Schmerzen beim Geschlechtsverkehr


Posted on September 26th, by Felix in Briefe, Doch Noch Blog, Doch Noch TV, Emails & Fragen. 9 comments

Der Urlaub ist vorbei und Ann-Marlene widmet sich wieder den Fragen, die sie per Mail erreichen. Heute möchte eine junge Zuschauerin wissen, was sie tun kann, damit sie beim Sex – und auch danach – keine Schmerzen mehr hat. Häufig haben kleine Tricks schon große Wirkung und wenn Frau erst einmal merkt, dass sie nicht „dichtmachen“ muss, weil es weh tun könnte, wird DOCH NOCH alles gut. Seht selbst!





9 thoughts on “Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

  1. Mein Ex-Freund hat mich oft vor dem Eindringen oral befriedigt, sodass es danach schön feucht war und wir kein Gleitgel oder Ähnliches benutzen mussten.

  2. ich kenne auch von früher, dass ein Penis mit sehr großem Durchmesser Schmerzen verursacht. Nur bei ganz großer Erregung (z.B. nach langem Bauch reiben, oder Wärmflasche), nachdem sich alle Organe dort ausgedehnt und super durchblutet waren, war es nicht schmerzhaft sondern toll. Gleitgel half auch damals aber reduzierte nur die Schmerzen. Ich finde älter werden, viel ausprobieren, den Impulsen folgen hilft auch, dann wird alles von alleine besser. Und am besten bestimmt Frau wann er eindringen darf, und ihn erst reinlassen wenn man sonst „platzt“ vor Erregung.

  3. Ich schließe mich Marisa und Kiwi an.

    Gleitgel, -creme, Spiechel, Scheidenflüssigkeit und Wasser haben meiner Erfahrung nach alle unterschiedliche Eigenheiten. Scheidenflüssigkeit und Gleitgel kriechen überall hin, was ganz nützlich sein kann, wenn sie nicht nur am Auftragungsort wirken sollen. Wasser und Speichel trocknen relativ schnell und auch gerne mal während des Verkers, was dann mittendrin wieder zu mehr Reibung führen kann. Ich würde bei Gleitgel empfehlen es nicht auf den Penis, sondern auf die Scheide aufzutragen und mit den Händen überall da hin zu vertreilen, wo man es braucht und ggf den Penis zusätzlich einschmieren.

    Ein weiterer Tip von mir wäre noch Stellungen zu probieren, bei denen die Frau die Penetration kontrolliert. Also z. B. in der Reiterstellung erstmal eine Weile immer nur so weit gehen wie es angenehm ist und somit Gewöhnung und Sicherheit aufbauen.

    Ich hatte zum Glück nur ganz am Anfang länger anhaltende Schmerzen. Aber erst als ich gelernt hatte mich völlig fallen zu lassen, hat sich der Effekt, dass es noch ein paar Stunden (trotz ausreichender Feuchtigkeit) leicht „nachglühte“ verschlissen.

    Ein Afrodisiakum ins Vorspiel einbauen kann auch mal ganz interessant sein, enthemmen und damit unbewusste Verkrampfung lindern. Ich nippete gerne beim Vorspiel tröpfchenweise einen Fingerhut Absinth … also gerade genug Alkohol um kurzfristig leicht anregend zu wirken und die Durchblutung anzuregen.

    Bei der Selbstbefriedigung vorsichtig mit den Fingern aufspreizen und dehnen kann auch helfen.
    Ich war ungemein beeindruckt, wie viel regelmäßiges Dehnen ausmachen kann, als wir in Vorbereitung auf die Geburt versuchten den Damm zu weiten.

    Falls es Dildos gibt, die eine Nummer schmaler sind als der Penis des Mannes und man einen findet, bei dessen Größe es nicht schmerzt, könnte man den zunächst verwenden und wenn sich die erste Anspannung gelegt hat vorsichtig zum Penis übergehen.

    In der Missionarsstellung ein Kissen unterlegen und die Beine anwinkeln soll „öffnend“ wirken. Man muss allerdings ein wenig experimentieren um die optimale Beinhaltung, Kissendicke und -position, sowie Bewegung des Mannes zu finden.

    Was bei uns noch funktioniert hat:
    Der Mann kniet sich aus der Missionarsstellung hin und stimuliert mit seinem Penis die Klitoris und den Scheideneingang. Dabei dringt er immer nur vorsichtig so weit ein, bis sie ihm ein Zeichen gibt. So kann er versuchen für diese Position herauszufinden, bis zu welchem Wiederstand er eindringen kann. Mit etwas Übung klappt es dann vllt., dass sie gar keine Zeichen mehr geben muss und darauf vertrauen kann, dass er selbst merkt wie weit er gehen kann (im Zweifelsfall kommt keine tiefe Penetration zu stande). Wenn das Vertrauen erstmal da ist, kann sie sich hoffentlich eher entspannen. (Ein netter Effekt dieser Technik ist auch – wenn die Penetration klappt natürlich –, dass er für beide das Verlangen hochtreiben kann, indem er die Penetration immer wieder nur andeutet und irgendwann unerwartet gänzlich hineinstößt. Und die Klitoris mit dem Penis zu reiben ist auch sonst sehr interessant.) Diese Position könnte auch deshalb praktisch sein, weil sie sich nur zurückzulehnen braucht, er mit seiner Hand den Penis steuern kann, festen Halt hat und so seine Bewegungen gut kontrollieren kann, es erlaubt die Klitoris und den Eingang zu stimulieren und dadurch, dass der Penis die ganze Zeit zur Stimulation genutzt wird, wird die Assoziation der Berührung durch den Penis mit schmerzhaftem Eindringen mit der Zeit entschärft.

