Orgasmuskunde: Vaginal oder klitoral?


Posted on Mai 23rd, by Felix in Doch Noch Blog, Doch Noch TV. 29 comments

Was unterscheidet einen vaginalen von einem klitoralen Orgasmus? Kann man ihn lernen? Gibt es eine Stellung, in der Frau es einfacher hat zu kommen? Und was bedeutet „Hands Off“ in diesem Zusammenhang? Und wie kann man seine Prostata wach machen? Viel Spaß bei diesem aufschlussreichen Blog rund um das Thema „Orgasmus“!





29 thoughts on “Orgasmuskunde: Vaginal oder klitoral?

  1. Ich bin jetzt 50 Jahre alt und hatte mit 20 meinen ersten vaginalen Orgasmus durch Penetration mit einem Mann, der offensichtlich Moerser und Hubschrauber intuitiv beherrschte. Davor hab ich orgasmuslos ein paar Jahre mit einem Stosser bzw. Rammler verloren, um euer Vokabular zu benutzen..ich hab damals minutenlang die Nachbarschaft zusammengeschrien und verfiel dem jungen Mann, der dieses Wunder an mir vollbracht hatte, auf der Stelle.
    Ich trachtete natuerlich nach Wiederholung und hab es geschafft, fuenf Jahre lang fast taeglich mit ihm dem Wunder beizuwohnen. Erst als der junge eigentlich sexuell bis dahin unerfahrene Mann einen Hoehenflug bekam und seine Wirkung bei anderen Maedchen ausprobieren wollte, war ich gezwungen, einzusehen, dass meine herrliche Ekstase auch mit anderen Maennern reproduzierbar war, manchmal nach entsprechenden „Anweisungen“ den Schwanz drin zu lassen und den Gebaermutterhals zu umkreisen und der Langsamkeit zu froenen und dem Rausch der Tiefe der Vagina zu folgen.
    So hab ich gelernt, dass ich was gelernt hatte. Klitoridale Entldungen bei Selbstbefriedigung hab ich kurioserweise erst danach gelernt.
    Probleme mit der Nachbarschaft hab ich allerdings noch heute.

  2. Vielen Dank für diesen tollen Blog, auf den ich erst jetzt gestoßen bin. Deswegen auch dieser etwas verspätete Kommentar zu dem Video „Orgasmuskunde“.

    Ein Satz der E-Mail-Schreiberin hat mich besonders aufhorchen lassen, weil es mir ebenso geht: Sie schreibt, ihre Klitoris fühle sich an, als sei sie taub, sobald der Penis in sie eindringt, sodass eine Stimulation der Klitoris parallel zum Geschlechtsverkehr sozusagen nichts bringt.
    Ich habe mich schon länger gefragt, woran dies liegt und war ganz gespannt auf die Antwort im Video. Leider kam darauf nicht so richtig eine Antwort: Liegt es wohl auch an dem Lernprozess, mehr bei dem Berühren des inneren der Vagina zu spüren?
    Ich habe den Eindruck, dass die Penetration der Vagina in gewisser Form die Empfindungen der Klitoris lähmt. Meint ihr, dass das parallele Stimulieren der Klitoris eher hinderlich für den Lernrozess ist, im inneren der Vagina etwas zu spüren? Woran kann dieses Lähmungsgefühl liegen?

  3. Auch ich fühle eine Lähmung der Klitoris während der Penetration, mehr noch, es ist mir unangenehm, wenn ich da während der Penetration berührt und stimuliert werde, es ist fast ein Schmerz, die Klitoris fühlt sich dann überreizt an. Schade, denn ich bekam bisher eben auch noch nie (nach sehr vielen Jahren Sex) einen direkt bei der Penetration ausgelösten Orgasmus.

  4. Vielen Dank für diesen Beitrag. Mir geht es genau wie der Briefeschreiberin. Und wenn Freundinnen von ihren vaginalen Orgasmen erzählen und tolle Männer sich abmühen mir einen vaginalen Orgasmus zu bescheren und ich irgendwie nichts spüre…….dann kamem bei mir immer Gedanken a lá „Was ist bei mir kaputt?“
    „Gibt es Frauen, die zum vaginalen Orgasmus einfach nicht fähig sind-und ich gehöre dazu?“ „Werde ich mein Leben lang keinen Spass an der Penetration haben?“. Da war ich schon regelrecht verzweifelt, obwohl ich klitoral gut kommen kann und viel Spass hab.
    Dank dieses Beitrages schöpfe ich neue Hoffnung und werde mich demnächst mal genauer mit meinem „Innenleben“ befassen.

    Danke

  5. Hallo Ann-Marlene,

    so wie ich Dich in diesem Blog verstanden habe, definierst Du einen vaginalen Orgasmus als einen Höhepunkt, der ausschließlich durch Penetration zustande kommt. Dabei sagst Du, es sei nicht sicher, welche Körperteile dafür zuständig sind, ob es die Klitoris mit ihren inneren Anteilen ist oder die G-Fläche.

