Liebe und Sexualität gehören, im Gegensatz zur Gewalt, mitten ins Leben und sollten auch im
    Film dargestellt werden.
    Bei sexuellen Handlungen die sich aus der Handlung ergeben sollte dieser Film nicht als Porno verunglimpft werden.
    Warum gibt es so eine strikte Grenze zwischen Porno und Spielfilmen in denen die mögliche Sexualität nur angedeutet wird.
    Die Jugendlichen hätten mehrere verschiedene Vorbilder an denen sie sich orientieren können und langfristig regen sich dann hoffentlich auch keine Lehrer mehr über sehr gute Bücher zur sexuellen Aufklärung auf.

    Sowohl Hollywood als auch ein wesentlicher Teil der Pornoindustrie liegt in den USA- da müsste sich doch was machen lassen.
    Ggf. gibt es den Film dann in 2 Fassungen.

    Im Gegensatz dazu wird Gewalt in nahezu allen Filmen zur Unterhaltung, teilweise sehr deutlich, dargestellt.
    Da gibt es allerdings sehr viele Stimmen die jeden Zusammenhang zwischen den zahllosen
    Gewaltdarstellungen in Filmen oder Ballerspielen und Massakern wie in Winnenden in Abrede stellen, auf der anderen Seite müssen die Jugendlichen dringend vor jeder Darstellung sexueller Inhalte „geschützt“ werden.

    Warum soll das eine nahezu wirkungslos und das andere hoch gefährlich sein?

    Ich denke das weder Jugendliche noch Kinder gefährdet werden wenn sie gesund gelebte Sexualität
    mitbekommen.
    Gefährdet wird die Ruhe der Eltern denen die Fragen der Kinder peinlich sind.

  4. Es ist fast kaum zu glauben, wie sich manche Pädagogen einerseits berufen fühlen, alle paar Jahre Unterrichts- und Lernmethoden neu zu erfinden, dies leider meist fernab von Psychologie und Neurowissenschaft. Mit den diversen Schulreformen haben sie seit den siebziger Jahren reichlich Schaden angerichtet.

    Andererseits zeigen Schulleitungen nicht selten eine Prüderie, die — 130 Jahre nach den ersten Versuchen der österreichischen Pioniere, darunter Sigmund Freud — geradezu haarsträubend ist. Das erscheint nicht nur wenig reflektiert, sondern angesichts der sexuellen Not, die wir Psychotherapeuten täglich zu behandeln haben, ausgesprochen verlogen und feige.

    Außerdem möchte ich Ihnen, Frau Henning, und dem ganzen Team, einmal sehr herzlich danken für Ihre Arbeit. Als Psychoanalytiker bin ich begeistert über die wohltuend herzliche und unverklemmte Art, in der Sie und Kollegen an dieses nach wie vor peinlich-schwierige Gebiet herangehen. Ich empfehle allen meinen Patienten Ihre Bücher und diese Webseite!

  5. Lieber Dr. Gehde,

    nur zu recht beklagen Sie Pruederie und Rueckstaendigkeit in der Sexualkunde an Schulen. Aber ist das nicht Kritik an den Symptomen statt an der Ursache? Was ist die Ursache? Das sind die Stein gewordenen Religionsgemeinschaften, die sich seit 2,000 Jahren kaum bewegen. Dazu muesste zum Beispiel der Papst den Katechismus aendern, was er absolut nicht machen wird und nicht machen kann. Die Institution wuerde das auf jeden Fall verhindern.

    Ich sehe hier wie bei den Diskussionen ueber Beschneidung die Verursacher in der Kritik aussen vor gelassen werden, so als haetten sie damit nichts zu tun. Als kaeme die Beschneidung gewissermassen aus dem Weltall zugeflogen und man muesse sich damit abfinden, die physischen und seelischen Schmerzen still ertragen. Ich finde das unglaublich im 21. Jahrhundert.

