Sexualität lernen?


Posted on Oktober 24th, by Felix in Doch Noch Blog, Doch Noch TV, Emails & Fragen. 17 comments

Yes, we can! Eine Mail führt Ann-Marlene und Felix quasi ins Innere der Vagina. Hier geht es dann um vaginale Orgasmen, die gar nicht so ohne klitorale Beteiligung funktionieren, wie vielleicht gedacht. Was die weibliche Prostata und der Beckenboden dabei für eine Rolle spielen und wieso Felix plötzlich aus dem eigenen Nähkästchen plaudert, erfahrt Ihr nach dem nächsten Klick ;)





17 thoughts on “Sexualität lernen?

  1. Hallo

    Ich habe anfang letzten Jahres die http://www.Liebesakademie.org entdeckt und mehrfach genutzt und schätzen gelernt.
    Die Teilnehmer_Innen waren zwischen 24 und 68 Jahre alt.
    Die Veranstalter schaffen durch ihre offen selbstverständliche Art von IHRER eigenen sexualtität zu berichten sehr schnell einen ruhigen vertrauensvollen Raum. So das viele der TeilnehmerInnen sich öffnen können, durch den Austausch der dann im grossen Kreis oder vertieft beim Essen sich entwickelt habe nicht nur ich Heilung erfahren.
    Ich habe deren Arbeit als sehr wertvoll erfahren und möchte sie vorbehaltlos empfehlen.

    Es werden sehr achtsame Räume geschaffen in denen die TeilnehmerInnen sich und seine bedürfnisse und wünsche besser kennenlernen und sie mitteilen kann ohne das es Zielvorgaben gibt oder gar Druck ausgeübt wird.

    Es folgt ein Auszug aus deren Startseite

    Liebe Grüsse
    Bernd

    Liebe und Sexualität sind zentrale Themen unseres Lebens.
    Ob du gerade anfängst dein Liebesleben zu entdecken, mitten im gelebten Eros stehst und dein neugieriger Forschergeist dich treibt oder du nach langjährigen Beziehungen neue Impulse suchst – an unserer Liebesakademie bist du herzlich willkommen, dir Zeit zu nehmen, um deine ganz persönlichen und intimen Fragen, Gelüste, Ängste und Sehnsüchte anzuschauen.

    In einer Vielzahl von Seminaren und Veranstaltungen widmet sich die Liebesakademie Fragen rund um Liebe und Sexualität, Frau-Sein, Mann-Sein, Beziehungs- und Familienstrukturen sowie angstfreien Wegen der erotischen Begegnung.

  2. Hallo liebe Ann-Marlene (und Felix),
    vor kurzem habe ich einen Bericht über dich im Internet gelesen, mir heute in der MDR-Mediathek die erste Folge von Make love angesehen und bin schließlich auf deinen Blog gestoßen und habe mich durch einige Videos gewühlt.
    Da ich mich auch schon seit längerem mit Sexualität und vor allem mit der Neigung BDSM beschäftige, wollte ich fragen, ob du mal einen Videoblog zu diesem Thema machen würdest, in dem du deine Meinung zu Fetischen darstellst?
    Dank der Buchreihe ‚Fifty Shades of Grey‘ ist BDSM ja seit einiger Zeit topaktuell und in den Medien präsent. Mich würde z.B. auch interessieren, was deiner Meinung nach den großen Erfolg und für viele (vornehmlich Frauen) die Faszination an diesen Büchern ausmacht, wie du selbst die Diskussion von BDSM in der Öffentlichkeit erlebst und ob die Buchreihe zu einer veränderten Wahrnehmung dieser Neigung in der Öffentlichkeit führen könnte.
    Ich habe damals nach Erscheinen aus Interesse das erste Buch der Reihe gelesen. Positiv bewerte ich, dass das Thema hierdurch vermehrt öffentlich diskutiert wird, was eventuell zu einer Öffnung und Chance führen könnte, BDSM von seinem einseitigen und eher negativ behafteten Image zu befreien. Allerdings gefiel mir überhaupt nicht, dass es zumindest im ersten Band der Reihe (den Rest habe ich nicht gelesen und kann ihn deshalb nicht beurteilen) meiner Meinung nach so dargestellt wurde, dass der Hauptcharakter Christian Grey hauptsächlich auf Grund seiner traumatisierenden Kindheitserfahrungen zum dominanten BDSM-Liebhaber wurde. Dies wirft meiner Ansicht nach ein falsches Bild, nämlich das einer psychologischen Schädigung, auf die Szene und könnte eine bisherige Ablehnung eher noch verstärken.
    Vielen Dank schon mal, ich würde mich über einen Videoblog zu diesem Thema sehr freuen!
    Liebe Grüße,
    Antje