    Dazu muss ich zunächst sagen, dass es ganz sicher möglich ist, zu unterscheiden, welches Organ zum Orgasmus geführt hat. Ein Höhepunkt, der nur durch die Stimulation der Klitoris hervorgerufen wurde, spielt sich mehr im Unterleib und weiter vorne ab. Ein Höhepunkt, der durch die Prostata entstanden ist, geht tiefer und überschwemmt den ganzen Körper, nicht nur emotional.
    Es gibt die Kombination aus beidem, aber das kann mitunter eine große Herausvorderung sein, da beide Organe so erregt werden müssen, dass sie auf dem gleichen Niveau sind, um zu kommen. Bei einigen Frauen passiert es aber auch einfach so.
    Manchmal, wenn eins der beiden Organe vorrangig erregt ist, kann sich das andere taub anfühlen, so wie es die Briefschreiberin in deinem Blog schildert. Das hängt damit zusammen, dass im Kopf die Aufmerksamkeit bei nur einer der beiden Erregungsweisen ist und für die andere gerade die Fokussierung fehlt.

    Wenn man den reinen Prostata-Orgasmus lernen möchte, heißt es tatsächlich Finger weg, und zwar von der Klitoris. Die Stimulation der G-Fläche funktkioniert dann etwas anders, als Du es zeigst, das kann ich aber unmöglich ohne Modell oder Zeichnung erklären. Jedenfalls funktioniert es mit einem Penis oder einem Dildo ohne viel Übung und ohne sehr große Erregung in der Regel nicht.

    Zusammenfassend heißt das, es gibt einen vaginalen Orgasmus, das ist der, der durch die Prostata hervorgerufen wird. Dann gibt es einen klitoralen Orgasmus, und einen Orgasmus, der beide im gleichen Moment vereint.
    Und letztlich gibt es davon ganz unabhängig einen Orgasmus, der nur durch Penetration hervorgerufen wird, der sowohl von dem einen, als auch von dem anderen oder von beiden Organen hervorgerufen wird.

    Ich erhebe keinesfalls den Anspruch der Vollständigkeit oder Richtigkeit dieser Aussagen, aber ich spreche aus Erfahrungen, die mir diese Rückschlüsse erlauben. Für eine repräsentative Studie reichen diese natürlich nicht :-)

    Liebe Grüße
    Lisa

  6. Liebe Lisa,
    danke für deine tolle Erklärung.
    Ich möchte nur zwei Dinge hinzufügen: Ich dachte eigentlich nicht, dass ich gezeigt oder gesagt habe, WIE man die Prostata stimuliert, sondern nur, wie man sie findet. Das WIE-Stimulieren ist ja sehr individuell, gerade bei der Prostata. Was der einen Dame gut tut, tut der anderen weh … oder bringt gar nichts.
    Die Prostata überhaupt „Wachzulüssen“ braucht ja einen gewissen Vorlauf! Kann ein Paar Monate dauern. Die meisten Frauen haben ja noch nie hingefasst! Bis das im Gehirn angelegt ist … Danach geht es meist sehr schnell! Schön!

    Zweitens – weil es hier um sehr neue Forschungsergebnisse geht, die kaum jemand kennt – möchte ich deutlicher erklären, was ich mit Vaginal-Orgasmus gemeint habe. Es geht unter anderem darum, dass AUCH die Prostata sehr eng im Zusammenhang mit der sensiblesten Stelle der Klitoris steht! Am Ende kann dort nichts auseinandergehalten werden! Ist wirklich fast alles Klitoris. Gerade hinten an der Prostata, laufen sehr viele Klitorisnerven entlang … (Vielleicht deswegen so sensibel?)
    Aber je nachdem, WO stimuliert wurde, fühlt es sich für jede einzelne Frau gravierend anders an. Das kann ich selber (und wiederum andere Untersuchungen) auch bestätigen. Laut PET-Hirn-Scans können Frauen die verschiedenen Bereiche und Stimulierungen sehr gut auseinanderhalten! Spannend!

    Danke noch mal für deine Meinung und Erfahrungen! Diese Diskussionen führen nämlich meist dazu, dass die Zusammenänge immer deutlicher werden.

    Schöne, feuchte Weihnachten wünsche ich! So oder so!

    Ann-M.

  7. Hallo Ann-Marlene,

    über Deine ausführliche Antwort habe ich mich sehr gefreut, vielen Dank!

    Ich muss Dir Recht geben, wenn Du sagst, Du hast nicht erklärt, WIE die Prostata stimuliert wird. Wäre doch ein super interessantes Thema für einen PodCast!

    Was die Sache mit Prostata und Klitoris angeht, stelle ich fest, dass Du wirklich ein großer Fan der Klitoris bist.

    Ich möchte trotzdem bei meiner Theorie von zwei verschiedenen Orgasmen durch zwei verschiedene Organe bleiben. Und das, über die bereits genannte Argumentation hinaus, aus einem konkreten Grund: Ich nehme seit einiger Zeit SSRI ein und habe wie viele andere Menschen als Nebenwirkung Libidoverlust und Orgasmusschwierigkeiten.

    ABER: Im Gegensatz zu den klitoralen Orgasmen funktionieren die vaginalen Höhepunkte mit Prostatastimulation vollkommen unverändert intensiv und problemlos.