    Ich gehoere zu den 68ern und wir haben damals mit unserer Kritik keinen Stein auf dem anderen gelassen. Was ist davon uebrig geblieben? Die Religionsgemeinschaften wie es scheint, sitzen das aus, so wie Helmut Kohl jede Kritik immer ausgesessen hat. Das scheint eine im jeweiligen Sinne „erfolgreiche“ Methode zu sein mit Problemen umzugehen. Na dann weiterhin „viel Spass“ auch im 21. Jahrhundert.

  6. Lieber Henry,

    da bin ich völlig Ihrer Meinung. Ich persönlich halte Religionen für kollektive Wahnsysteme. Neben dem Versuch, einzelnen Menschen Orientierung, Trost oder das Gefühl zu vermitteln, wieder (oder überhaupt erstmals) Elternfiguren erleben zu können, haben sie nach meiner Überzeugung unendlich viel Zerstörung, Verfolgung, Intoleranz und damit verbundenes Leiden von Lebewesen angerichtet.
    Zur Kritik an den der christlichen Sexualmoral scheint mir Karlheinz Deschners „Das Kreuz mit der Kirche“ nach wie vor aktuell und in seiner Fülle an kaum glaublichen Absurditäten, die auch vom Vatikan nicht aus dem Wege zu räumen sind, da sie aus dessen eigenen Archiven stammen, kaum zu übertreffen. Die Bösartigkeit und Herzlosigkeit der christlichen Sexualmoral, die im Hexenwahn eine grauenhafte Steigerung zeigte, macht mir heute noch in der täglichen Arbeit mit davon Betroffenen zu schaffen.
    Zur allgemeinen, nicht nur christlichen Religionskritik empfehle ich Dawkins‘ „Gotteswahn“. Die Versuche der Kirchen und anderer religiöser Gruppen, die Argumente daran zu erschüttern, sind mehr als kläglich. Aber Wahnsysteme lassen sich nicht — und schon gar nicht allein — durch isolierte Einsichten auflösen. Meist braucht es dazu eine gefühlshafte Erschütterung durch tiefe persönliche Krisen, und traurigerweise verzichten viele Menschen eher auf ihre eigene sinnliche Freude an Vitalität, wozu auch Sexualität gehört, als auf die vermeintliche Geborgenheit in einer religiösen Gruppe. Hierzu hat ja auch Sigmund Freud in „Die Zukunft einer Illusion“ schon originelle Gedanken geäußert (die den religiösen Psychoanalytikern meist gar nicht gefallen).
    Wenn es ein ethisches Prinzip für diesen Planeten geben sollte, dann würde ich Albert Schweitzers „Ehrfurcht vor dem Leben“ den Vorzug geben, vielleicht erweitert durch den Begriff „Ökosystem.“

  7. Lieber Henry,

    da bin ich völlig Ihrer Meinung. Ich persönlich halte Religionen für kollektive Wahnsysteme. Neben dem Versuch, einzelnen Menschen Orientierung, Trost oder das Gefühl zu vermitteln, wieder (oder überhaupt erstmals) Elternfiguren erleben zu können, haben sie nach meiner Überzeugung unendlich viel Zerstörung, Verfolgung, Intoleranz und damit verbundenes Leiden von Lebewesen angerichtet.
    Zur Kritik an der christlichen Sexualmoral scheint mir Karlheinz Deschners „Das Kreuz mit der Kirche“ nach wie vor aktuell und in seiner Fülle an kaum glaublichen Absurditäten, die auch vom Vatikan nicht aus dem Wege zu räumen sind, da sie aus dessen eigenen Archiven stammen, kaum zu übertreffen. Die Bösartigkeit und Herzlosigkeit der christlichen Sexualmoral, die im Hexenwahn eine grauenhafte Steigerung zeigte, macht mir heute noch in der täglichen Arbeit mit davon Betroffenen zu schaffen.
    Zur allgemeinen, nicht nur christlichen Religionskritik empfehle ich Dawkins‘ „Gotteswahn“. Die Versuche der Kirchen und anderer religiöser Gruppen, die Argumente daran zu erschüttern, sind mehr als kläglich. Aber Wahnsysteme lassen sich nicht — und schon gar nicht allein — durch isolierte Einsichten auflösen. Meist braucht es dazu eine gefühlshafte Erschütterung durch tiefe persönliche Krisen, und traurigerweise verzichten viele Menschen eher auf ihre eigene sinnliche Freude an Vitalität, wozu auch Sexualität gehört, als auf die vermeintliche Geborgenheit in einer religiösen Gruppe. Hierzu hat ja auch Sigmund Freud in „Die Zukunft einer Illusion“ schon originelle Gedanken geäußert (die den religiösen Psychoanalytikern meist gar nicht gefallen).
    Wenn es ein ethisches Prinzip für diesen Planeten geben sollte, dann würde ich Albert Schweitzers „Ehrfurcht vor dem Leben“ den Vorzug geben, vielleicht erweitert durch den Begriff „Ökosystem.“

