Sexologie & Sexualtherapie

Sexologie & Sexual-therapie

Sexologie ist ein Fach, dass unter anderem in Skandinavien studiert werden kann und das sich wissenschaftlich mit der Sexualität des Menschen beschäftigt. Ein Sexologe informiert / berät / unterrichtet zu allen Fragen rund um die Beziehung und Sexualität des jeweiligen Klienten.
Ich arbeite mit dem Therapieansatz von Sexocorporel, der sexuelle Zusammenhänge deutlich macht. Im Vordergrund steht das sexuelle Lernen. Durch Übungen, die der Klient/die Klientin zu Hause macht, entdeckt er oder sie bewusst den zuerst den eigenen Körper. Danach erst folgt nämlich das Zusammenspiel zweier Menschen beim Sex.

Gute Sexualität ist erlernbar

Bei der Sexualtherapie steht das Gespräch mit dem einzelnen Klienten im Focus. Das Ziel der Therapie liegt oft in der Hilfe zur Besserung sogenannter „klinischer Funktionsstörungen“ wie beispielsweise Lustmangel, vorzeitige Ejakulation und andere Errektionsstörungen, Vaginismus (eine unwillkürliche Verspannung des Beckenbodens) oder Orgasmusschwierigkeiten. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die sexuelle Gesundheit ein wichtiger Bestandteil des körperlichen und mentalen Wohlbefindens jedes Individuums. Wer Sex hat, lebt schließlich länger und besser!

Themengebiete der Sexologie

– Geschichte und Entwicklung von Sexualität
– Weibliche und männliche Sexualität
– Normalität? Vielfältigkeit?
– Sexuelle Kulturen und Subkulturen
– Geschlechtsidentität
– Sexuelle Dysfunktionen und Abweichungen
– Sexualität von älteren Menschen und Behinderten
– Leidenschaft und Lust
– Sexualtherapie (Kognitive Therapie)
– Pornographie und Medien
– Geschlechtsspezifische Unterschiede (Hirnstruktur, Hormone)
– Leben als Single
– Sexualität und Partnerschaft nach der Geburt eines Kindes
– Scheidung, Eifersucht und Untreue
– Fantasie und eigene Sexualität
– Sexualunterricht in Schulen

In der Praxis

Eine entspannte Atmosphäre ist mir sehr wichtig und ich hoffe, selbst mit meiner “Dänischen Art” entscheidend dazu beizutragen. Ich begegne allen Themen mit Humor und Offenheit – und es ist lange, lange her, dass ich rot wurde. Bei meiner täglichen Arbeit höre ich oft: “Da hätte ich ja viel früher mit anfangen können!” Es ist wirklich spannend und aufschlussreich – nicht nur für den Klienten, sondern auch für mich. Ich stelle täglich fest, dass es viel Unwissen und noch mehr Vorurteile im Bereich der Sexualität gibt. Daher arbeite ich vordergründig mit Aufklärung. Es bringt häufig schon erste Erleichterung, wenn jemand dadurch merkt, dass er/sie nicht krank oder gestört ist, sondern ganz normal. Was meist der Fall ist. Außerdem sind meine Klienten für mich eine fortwährende Inspiration – schon für „Make Love. Ein Aufklärungsbuch für Jugendliche“, aber auch für das TV-Format „Make Love – Liebe machen kann man lernen“ und erst recht für „Make More Love. Ein Aufklärungsbuch für Erwachsene“. Wenn ich also auch gerade sehr viel um die Ohren habe, können meine Klienten sich sicher sein, dass ich immer darauf achte werde, mir in jedem Fall genügend Zeit und Ruhe für unsere Gespräche zu nehmen.