    Ich halte es für völlig unmöglich, dass ein und dasselbe Organ hinten funktioniert und vorne nicht. Das wäre so, als würde ein stehengebliebenes Herz mit nur einer Klappe weiterschlagen.

    Forschung finde ich überaus interessant und wichtig, aber die Ergebnisse sind fehlbar und trotz des eigenen Anspruchs der Forscher immer subjektiv geprägt. Forschungsergebnisse wurden seit jeher verändert, damit sie in die zu beweisende Theorie passen. Wenn also jemand herausfinden möchte, dass alles die Klitoris ist, dann wird er Belege dafür finden.

    Du sagst in einem anderen Blog auch selbst, dass die weibliche Prostata jahrzehntelang, wohl aus politischen Gründen, aus den Lehrbüchern gestrichen wurde.

    Deshalb: Forschung finde ich super und unterstützenswert, aber ich vertraue auch auf meine eigenen Erfahrungen. Und: Manchmal ist das subjektive Erleben objektiver als man denkt!

    Dir schöne Feiertage und herzliche Grüße,

    Lisa

  8. Hallo Ann-Marlene,

    sooo, dies ist mein letzter Beitrag zu diesem Thema, versprochen :)

    Die Sache hat mir keine Ruhe gelassen, daher habe ich mich bei meinen Freundinnen umgehört und mit ihnen unerwartet offene und interessante Gespräche geführt.

    ALLE haben Deine Theorie bestätigt. Sie erleben die vaginalen und die klitoralen Orgasmen auch als sehr verschieden, empfinden sie aber nicht so stark voneinander getrennt wie ich. Sie beschrieben es so, dass „alles irgendwie eins“ ist.

    Daher möchte ich oben genannte Aussagen von mir revidieren, soweit sie so formuliert waren, dass ich zu sehr von mir auf andere geschlossen habe, bzw. zu verallgemeinernd war. Ich gelobe Besserung!

    Guten Rutsch und Grüße,

    Lisa

  9. Ist doch toll, dass es mittlerweile offensichtlich doch viele Frauen gibt, die so was wie einen „umfassenden“ Orgasmus empfinden können. Ich weiß nicht, ob das in der Generation der Frauen, die in den 50ziger Jahren geboren sind, oft nicht richtig aufgeklärt wurden und die Sexualität oft noch schambesetzt erlebten, ähnlich war. Ich merke, dass ich fast ein bisschen neidisch werde, weil ich das Gefühl habe, da irgendwie zu kurz gekommen zu sein. Natürlich ist es nie zu spät, Neues zu entdecken, aber so ganz einfach trotz aller heutigen Offenheit auch wieder nicht.
    Gesine

  10. Entschuldigung, aber 96% aller Frauen können laut einer Studie keinen rein vaginalen Orgasmus erleben, und das ist völlig normal!

    Hierzu eine Studie der Sexuologie der Charité:

    http://www.sexuologie-info.de/pdf/Bd.10_2003.pdf#page=128

    Es gibt keine „Orgasmenstörungen“ oder Probleme beim rein vaginalen Orgasmus zu kommen, Frauen sind nur einfach nicht dafür gemacht. Nicht der Penis ist das Maß aller Dinge in der Stimulation, sondern ihr selbst seid es, und damit im Regelfall eure Klitoris und nicht eure Vagina.
    Wenn 96% der Frauen die Klitoris benötigen, um sowohl einen klitoralen, als auch einen klitoro-vaginalen Orgasmus zu bekommen, d.h. durch gleichzeitige Stimulation zu beidem kommen, dann sollte man doch um Gottes Willen nicht 96% der Frauen Probleme einreden, sondern ihre völlig normalen anatomischen und physiologischen Begebenheiten akzeptieren und sie nicht mit einer nur für 4% geltenden Minderheit und somit nicht als normal einzustufenden Reaktion unter Druck setzen. Einen Mann, der nicht kommt, wenn man ihn nicht am Penis berührt würde ja auch niemand für unnormal halten. Hört auf diese Mythen zu erzählen, sie setzen Frauen unnötig unter Druck und deklarieren sie als unnormal, weil sie nicht „optimal“ auf den Penis eines Mannes reagieren. Der Penis ist phylogenetisch jünger als die weibliche Sexualität, er wurde so geschaffen, dass er das Sperma optimal in die Vagina der Frau einbringen kann. Bei vielen Tieren sitzt die Klitoris innerhalb der Vagina, bei der Frau eben nicht. Dies ist dadurch zu erklären, dass der Mensch monogam lebt und gibt so der Frau die Möglichkeit der Überprüfung der Fähigkeiten des Mannes zur Partnerwahl. Denn der weibliche Orgasmus hat viele Funktionen: Die Überprüfung des Mannes, wieviel Einfühlsvermögen, Zärtlichkeit und Willen er besitzt, die Frau zufrieden zu stellen und somit auch seine Qualitäten als potentieller Partner überprüft. Beim Orgasmus werden sehr viele Glückshormone ausgeschüttet und er festigt so die Partnerbindung (überhaupt nur deswegen haben wir auch Sex ohne Kinder zeugen zu wollen) und sichert außerdem die Treue der Frau. Es ist darüber hinaus die Belohnung für „evolutionär sinnvolles“ Verhalten, denn wer Spaß am Sex hat, hat ihn auch häufiger. Und zu guter letzt fördern die unwillkürlichen Kontraktionen der Vagina beim Orgasmus die Aufnahme der Spermien, wenn man denn einmal ein Kind zeugen möchte.