  4. ich habe kein Problem nicht beim eindringen..sondern wenn ich gekommen bin,wo ich aber das Gefühl habe das er nicht gekommen ist,da zieht es das ich denke das er noch größer werden möchte…halte ich ihn fest und komme an die Eichel könnte ich explodieren vor lauter Orgasmus…was kann das sein ?

  5. Hatte nie derartige Probleme. Alles eine Frage der Entspannung und Erregung. Natürlich muss man ausreichend erregt sein, dann ist auch kein Problem mit dem Verkehr!

  6. Ich finde es toll, dass auch dieses Thema hier im Block besprochen wird.
    Ich hatte auch immer Schmerzen beim Sex, so viel, dass überhaupt kein Geschlechtsverkehr möglich war. Das lag daran, dass ich immer sehr viel Angst davor hatte, aber auch, weil ich physisch aus irgendwelchen Gründen schon immer verkrampft war (am ganzen Körper), was mir aber nie so richtig bewusst war, weil es eben immer so war. Die Angst vor dem Geschlechtsverkehr wurde außerdem noch durch schmerzhafte Untersuchungen bei verschiedenen Gynäkologinnen verstärkt. Es hat einfach so weh getan, weil ich völlig angespannt war, also auch der ganze Beckenboden. Nachdem ich über das Thema „Vaginismus“ im Internet recherchiert hatte (meine Gynäkologin wollte mich nämlich operieren, was eine Horror-Vorstellung für mich war), habe ich durch Entspannungstechniken und sogenannte Dilatoren innerhalb von ein paar Monaten meine Angst weitestgehend verloren und kann jetzt ganz normal Geschlechtsverkehr haben.

  7. Ich finde dieses Thema auch sehr interessant. Allerdings fehlt hierbei vielleicht noch ein wichtiger Aspekt, denn nicht immer müssen Schmerzen durch ein Verkrampfen der Muskulatur entstehen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass z.B. eine Pilzinfektion sehr heftige Schmerzen beim Sex verursachen kann. Die Schmerzen können dabei so schlimm werden, dass es sich anfühlt, als ob der vordere Teil des Scheideneingangs komplett verbrannt wäre, das Gefühl kann dabei über Stunden anhalten und macht den Geschlechtsverkehr damit einfach unmöglich. Natürlich gibt es dafür mittlerweile schnelle Hilfe, doch ich glaube, dass viele Mädchen eine Pilzinfektion beim ersten Auftreten gar nicht als eine solche ausmachen können und dann eventuell über Juckreiz und Schmerzen beim Sex klagen.

  8. Bei älteren Frauen kommt es oft vor, dass eine Penetration trotz Gleitmitteln nicht mehr möglich ist und selbst die Haut um die Vulva so empfindlich geworden ist, dass eine Berührung derselben schmerzt. Die inneren Schamlippen sind aber noch empfindlich. Da diese Frauen oft auch eine Abneigung gegen orale Befriedigung haben, hilft es mitunter, die Frau durch die Wäsche zu streicheln. Ansonsten ist der Körper der Frau so groß, dass man ihn überall streicheln kann und dabei auch erotische Gefühle wecken kann.

  9. Ich habe das selbe Problem und bin froh, dass es hier mal thematisiert wird, weil ich schon länger nicht mehr weiter weiß.
    Mein Frauenarzt konnte mir bei dem Problem nicht weiterhelfen, weil körperlich alles in Ordnung zu sein scheint.
    Ich musste vom ersten Mal an immer auf Gleitgel zurückgreifen, weil es ohne gar nicht ging. Aber mitlerweile scheint auch das nicht mehr wirklich zu helfen und ich habe immer nach dem Sex schlimme Schmerzen.
    Ich weiß, dass ich zu angespannt bin, weiß aber nicht so richtig, was ich dagegen tun soll.
    Mein Hauptproblem ist, dass ich mich noch mehr anspanne, bevor ich den Penis einführe. Mein Partner traut sich schon gar nicht mehr, das selber zu machen, weil er Angst hat, mir weh zu tun und ist dabei genauso unsicher wie ich.
    Hat jemand einen Tipp für mich, eine besonders gute Position oder so, wie ich mir und ihm das ganze irgendwie leichter machen kann?

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