  3. Hallo Antje,
    danke für Deinen beitrag.
    Ann-Marlene findet das Thema auch super interessant und würde gerne mit Dir einmal darüber sprechen. Ihr Problem ist im Moment allerdings die fehlende Zeit dafür. Die TV Sendung, der Rummel darum und natürlich auch Ihre Praxis nehmen sie z.Z. zu 100% in Beschlag.
    Vielleicht klappt es aber im Frühjahr und es wäre hilfreich, wenn Du Dich dann noch einmal melden könntest.

    Viele Grüße auch von Ann-Marlene

    Felix der Kameramann

  4. Hallo Barbara,
    da Ann-Marlene im Moment extrem beschäftigt ist, beantworte ich Deine Frage einfach mal mit der Erklärung, die unter Wikipedia zu finden ist:

    „BDSM ist die heute in der Fachliteratur gebräuchliche Sammelbezeichnung für eine Gruppe miteinander verwandter sexueller Vorlieben, die oft unschärfer als Sadomasochismus oder umgangssprachlich auch als SM oder Sado-Maso bezeichnet werden. Weitere mögliche Bezeichnungen für BDSM sind beispielsweise Ledersex oder Kinky Sex.
    Der Begriff BDSM, der sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ zusammensetzt, umschreibt eine sehr vielgestaltige Gruppe von meist sexuellen Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen in Zusammenhang stehen können.“

    Felix der Kameramann

  5. Flying to the Moon“ oder einen inneren Orgasmus bekommen ohne Ejakulation“

    Mich würde einmal interessieren, ob es bei anderen Menschen auch die Erfahrung eines „inneren Orgasmus“ gibt.

    Ich als Mann habe sehr viel – bereits vor Make Love – über den weiblichen Körper gelernt. Über Jahr hinweg mit unterschiedlichen Partnerinnen traf ich bereits zweimal auf Partnerinnen, die ich sehr liebte. Durch meine Kenntnisse und mit viel Gefühl, besser Gespür brachte ich die Partnerinnen mit verschiedenen Finger- Hand und Zungentechniken zu den sogenannten multiplen Orgasmen.

    Dank meiner Liebe (so vermute) ich bekam ich dabei einen „inneren Orgasmus“. Nicht ganz einfach zu beschreiben. In etwa so, durch die Berührungen, die Bewegungen des weiblichen Körpers bis hin zu den Höhepunkten, erfasste mich ein inneres Kribbeln mit sehr wohliger Gänsehaut. Ich fühlte mich total glücklich dabei. Meine eigenes Geschlecht war mal erregiert , mal nicht. Das spielte überhaupt keine Rolle für mich, da mein inneres Gefühl gleiches auslöste wie bei einer Ejakulation.

    Ich nannte es den Frauen gegenüber immer „mitfliegen“. Doch nicht jede Frau verstand es oder konnte es nachvollziehen. Zuletzt führte das sogar mit zum Bruch einer Beziehung.

    Ich habe im übrigen keine Schwierigkeiten erregt zu sein und „normalen“ Sex zu pflegen. Wie gesagt, wenn die Beziehung zur Partnerin sehr sehr tief geht – auch und gerade auf geistiger und spiritueller Ebene, dann kann ich „mitfliegen“

    Bin ich hierin einzigartig? Wie gehen andere Menschen damit um?

    Liebe Grüße @all und besonders an Ann-Marlene, von der ich vor Make Love noch nie gehört hatte und die ich wirklich loben muss für die Offenheit und die Wissensvermittlung.