    Und es gibt um Gottes Willen KEINE weibliche Prostata!
    Sie dient als Anhangsdrüse den Männern zur Produktion der Samenflüssigkeit und ist bei Frauen schlichtweg nicht vorhanden, als Medizinerin kann ich das nur deutlich so sagen.
    Die Frau besitzt aber wohl sehr gut innervierte Stellen in der Vagina, und Bereiche, die vermehrt durchblutet werden und somit bei Erregung anschwellen (Wie auch die äußere Vulva und der Penis des Mannes).
    Die meisten Frauen, die vaginale Orgasmen erleben erleben diese bei gleichzeitiger Stimulation der Klitoris, weil hierdurch schlichtweg (wie beim männlichen Pendant, dem Penis) die meisten Nervenendigungen verlaufen. Das ist ein anatomischer Fakt und nichts, wodurch Frau sich irgendwie unnormal fühlen müsste. Man muss sich Klitoris und Vagina als zusammenhängendes System vorstellen, bei dem die Nervenausläufer der Klitoris (wie bei einem Eisberg) weit in die Vagina hineinziehen und nach maximaler Durchblutung zu unwillkürlichen Muskelkontraktionen führen, dem Orgasmus. Diese beiden Teile des weiblichen Geschlechtstraktes sind also nicht voneinander zu trennen, denn auch, wenn man nur vaginal stimuliert wird, wirken die nervalen Ausläufer der Klitoris immer mit.
    Der vaginale Orgasmus wird von mir persönlich auch als intensiver empfunden, ich kann ihn aber nur bei gleichzeitiger klitoraler Stimulation erreichen, und das ist völlig physiologisch. Denn hier liegen nunmal die Hauptnerven, die auch die Vagina mitversorgen. Wobei die Vagina natürlich auch eine eigenständige Innervation besitzt, die aber nicht so reich, wie die der Klitoris ist. Er wird von mir trotzdem sehr oft als rein vaginal empfunden, zur maximalen Durchblutung scheint jedoch auch die Stimulation der klitoralen Nerven notwendig zu sein.
    Frauen die rein vaginal kommen können, und das sind nicht viele (also nicht die Norm!) scheinen eine besonders reich innervierte Vagina zu haben, die sie bei reiner Stimulation dieser zum Orgasmus gelangen können, es sollte sich aber um Himmels Willen keine Frau unter Druck setzen diesen Orgasmus erreichen zu können, denn er ist und bleibt die Ausnahme!
    Und das hat nichts mit einer fortgeschrittenen Reife, Qualitäten des Mannes oder der Beziehung zu tun, man sollte mit diesem Mythos endlich aufräumen, denn er quält viele Frauen und setzt Paare unter Druck. Die Klitoris ist und bleibt Haupterrektionpunkt, und das ist völlig weiblich und normal. Hört auf einem Orgasmus nachzujagen, der für die meisten Frauen nicht existiert und genießt euer Sexualleben, so wie ihr seid. Wenn ihr klitoral kommt wunderbar, wenn ihr klitoro-vaginal kommt sehr schön, wenn ihr rein vaginal kommen könnt auch gut (das ist nicht die Regel und darf nicht das Maß aller Dinge sein oder als normal angesehen werden, und KEINE Frau, die das nicht kann hat „Probleme“, lasst euch das nicht einreden!), aber nehmt diesen Druck von euch vaginal kommen zu müssen, diese Möglichkeit gibt es wirklich nur für sehr wenige Frauen und darf nicht als das „Normale“ angesehen werden.

  11. Liebe Marlene,

    ich werde versuchen eine sehr konkrete Antwort zu geben.

    Nur in einem Punkt bin ich einig: Wir sollten den Druck entfernen!
    Wer Klitoral kommen kann und dieses geniesst, sollte es genau so weiter machen. Und gewertet sollte auch nicht werden, zwischen klitoral oder vaginal Kommen. Auch sollten nicht 96% der Frauen als krank oder gestört gelten, weil sie nicht vaginal kommen (Danke hier an Freud! Und dies ist ironisch gemeint!) ABER ich kann es nicht mehr hören, dass Frauen in der Vagina nur wenig empfinden können, jedenfalls nicht genug um zu kommen. Und auch nicht, dass es keine Prostata gibt.

    Ich selber bin das beste Beispiel für das Gegenteil.
    Nachdem ich nun 6 Jahren Sexocorporell studiert habe (www.ziss.ch „Sexualtherapie für die ärztliche Praxis“), habe ich sowohl mein Empfinden in der vagina gesteigert, wie auch meine Möglichkeit ohne Außenstimulation der Klitoris zu kommen. Und meine Klientinnen genauso. Meine Prostata habe ich dort drin auch gefunden.
    Außerdem habe ich Kollegen und Kolleginnen die darin spezialisiert sind, genau dies, Frauen beizubringen. Und es klappt sehr gut! Das Gefühl „dort-drinnen“ fühlt sich so spannend an, dass ich, zum Beispiel, mitunter mein Interesse an der äußeren Klitoris verliere. Ich brauche sie einfach nicht mehr „Hand-zu-betätigen“.

