Sex im Alter 2


Posted on August 26th, by Felix in Der Körper, Doch Noch TV. 3 comments

Nachdem wir nun schon mal geklärt haben, dass es definitiv “Sex im Alter” gibt und wie unterschiedlich alte Menschen mit diesem Thema umgehen (z.B. vor oder nach der 68er Generation), widmen wir uns jetzt dem Körper.

Ob man es wahrhaben möchte oder nicht, der Körper eines 60 bis … jährigen Menschen ist nun mal nicht mehr der eines gesunden, jungen Menschen und zudem hormonell anders versorgt.

Und ja, wir nennen hier auch schonungslos Symptome und Probleme, die eintreten können. Das wird den einen oder anderen Zuschauer zwar erschrecken, aber es ist halt wichtig darüber Bescheid zu wissen.

Wer das Unausweichliche kennt, akzeptiert und damit adäquat umgeht ist schon einen riesigen Schritt weiter.
Es wird leichter zwischen “normalen” Alterserscheinungen und echten Krankheiten zu unterscheiden. Wie wir aus Ann-Marlenes beruflichem Alltag wissen, gibt es hier enormen Aufklärungsbedarf. Mit mehr Wissen, wird der Sex immer besser.

Also, es gibt nicht nur Hoffnung – sogar eine Steigerung der Freuden im Alter ist bei diesem Thema nicht ausgeschlossen!





3 thoughts on “Sex im Alter 2

  1. Moin,moin,

    nun sind schon 4 Tage vergangen und niemand hat sich von dem Schock der vorgestellten Tatsachen erholt. Dabei wird doch vergessen, dass die derzeitige 50+ Generation im Durchschnitt gesundheitsbewusster lebt als die Elterngeneration und für die meisten die beschriebenen Einschränkungen nur in geringem Masse gelten.
    Mit ein bischen Mut zur Kommunikation (evtl. mit Anschubhilfe von aussen) mit dem Partner lässt sich auch diese Einschränkung überwinden und der Spass kann richtig anfangen.
    Dazu würde ich gerne andere Kommentare besonders auch von Altersgenossen hören, genauso aber auch wie Jüngere über die beschriebenen Aussichten denken.

    Nun man los an die Tastatur!!

  2. Raffel, gibt es dich hier noch?

    …ich hoffe nur, dass unsere jetzigen Einschränkungen durch einen Bandscheibenvorfall schneller gehen, als die Veränderungen kommen : D

    Von meiner Mutter (60+) hörte ich schon mal: genießt die Zeit, dann geht das nicht mehr so, irgendwann ist das vorbei.
    Und ich höre meinen inneren Aufschrei: NEIN! Wo´s grade so richtig gut wird….
    So was will man doch nicht in der besten Zeit seines Lebens hören! lach
    Ich wünsche mir für sie, dass sie das nicht wörtlich meinte ; )

    Was ich ihr aber gerne wörtlich abnehme ist: sei alles, nur nicht brav; im Bett musst du keine Lady sein (süß gell?!)

    Also nutzen wir „das Jetzt“!
    Ich sehe zuversichtlich in die Zukunft und hoffe, dass wir auch da gemeinsam an Veränderungen wachsen und miteinander lernen. Wir wissen ja auch nun, wo und dass wir uns Hilfe holen können.

    Sandra 40+

  3. Hallo zusammen,

    seltsam, daß es hierzu kaum einen Kommentar gibt. Ich persönlich hatte in meinen jungen Jahren überhaupt keinen SEX im Sinne von mit einem Partner – wir wurden ja noch nach sog. streng christ-katholischen ‚Werten‘ erzogen – und später dann eher genau das Gegenteil, also so gut wie nie im Sinne einer echten Beziehung, obwohl ich mir das wegen der kaputten Ehe meiner Eltern immer gewünscht habe. Vielleicht rührt daher mein innerer Gram, daß es wohl auch nie zu soetwas kommen wird. Tja, Glück oder Pech gehabt, wie man’s nimmt.

    Das das Alter an einem nagt ist unverkennbar. Wenn es mir gesundheitlich einigermaßen gut geht, dann verspüre ich auch noch ungebrochene sexuelle Lüste. Zugleich kommen dann aber auch oft Ängste mit hoch, da ich um die Folgen weiß. Denn wenn es soetwas wie eine Art ‚Strafe‘ für die lustvolle Extase gibt, dann ist das die unmittelbar darauf folgende Zeit danach, nämlich die der Regeneration oder auch der sog. Refraktion. Vielen Männern ist dieses letztere Wort völlig unbekannt – ich kenne es seit meiner Pubertät – und ich möchte nicht wissen wie viele damit einen Hehl treiben, indem sie diesen Fakt einfach zu ignorieren trachten um damit ihre ‚Potenz‘ zu beweisen. Im Krieg soll das ja auch ein erheblicher Hemmfaktor gegen ‚Kampfeskraft‘ sein, weshalb den Männern irgendwas (Arsen?) ins Essen gemischt wurde. Ist auch hemmend, denn der Körper braucht nun mal seine Zeit um zu regenerieren und wer das nicht wahr haben will ist ein Trottel. Ob das bei Frauen nach dem Orgasmus auch so ist kann ich nicht beurteilen, würde mich aber sehr interessieren, zumal es sehr wichtig ist ob diese das überhaupt selbst nachempfinden können. Bei einer Dame mit ADHS stieß ich nur bei der Erwähnung dieses ‚Umstandes‘ jedenfalls auf ein völliges Mißverständnis.

    Das diese Zeit mit zunehmendem Alter dann auch immer länger wird ist biologisch auch recht verständlich, aber deswegen habe ich damit enorme Probleme. Denn meine Zeit wird immer kürzer und zeitweilig ist es ein Zustand als ob man wie gelähmt wäre und jede Sekunde einen Kreislaufkollaps, Schlaganfall o. ä. bekommt. Also alles andere als ‚entspannend‘ und besonders bei den zunehmenden Sommer-Temperaturen überhaupt nicht zu empfehlen. Dabei von einem ‚erhabenen Gefühl‘ o. ä. zu reden finde ich recht angebracht, denn das zermürbt und nervt mich mitunter dermaßen – erst recht wenn dann auch noch andere Unannehmlichkeiten und Beschwerden mit hinzu kommen -, so daß ich oft den Eindruck habe darin u. a. mit die Ursache für den sog. ‚Tremor‘ bei älteren Leuten zu sehen. Ja, irgendwie könnte oder scheint es da eine Beziehung zwischen den freudigen und leidigen Spaßmen zu geben.

    Erst wenn das dann nach Tagen wieder vorbei ist und nur die sonstigen Querelen sich bemerkbar machen, dann kann auch wieder etwas ‚Lust‘ aufkommen. Ansonsten dürfte dieses Vergnügen im Gegensatz zu den Folgen in einem elenden Verhältnis stehen.

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