    Skully
    (48 Jahre jung)

  6. Hallo Barbara,
    da war Felix schneller. Der Wikipedia-Artikel ist zwar relativ lang aber auch sehr informativ und man muss ja auch nicht alles lesen.
    Wichtig ist meines Erachtens noch die klare Abgrenzung von sexuellem Missbrauch, Gewalt, Körperverletzung u.ä.: Bei BDSM gilt der ‚Leitsatz‘: „safe, sane and consensual“, was so viel bedeutet wie: sicher, mit klarem Verstand und im gegenseitigen Einverständnis. Es geschieht also nichts, was einer der Beteiligten nicht möchte. Uneingeschränktes Vertrauen in den Partner/die Partnerin und eine ausführliche, ehrliche Kommunikation über eigene sexuelle Vorlieben, Abneigungen und auch Tabus sind meiner Meinung nach essentiell für das Ausleben von BDSM.

    Und an Felix:
    Vielen Dank für deine Antwort. Ich melde mich gerne im Frühjahr noch mal bei euch und freue mich dann über einen Videoblog. Viel Erfolg weiterhin mit der Sendung. :-)

    LG,

    Antje

  7. Hallo Skully,

    welch wunderbare Vorstellung und Bezeichnung….. „mitfliegen“

    Sei gegrüßt,
    Sandra

  8. Hallo Antje,

    …genau darüber (Einstellungsänderung und Erfolg von Fifty Shades of Grey) habe ich auch seit längerem nachgedacht…und überlegt, ob es hier vielleicht schon einen Beitrag dazu gibt und ob es überhaupt ein Thema wäre, wozu hier mal im Blog ein Video erscheinen könnte…

    So sehr dieses Buch auch zerrissen wird….mich hat es mir näher gebracht.

    Ich hatte vorher eine vollkommen andere Ansicht zum Thema BDSM, wobei ich mich auch nicht weiter damit beschäftigt habe.
    Zunächst hat das Buch mich sehr verwirrt und ich musste es weglegen. Aber dann hat es mir keine Ruhe gelassen und ich wollte herausfinden, was das Thema so weiter mit mir macht.

    ….letztendlich habe ich für mich erfahren, das BDSM so viele Facetten hat (um bei dem wohl häufigst genannten Wort des Buches zu bleiben) und nicht wie ich vorher dachte, immer mit „Erniedrigung“ einhergeht, sondern mit Lust und Freude und anderer Körperwahrnehmung.

    Ich bin sehr froh, mich weiter in diese Geschichte hinein getraut zu haben, denn sie hat mir „Befreiung“ von festgefahrenen Gedanken gebracht, die gar nicht meiner eigenen Ansicht entsprachen, sondern durch Wertvorstellungen der Gesellschaft und der Erziehung entstanden sind.

    So weiß ich heute, dass meine Phantasien keine „dummen Gedanken“ sind, die man lieber zur Seite schiebt, sondern erfrischende Ideen, die sehr lustvoll ausgelebt werden können.

    Und ein lustvolles DANKE an Ann-Marlene und Felix für die Freude, sich selber neu zu entdecken…ob mit oder ohne Partner ; )

    Herbstliche Grüße,
    Sandra

  9. Hallo Sandra,
    dass das Buch deine Einstellung zu BDSM positiv verändert hat und deine Sexualität bereichern konnte, ist viel wert und freut mich deshalb für dich. :-)
    Ich habe mich damals vor dem Lesen des ersten Bandes bereits eine ganze Weile mit BDSM auseinandergesetzt und war, wie bereits erwähnt, unter anderem durch die Darstellung der Herkunft von BDSM-Neigungen von Christian Grey, nicht so angetan. Aber da gehen die Meinungen ja tatsächlich sehr auseinander.