    Es ist so klar, wie nur etwas, dass ganz viele Fähigkeiten in der Sexualität, entgegen dem allgemeinen Glauben, nicht angeboren sind, sondern gelertnt werden. Wie? Kleine Kinder können sich in der Regel nicht zum Höhepunkt stimulieren und mit der Pubertät kommt diese Fähigkeit nicht extra reingeflogen. Nein, große Teile der Sexualität und vor allem der Genuß dabei werden im laufe der Jahre gelernt. Aus Erfahrungen und durch Selbst- und Fremdanfassen ;-) Es gibt genug Beispiele für negatives sexuelles Lernen (Missbrauch etc.) wo auf einmal nichts funktioniert und kaum etwas gespürt wird, oder sogar Schmerz. Genau dies umzulernen kann sehr schwer sein, aber es ist absolut möglich. So hat jeder sein ganz eigenes gelerntes System. Wer es dabei belassen möchte, wie es jetzt ist, sollte es, wie schon erwähnt, dürfen. Aber wer mehr möchte, sollte nicht durch langen Erklärungen, wie deine entmutigt werden.

    Meine Konklusion:
    Es ist also lernbar sowohl die weibliche Prostata, wie auch die Vagina selbst, intensiv spüren zu lernen. Und zum Glück gibt es Frauen und Männer, deren Lebensaufgabe es geworden ist, genau diese Dinge in die welt zu bringen, um endlich den Unfug zu beenden, dass es das Alles nicht gibt. Und DAS IST ein Mythos: „Es gibt keine Prostata und kaum Innenwahrnehmung der vagina“.

    Für alle Frauen also: Wer mehr in der Vagina spüren möchte und dadurch mehr Lust entwickeln möchte: Weiter machen!

    Zum merken:
    Die Prostata wurde 2001 von der Federative International Comittee on Anatomical Terminologie (Deutsch: Internationales Komitee für Anatomische Terminologie) als existierendes biologisches Organ festgelegt. Viele Ärzte haben über Prostataflüssigkeit bei der Frau berichtet, schon vor hundert Jahren, wurde dies biochemsich untersucht.
    Es würde hier zu weit führen, entsprechende Literatur aufzuführen. Allerdings lässt sich in den folgenden zwei Büchern einiges nachlesen und viele relevanten Untersuchingen und wichtigen Namen werden genannt (auch die Literaturangaben hinten in den Büchern geben viel Auskunft):

    Deborah Sundahl: Weibliche Ejakulation und der G-Punkt.
    Mary Roach: BONK

    Wer es nicht wissen möchte, kann es ja dann weiter ignorieren.
    Aber ich kann dieses schon über Jahrhunderte lange Ignorieren wichtige Teile der weiblichen Lust kaum noch aushalten. Gerade deswegen fühlen sich doch so viele frauen noch unfähig und unter Druck, weil sie ja „unten nichst weiter haben“ und damit denn noch so viel können müssen.

    In diesem sinne!

    Ann-Marlene Henning

  12. Hallo Ann-Marlene,

    die Antwort war ja wahnsinnig schnell! :)
    Nun wenn ich sage, dass es keine Prostata der Frau gibt, dann meine ich, dass es keine „Prostata“ gibt, im Sinne der des Mannes, also ein groß ausgeprägte Anhangsdrüse, die als solche deutlich sichtbar ist. Phylogenetisch ist es soagr sehr logisch, dass es ein weibliches Pendant dazu gibt, da die männlichen Anlagen sich ja aus einer ursprünglich weiblichen, bzw. doppelt angelegten Struktur entwickeln. Aber man kann sie anatomisch nicht deutlich sichtbar machen, dass es jedoch eine dem entsprechende Strukur nicht geben kann, habe ich damit nicht gemeint, aber ich würde sie trotzdem nicht als Prostata bezeichnen, vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt. ich möchte keinesfalls etwas verleugnen, das Frauen tatsächlich wahrnehmen und empfinden!
    Und dass man in der Vagina weniger Gefühl hat als in der Klitoris wollte ich damit auch absolut nicht sagen, wie gesagt empfinde auch ich selbst sehr sehr viel in meiner Vagina und auch genauso viel, wie in meiner Klitoris. Ich versuche das nochmal anders zu formulieren.
    Ich habe selbst vaginale Orgasmen und die sind definitv am sog. G-Punkt ausgelöst (was wohl der Prostata entspricht) und wunderschön, tiefgreifend und sehr intensiv, es kann also auch von mir keineswegs die Rede sein, dass ich dort weniger spüren würde :)
    Ich wollte eigentlich nur auf folgendes hinaus: es scheint bei vielen Frauen sowohl eine Stimulation der klitoralen Nerven als auch der vaginalen Nerven oder G-Punkt/ „Prostata“ Nerven notwendig zu sein, um eine maximale Durchblutung bzw. maximale venöse Stauuung hervorzurufen, ganz unabhängig davon wie intensiv das Gefühl ist. Vielleicht habe ich mich jetzt besser ausgedrückt.
    Also bitte keinesfalls denken ich würde behaupten frau hätte keine großartigen Gefühle in der Vagina!