  8. Noch zur Ergänzung:
    Beschneidungen aller Art, wie auch immer motiviert oder heute manchmal pseudo-medizinisch verbrämt („Hygienevorteil“, weniger Gebärmutterhalskrebs etc.) sind nicht nur medizinischer Unfug. Man kann sich auch waschen, wie ein hannoverscher Anatom, Prof. Herbert Lippert, öfters kommentiert hat.

    Beschneidungen und genitale Verstümmelungen sind ein Verbrechen an der Unversehrheit des Lebens, in ihrer Durchführung wie in ihren Auswirkungen ein Trauma für jeden betroffenen Menschen. Jede Begründung durch die Religionsgemeinschaften ist ohne Substanz, noch nicht einmal wiederspruchslos logisch in sich. Denn wenn es einen personalen Gott und Schöpfer des Universums gäbe: Wäre er dann tatsächlich darauf angewiesen, die Unterwäsche seiner Geschöpfe auf diesem Planeten anzuheben und auf Zeichen zu achten, die durch wahnkranke Verstümmler und religiöse Ideologen gesetzt werden?!

    Die Verstümmelungen an Mädchen sind besonders grauenhaft. Sie entsprechen auch nicht dem Geist des Islam (wie es dankenswerterweise Rüdiger Nehberg durch hohe Islamgeistliche dokumentieren lassen konnte). Sie erscheinen vielmehr durch Motive wie Eifersucht und Neid der möglichen späteren Ehemänner motiviert, wobei die Angst vor der Lust und der sexuellen Potenz von Frauen ein offenbar ur-männliches Problem ist, das sich über alle Kulturkreise erstreckt. Diese Kraft soll gebrochen werden.

  9. Lieber Dr. Gehde,

    Sie sprechen mir total aus der Seele. Einen besseren, umfassenderen, fundierteren Beitrag habe ich bisher hier noch nicht lesen koennen. Ich kann nur hoffen, dass es moeglichst viele lesen und dabei in’s Gruebeln kommen – oder noch besser – auch Konsequenzen ziehen.

    Mir ist das bereits im Alter von 16 gelungen, als ich mich aus den Faengen der Katholischen Kirche befreite, weil sie mir die Selbstbefriedigung verbieten wollten. Da ich als Kind in einem Forsthaus gross wurde, sah ich die eklatante Divergenz zwischen der Natur und diesem religioesen Machtapparat. Damit beschaeftigte ich mich intensiv ab 14 Jahren und nach 2 Jahren der innerlichen Auseinandersetzung stand fuer mich fest: „Die spinnen, die Roemer“ – um es mit Asterix auszudruecken.

    Mir wurde klar, es geht hier garnicht um Sexualitaet, sondern ausschliesslich um Macht ueber Menschen. In einer Talkshow ueber den Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche, bestaetige ein Missbrauchsopfer ganz klar, dass es sich bei den paedophilen Priestern nicht um sexuell verbogene Individuen handelt, sondern um ganz besonders Macht besessene Kreaturen die sich ihre Opfer unter den Schwaechsten suchen.