  10. …der „Herkunft“ seiner Neigung habe ich weiter keine Beachtung geschenkt…

  11. @ Skully: „Mich würde einmal interessieren, ob es bei anderen Menschen auch die Erfahrung eines “inneren Orgasmus” gibt.“

    Ja, das was Du beschreibst, ist nichts anderes als das, was im spirituellen Bereich oft als Zustand der „Erleuchtung“ bezeichnet wird. Es ist der natürlichste Seinszustand überhaupt, die meisten Menschen verlieren Ihren Zugang dazu jedoch im Alter von spätestens vier Jahren, vor allem durch äußere Einflüsse (Erziehung etc.)

    Es gibt endlose Wege, das für sich wieder zu entdecken, und Du bist eher zufällig im Bereich der Sexualität darüber gestolpert (weil Deine Gedanken bei dieser „Aktivität“ ausnahmsweise nicht den alltäglichen Mustern folgen).

    Ich bin seit etwa sieben Jahren auf meinem spirituellen Weg, und das Ziel ist – vereinfacht gesagt – mehr und mehr Zeit des Tages in diesem Gefühl zu verbringen.

    Mittlerweile verbringe ich etwa 80% des Tages in diesem Zustand, unabhängig von äußeren Bedingungen.

    Du hast das Gefühl ziemlich gut umschrieben, aber wenn man es nicht selbst bewusst erlebt hat, ist es nicht nachzuvollziehen.

    Die Gänsehaut, die Du beschreibst, zeigt Dir an, dass Dein „Energielevel“ stark ansteigt und ein Niveau erreicht, dass Du nicht (mehr) gewohnt bist. Das Kribbeln, das sich anfühlt, als würde jede einzelne Zelle in Deinem Körper „tanzen“, oder vibrieren, und das unbeschreibliche, ekstatische Glücksgefühl dabei ist eine Reflektion davon, wer Du wirklich bist, und wie Du Dich wirklich fühlst. Es ist die Energie der Quelle allen Lebens, die reine, bedingungslose Liebe, aus der wir alle geboren wurden, und in die wir spätestens dann wieder zurückkehren, wenn wir unseren Körper verlassen.

    Sein Leben tagtäglich aus dieser Energie heraus zu leben – dafür gibt es keine Worte. Und die Fähigkeit, mehr und mehr davon zu empfinden, ist grenzenlos. Man fühlt sich jeden Tag wie neugeboren – und in gewisser Weise ist das tatsächlich so.

    Viel Spaß bei Deiner weiteren Reise der Selbst(wieder)entdeckung!

    beachdrifter

  12. Hallo liebe Ann-Marlene, lieber Felix und Blogbesucher,

    Thema war doch Lieben-lernen. Ich möchte nur bestätigen, dass es wunderschön ist, seinen Körper zu erfahren. In meiner 20Jahre dauernden Ehe hab ich kaum Orgasmen erlebt und nicht so viel diesbezüglich gelernt, wie in den darauffolgenden 3 Jahren. (Ja, vaginale Orgasmen müssen gelernt werden.) Es macht Spass, sich auszuprobieren und es weiterzugeben. Ob einer ein sexuell erfolgreiches Liebesleben hat, ist ihm sehr gut anzusehen. So ein friedliches Strahlen wünsche ich jedem!

    Gruß, Katyes

  13. „Sexualität lernen“, und in weiterem Sinne „leben lernen“ finde ich wunderbar und es könnte die meisten unserer Probleme lösen. Aber der oft unbewusste Zwang zum Konkurieren und der immer schlimmer werdende Leistungsdruck im Allgemeinen macht die Menschen körperlich und seelisch kaputt. Wer (Männer und Frauen!) in fortgeschrittenem Alter (30, 40 und 50+) ist überhaupt bereit seinem Partner einzugestehn das er im Punkto Sexualität nachholbedarf hat und das er noch lernen sollte? Wir sind ja gerne so stolz, selbstbewusst und ach so aufgeklärt.

  14. Liebe Ann-Malene, lieber Felix, liebe Blog-Besucher,

    bin heute auf Deine TV-Sendungen auf you-tube und Deinen Blog gestossen und finde beides wunderbar.
    Zu Sexualität lernen gehört für mich als aller-allererstes das Thema Hygiene dazu. Warum haben es viele Männer nicht gelernt, sich unter ihrer Vorhaut zu waschen??? Was kann ich als Frau in so einer Situation tun? Wie kann ich dieses heikle Thema ansprechen ohne zu verletzen?
    Ich hoffe auf gute Tipps und Anregungen!