  13. Wenn es in der Vagina und am G-Punkt Möglichkeiten zur gesteigerten Empfindung gibt, und auch ich bin früher nur klitoral gekommen, heute komme ich mit meinem Partner auch wunderbar „klitoro-vaginal“ , bin ich sehr offen dafür, ich probiere das gerade mit meinem Partner selbst, und spüre auch deutlich, dass ich auch ohne klitorale Stimulation sehr heftig und sogar immer noch mehr und mehr empfinde. Wenn es dort Möglichkeiten zur neuronalen Platizität gibt, und die scheint es ja zu geben, dann ist das ganz wunderbar, und dann sollte dem nachgegangen werden!
    Ich bitte nochmals um Entschuldigung für meine missverständliche Wortwahl ;)

  14. Was aber bei erlernbarer Steigerung auch heißen würde, dass einige Frauen schon von Natur aus stärker innerviert sind und andere Frauen durch neurologische Plastizität zur Empfindungssteigerung und zum rein vaginalen Orgasmus kommen können. Dann wäre es sowohl eine genetisch bedingte Grundausstattung, wie auch davon unabhängig eine Möglichkeit der erlernbaren Steigerung. Nicht wahr..?

  15. Mir geht es übrigens ganz genauso, gestern beispielweise habe ich bei reiner Penetration gespürt, dass ich kommen könnte, bzw. so einen Vorboten eines Orgasmus gespürt, habe mich aber kopfmäßig so darauf konzentriert, dass ich es dann doc nicht konnte.
    Ich weiß also kopfmäßig und spüre es auch ganz deutlich vaginal, dass is es vaginal ausgelöst könnte. Bei mir ist das Gefühl sogar so intensiv, dass ich es sowohl am G-Punkt spüre, als auch ein Gefühl durch die ganze innere Klitoris bis in die Klitoris zu ziehen scheint, bzw. habe ich es auf ganz wunderbare Weise so gespürt. Habt ihr Vorschläge, wie ich mich vll weniger darauf konzentrieren könnte (es macht mich ja so neugierig), bzw. fühle ich ja ganz bewusst und intensiv in mich hinein und das macht es ja erst so gut, andererseits scheint genau diese Aufmerksamkeit mich irgendwie zu hinder… Irgendwelche Vorschläge..?
    ( Jetzt hör ich dann auch mal wieder auf mit Schreiben ;))

  16. Wie war das vor 30 bis 40 Jahren? Damals wurde doch die Existenz des vaginalen Orgasmus eher in Frage gestellt bzw. von vielen verneint. Wie viele Frauen, die in jener Zeit ihre Sexualität entdeckten und lebten, haben den vaginalen Orgasmus entdeckt, sei es bei der Penetration oder bei der Selbstbefriedigung. Wie viele Männer waren bereit, sich darauf einzulassen, mit der Frau zusammen zu erforschen, welche Bereiche der Frau wie zu stimulieren sind, dass sich der Orgasmus auch bei der Penetration einstellen kann? Und wie eingefahren sind dann für solche älteren Frauen die „Erlebnisbahnen“, d.h., was kann dann noch gelernt, erfahrbar gemacht werden?

    Gesine

  17. Die Frage ist sicherlich an Ann-Marlene gerichtet, ich sage nur kurz mal, was ich dazu denke…
    Nachdem Freud ja zunächst postulierte der vaginale Orgasmus sei reifer und dem klitoralen überlegen, und damit alle Frauen, die nicht vaginal kamen als prüde oder orgasmusgestört deklarierte (auch von mir ein DANKE! :/ ) kam dann 1953 der Kinsey-Report, und veröffentlichte, dass Frauen zwischen dem vaginalen und rein klitoralen Wahrnehmen unterschieden und zeigte, dass Frauen vorallem klitoral zum Orgasmus kamen.
    Aber die Aufklärung bzw Freiheit über seine Sexualität zu sprechen war wohl leider noch nicht so gegeben, und es waren vermutlich eher wenige Frauen, die mit ihrem Partner darüber sprachen…
    Zu den Erlebnisbahnen kann ich natürlich nichts sagen, da bin ich raus :)
    Aber ich denke, wenn frau genau in sich hineinfühlen und Dinge verstärkt wahrnehmen kann, funktionert das vielleicht trotzdem irgendwann…

    Und nochmal zu dem Thema weibliche Prostata, oder zu dem, was sich über dem G-Punkt befindet, ich denke ich finde den Audruck einfach komisch, weil es ja unterschiedliche anatomische Strukturen sind. Also für mich fühlt sich das ähnlich an, als würde ich die Eierstöcke als „weibliche Hoden“ bezeichnen, oder den Penis als „männliche Klitoris“, das ist zwar in seiner Entsprechung korrekt, aber doch nicht dasselbe, vll versteht ihr jetzt besser was ich meine.
    Und, wie fühlt sich eine weibliche Ejakulation denn an, bemerkt man das als differentes Gefühl oder passiert das einfach unbemerkt zusammen mit einem G-Punkt Orgasmus..?