    Obwohl ich eigentlich meinen Frieden schon mit 16 gefunden habe, beschaeftige ich mich nach wie vor mit dem Thema und da haben mich ganz besonders die kritischen Aussagen von Theologie Professorin Uta Ranke-Heinemann in den 80er Jahren elektrisiert, als sie die Beichtstuehle als Geburtsort der Paedophilie bezeichnete, die spaeteren Skandale voraussehend. Frau Ranke-Heinemann ist ja nicht irgendjemand, sondern die Tochter von Alt-Bundespraesident Gustav Heinemann und sie hat zusammen mit dem spaeteren deutschen Papst Ratzinger Theologie studiert. Derselbige hat sie dann fuer ihre Kritik am System exkommuniziert. Die Dame hat meine volle Sympathie und Solidaritaet.

    Ich habe mal die Anzahl der registrierten Religionen gegoogelt und bin auf die stattliche Zahl von 4,200 gekommen. Alle beanspruchen die exklusive Wahrheit. Das alleine schon beweist, dass sie niemand hat. Aber gefaehrlich sind sie allemal, wie sie es am besten oben beschrieben haben. Ganz herzlichen Dank dafuer.

  10. Alle Religionsgemeinschaften sprechen vom glauben, d.h. sie WISSEN auch NICHT.
    Viele erstellen aber aus diesem Nichtwissen sehr dogmatische Regeln.

    Nach dem Christlichen Glauben hat Gott den Menschen nach seinem Ebenbild (Vorbild) geschaffen, also inklusive ihrer/seiner Sexualität und aller Teile des Körpers.

    Warum ist Gottes Bodenpersonal dann so Sexualfeindlich und drängt auf das verändern Gottes Werk?

    Den christlichen Kirchen und der Bibel mit ihrem Bild von Gott fühle ich mich schon langen nicht mehr verbunden, sehr angesprochen hat mich aber ein Bild das Alice Miller in ihrem Buch
    „Du sollst nicht merken“ zeichnet.
    Sie schreibt über Gott: „Von einem kränkbaren, empfindlichen, erzieherischen,autoritären Vater, der wenn er die Allmacht besäße nicht auf den Gehorsam seiner Kinder angewiesen wäre und sich nicht von seinen Götzen verunsichern lassen müsste.
    So schaffen sich die Theologen ein Gottesbild nach den erfahrenen Mustern. Ihr Gott ist wie ihre Väter:unsicher,autoritär,machthungrig,rachsüchtig, und egozentrisch.“
    Und später:
    „Wer war dieser widerspruchsvolle Gott-Vater, der es nötig hatte, eine neugierige Eva zu erschaffen und ihr gleichzeitig zu verbieten ihr wahres Wesen zu leben?“

    ZU: „Man kann sich auch waschen“
    Nur Waschen wird gelernt, in den ersten 3-4 Jahren an dem Vorbild wie die Mutter es bei dem Jungen macht.
    Woher soll sie es auch besser wissen wenn nicht darüber gesprochen geschweige denn geschult wird / werden darf.
    MaNN hat dann später die Chance sein können weiter zu entwickeln, da aber kaum darüber geredet wird und das ursprüngliche Muster tief verborgen wirkt bleibt es häufig eine theoretische Möglichkeit.
    Wie tief solch frühen Muster sitzen beschreibt Alice Miller sehr gut in dem o.g. Buch.

    Angestoßen durch den Blog „Die Tantra Massage“ auf dieser Seite habe ich mehrere Organisationen gefunden die in ihren Seminaren sehr offen aber feinfühlig mit dem Thema Sexualität umgehen.

    Erwähnen möchte ich hier:

    Art of loving Tantra in Hamburg
    Aruna in Ulm
    Die Liebesakademie im ZEGG in Bad Belzig bei Berlin

    Alle schaffen innerhalb kürzester Zeit einen geschützten, vertrauensvollen Raum den viele der Teilnehmer-innen, wie ich auch, als sehr heilsam empfunden haben.
    Eine durchschnittliche Eigenverantwortlichkeit vorausgesetzt sind sie empfehlenswert.

    Es gibt noch eine Reihe weitere, vermutlich auch gute Institute, die ich aber nicht aus eigener Erfahrung kenne und somit hier nicht erwähnen möchte.

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