    …. und ich freue mich auf weitere spannende Themen!!!

    Liebe Grüße

    Amelie

  15. @Skully

    Hallo Skully, ich denke nicht das Du so einzigartig bist, denn ich, m. mit meinen 28 Jahren, habe dies bisher ebenfalls erlebt.
    Bei mir ist es dann der Fall, wenn ich eine Frau, zu der ich tiefe Gefühle entwickelt habe, den ganzen Körper massiere mit Massageöl.
    Es klang bzw. fühlte sich für mich immer verrückt an, aber auch bei tantrischen Yoni-Massagen (Massage der äusseren weiblichen Geschlechtsteile) hatte ich ebenfalls solche Gefühle und war erstaunlicherweise, danach immer genauso körperlich „geschlaucht; kaputt“ wie beim Sex. Aber meine jetzige Partnerin versteht es damit umzugehen, da ich ihr sagte, dass die Massage mich nicht sexuell erregt, aber mir andere Glücksgefühle und auch eine intensive Verbundenheit zur Partnerin bedeutet.

    Wie auch in deinem Fall ging bei mir, aber nicht nur deswegen, meine Beziehung kaputt. Im Rückblick muss ich sagen, dass ich mit meiner jetzigen Perle bereits innerhalb von 4 Stunden alles was ich bisher kennengelernt hatte durch hatte! Soll heißen, es war vorher totlangweilig, da die EXpartnerin meinte Sie weiss alles Besser, „mach soo…..nein nicht sooo…anders….fummelte dann dazwischen und konnte sich nicht konzentrieren…

    Aus heutiger Sicht bin ich froh, dass dies alles hinter mir liegt!

    Viele Grüße @ALL und vielleicht schreibst Du, Skully, mir hierzu noch was oder andere „Anderserfahrene“.

    @ Ann-Marlene & @ Felix: Vielen Dank und Hut ab für eure Hilfe, sonst würden meine jetzige Perle und ich die sexuelle Zukunft nicht so geniessen können.

    Beste Grüße
    HaarStengel

  16. Hey Ann-Marlene,

    vielen Dank, dass du meine Mail so ausführlich (und recht persönlich!) beantwortet hast. Deine Antwort war sehr, sagen wir mal, motivierend, gerade dass du diese Situation auch kennst. :) Und nach nun, hmm, nem halben Jahr dachte ich, ich geb mal Rückmeldung…

    Das „Ziel“ des ohne-Hände-Kommens ist noch nicht erreicht. Aber es hat sich jetzt schon unglaublich viel verändert und das Spüren ist viel intensiver geworden, weshalb ich jetzt auch alles andere viel intensiver wahrnehme und darum nicht mehr nachdenke und nur noch genieße und das „Ziel“ dadurch garnicht mehr so wichtig ist.
    Was mich zu dem Gedanken gebracht hat, dass oft bestimmt viele denken „Wenn ich DAS endlich kann, dann wird der Sex toll und intensiv und ekstatisch uswusf.“. Das hatte ich wohl auch ein bisschen im Hinterkopf. Und dadurch versaut man sich dann ein bisschen das, was gerade schön ist bzw. sein könnte.

    Aber momentan dauert unser Sex eigentlich nie unter einer/anderthalb Stunden (nagut, Zeit, auchwieder so ne Normvorgabe) , es fühlt sich einfach toll an, und wir lernen beide unglaublich viel (er auch, besonders dass es langsam noch mehr Spaß machen kann hehe ) einfach nebenbei.

    Und ja, es hat auch viel damit zu tun, dass wir miteinander reden, darüber was wir mögen und was nicht, und wo wir ein Problem sehen und dass wir uns vertrauen und annehmen.

    Und wenn ich jetzt ab und zu auch gerne ins Kissen beissen würde, weil ich nnnggg-gerade DOCH wieder meine Hände zur Hilfe nehmen muss, dann ist es jetzt so :)

    ALso danke und weiter so!

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