  18. Ich schon wieder, Entschuldigung das Thema fasziniert mich…
    Wenn man den vaginalen Orgasmus erlernen kann und zunächst nicht durch reine Penetration zum Orgasmus gelangen kann, aber trotzdem sehr intensiv empfindet (das schließt sich ja schließlich nicht aus, und das habe ich so auch nie gemeint), dann entspricht die sensible Innervierung (die uns dieses tolle Gefühl vermittelt) vielleicht einfach noch nicht der Anzahl vegetativer Nervenfasern (die zur Stauung venöser Gefäße und somit zum Orgasmus führt) oder der Anzahl der Synapsen mit diesen. Durch neuronale Plastizität könnten diese Synapsen jedoch gebildet werden, die vorher bei den meisten Frauen vielleicht nur zusammen mit den sensibel-vegetativen Synapsen der Klitoris-Anteile und den sensible-vegetativen Synapsen des G-Punktes zum Orgasmus führen…

  19. omg

    kannst das bitte nochmal auf deutsch sagen?
    würde ja gerne was zu diesen fragen beitragen, aber ehrlich gesagt verstehe ich nach diesem wortschwall dein problem nicht mehr.

  20. Ist egal, mich interessiert nur der neurologische, wissenschaftliche Ablauf, das hat nichts mit einem tatsächlichen Problem zu tun ;)
    Sonst würde mich nur interessieren, wie sich eine weibliche Ejakulation anfühlt, oder ob sie sich überhaupt deutlich bemerkbar macht

  21. Es ging eigentlich nur um die neurologische Begründung, warum ein rein vaginaler Orgasmus erlernbar sein könnte, also meine „medizinischen“ Gedanken dazu :)
    Vereinfacht gesagt können im Gehirn (oder vll auch direkt im Genitalbereich) neue Verbindungen zwischen Nervenfasern geschaffen werden, die dann nach einiger Zeit und Übung zu so einem Orgasmus führen können. Indem man, ähnlich wie als Kind, lernt mit diesem Körperteil Kontakt aufzunehmen :)

  22. Marlene,

    in meine Worte gefasst:
    Du bist der Meinung, dass die Bildung neuer Synapsen es ermöglicht, auf andere Art und Weise eine Orgasmus zu erleben?
    Verstehe ich dich richtig: Und dich scheint einfach der Begriff “weibliche Prostata” zu stören?
    Und eine Reaktion auf die Frage: Wie fühlt sich Ejakulation an? ist auch noch offen, oder?

    Liebe Grüße,
    Sandra

  23. Synapsen: Ja, das würde ich aus eigener Erfahrung bestätigen!
    Weibliche Prostata: Hättest du einen anderen Begriff als Vorschlag?
    Ejakulation: Meiner Erfahrung nach gibt es die „unbemerkte“ oder besser ausgedrückt „unwillentlich ausgelöste“ Ejakulation und die „bewusst ausgelöste“ und mehr als sich durch Feuchtigkeit deutlich bemerkbar gemachte Ejakulation, beides fühlt ich für mich sehr unterschiedlich an.

  24. Hallo Sandra,

    also einen neuen Begriff für die Vorsteherdrüse zu finden ist etwas schwierig, aber ich würde mich vll doch auch an der Funktion orientieren und so etwas wie „Beisteherdrüse“ eigentlich ganz sinnvoll finden, und nach dem Lateinischen statt Prostata (eigtl griechisch denke ich, aber sei es darum…) „Assistata“ sagen…
    Klingt sicherlich etwas seltsam, aber naja vll kann man ja auch etwas entsprechendes Griechisches finden oder eben auch eine andere Endung dazu…

    Und könntest du das Gefühl der deutlich bemerkbaren Ejakulation irgendwie beschreiben..?
    Bei mir ist es so, und ich habe es schon häufig bei anderen gelesen, dass ich teilweise ein Gefühl bekomme, das dem Harndrang ähnlich ist, und ich es daher abklemme… aber daraus angeblich eine Ejakulation mit rein vaginalem Orgasmus entstehen soll…?
    Würdest du das bestätigen, oder ist das bei dir ganz anders..?

  25. Hallo Marlene,

    ich denke, du bist nicht nur an Sandras Erfahrung interessiert, deshalb schalte ich mich mit meiner hier ein ; )

    Ich persönlich finde den Begriff „Assistata“ keineswegs seltsam, doch eher wohlklingend, egal wovon er abgeleitet sein mag.

    Irgendwo hier im Blog wird auf das Buch von Deborah Sundahl „Weibliche Ejakulation & der G-Punkt“ hingewiesen, kennst du es? Ich kann es nur empfehlen!

    Kurz bevor ich durch Ann-Marlene von der weiblichen Ejakulation und der Prostata der Frau gehört habe, war ich mit meinem Mann „auf Entdeckungsreise“ und habe eben diesen „Harndrang“ von dem du schreibst, das erste Mal gespürt.
    Ich dachte zu diesem Zeitpunkt noch, dass eben meine Blase auf faszinierend gute Weise stimuliert sei ; ) und hätte sehr gerne „losgelassen“, habe mich aber nicht getraut.
    Mit Ann-Marlenes Ermutigungen im Blog und eben diesem Buch habe ich mich dann alleine auf Entdeckungsreise gemacht und das Loslassen sehr genossen und mich vollkommen neu entdeckt : ))
    Mittlerweile empfinde ich „diesen Harndrang“ nicht mehr als solchen -was mir aber erst durch deine Frage bewusst geworden ist-, ich vermute, dass ich dieses Gefühl nun einfach anders einordnen kann und weiß, dass es das überaus befriedigende Gefühl des Ergießens mit sich bringen kann.
    Aber um dies zu erleben muss Frau eher die G-Zone herausdrücken als sie abzuklemmen (Deborah beschreibt es sehr nachvollziehbar).
    Und ich versichere dir: es ist definitiv KEIN Urin und der weibliche Vorteil: es hinterlässt keine Spuren ; )
    ….würde ich es als rein vaginalen Orgasmus beschreiben?….puh… ich würde sagen, er fühlt sich vollkommen anders an als durch die Stimulation der Klitorisperle und gibt mir eine innere Befriedigung und Ausgeglichenheit, so als wäre in mir alles im Einklang. Über die Klitorisperle fühle ich eher körperlich sexuelle Befriedigung.

    Ich wünsche dir feucht-fröhlichen Mut, es einmal auszuprobieren.
    Ich frage mich, warum ich es erst jetzt entdeckt habe…aber alles hat seine Zeit : )

    Piri : )

  26. Danke Piri,

    das ist auch genau das, was ich empfinde, wenn ich auf Entdeckungsreise gehe!
    Also, dass mein Körper ganz automatisch nach unten hinaus drückt und zwar relativ kräftig, da sollte ich also weitermachen..?
    Mit meinem Partner empfinde ich einen Orgasmus der vaginal ausgelöst wird (mit gleichzeitiger „Perlenstimulation“) auch als sehr befriedigend und tiefgreifender, vorallem wenn mein Körper die Klitoris dabei quasi ausblendet. Ist das Gefühl mit Ejakulation nochmal ganz anders..? :)
    ich werde weiter forschen, und Danke ;)

  27. Guten Morgen Marlene,

    ich habe die Erfahrung gemacht, dass es so einen „Punkt“ gibt, über den man hinaus „drücken“ muss. Viel Vergnügen beim Forschen : )

  28. Liebe Ann-Marlene, liebe Mitleser,

    wo die letzten Jahrzehnte der vaginale Orgasmus doch immer wieder von wissenschaftlicher Seite geleugnet wurde, ist es wirklich schön eine Frau von Fach zu sehen, die sich der Sache einmal annimmt :)

    Ich selbst habe die letzten 12 Monate in einer interdisziplinären Arbeit am vaginalen Orgasmus geforscht und ich kann Dir nur zustimmen. Du erklärst die physiologische Komponente des vaginalen Orgasmus hervorragend.

    In meiner Forschung ist aber zudem noch stark herausgekommen, dass eine gewisse psychologische Stimulation vorhanden sein muss, um das erreichen des vaginalen Orgasmus zu erleichtern. Die thematisierst Du aber sicher in einem anderen Video. :)

    Mach weiter so :)

    Liebe Grüße

    Sarina

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Aktuelle Beiträge rund um Themen wie Männer und Frauen, Sexualität sowie Aufklärung finden Sie in meinem Sexologie-Video-Blog. Über Ihre Themenwünsche und Kommentare freue ich mich – Sie können sie gern auch anonym einreichen. Zum Blog »

Kondom-Fragen 3. Teil
Vorhang auf für den letzten Teil unserer Kondom-Fragerunde mit Gummi-Experte Marco!
Kondom-Fragen 2. Teil

Ihr stellt Fragen rund ums Kondom und unser Kondom-Experte Marco antwortet. Und auch die Sexologin ist begeistert von den tollen Fragen. Eines ist sicher:...

Kondom-Fragen 1. Teil

Vor einiger Zeit haben wir Euch gebeten, uns Eure Fragen zum Thema „Kondome“ zu schicken.
Vielen Dank erst einmal an alle, die dieser Bitte...

BDSM mit Maxim Barchand die 3te

Vorhang auf für den dritten Teil „BDSM mit Maxim Barchand“, heute mit dem Thema „Spanking“! Um so einen Flogger richtig schwingen zu können, braucht...

DOCH NOCH – Das Spiel

Einige von Euch haben vielleicht schon in Ann-Marlenes Newsletter von dem erotischen Kartenspiel gelesen, das Ann-Marlene und „ihre Jungs“ realisieren wollen. Hier könnt ihr...

BDSM mit Maxime Barchand die 2te
Maxime zeigt einen einfach anzuwendenden Bondage-Trick und Ann-Marlene erklärt, warum es so erregend sein kann, wenn die Bewegungsfreiheit reduziert wird.