Fremdgehen, oder: Was macht eigentlich eine Sexologin?

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Tja, irgend wann ist es wohl bei jedem soweit: Fremdgehen oder nicht ist dann die Frage! Also, wir haben uns definitiv dafür entschieden, da es die Dinge einfach abwechslungsreicher gestaltet. Aber, was sagt nun das Umfeld? Ob wir wohl Ärger bekommen?

Ihr denkt jetzt sicher mit Recht: “Was? Fremdgehen, abwechslungsreicher, Ärger bekommen …? Die spinnen wohl total und natürlich gibt es jetzt Ärger!”

Halt, ok, wir geben es zu – das war ein absichtlicher Schreibfehler! Nicht “Fremdgehen” sondern “Fremddrehen” war gemeint und Ärger bekommen wir dafür hoffentlich auch nicht. Schaut selbst …

PS: Ein echter Beitrag über das Fremdgehen wird auch bald kommen.

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5 Kommentare zu „Fremdgehen, oder: Was macht eigentlich eine Sexologin?“

  1. Moin

    Habe mir den Beitrag mehrmals angeschaut – schwer , hier passende Worte zu finden (?) .

    Ich möchte mich einfach auf den Aufmacher beziehen: ” Wenn eine Sexologin fremdgeht …!”

    Oft habe ich mich schon gefragt , was passiert in/mit einem/einer Therapeut/en/in durch die Dinge , die Patienten so da lassen .. wie verarbeiten die dieses Dinge? Manche sind ja wohl sehr heftig (?).

    Vielleicht haben sie ja auch einen “Therapeuten” – um sich selber zu “regenieren ” .. wäre dies dieses “Fremdgehen” ?

    LG B.H.

  2. Hallo B.H.
    ich vermute Ann-Marlene wird sich zu Deiner Frage noch äußern wenn sie die Zeit hat. Sie ist gerade schwer im Stress.
    Aber, so oder so finde ich die Anregung sehr interessant, wie sich die Therapiegespräche auf die Psyche des Therapeuten auswirken.
    Ich denke, dass ist einen Blog Beitrag wert.
    Zu dem Aufmacher:
    Ok, ich gebe es zu, ist ein wenig reißerisch geworden, dieses Mal – es war aber doch zu verlockend, dieses Wortspiel! Ann-Marlene hat immer von dem Fremddrehen gesprochen und ich habe akustisch tatsächlich Fremdgehen verstanden.
    Ist also real so passiert, und dann habe ich es hier einfach so umgesetzt.
    LG Felix

  3. Hallo!

    den gegankengang von B.H. finde ich auch sehr spannend!
    Aber eigentlich ging es ja um das projekt von ann-marlenes neffen…wenn ich das richtig verstanden habe. Nun würde mich interessieren, wie das projekt angekommen ist…es hat ja schließlich nicht jeder ne sexologin als tante =)
    Ist es ihrem neffen schwer gefallen sie anzusprechen? musste er den (kurz)film vorstellen….wenn ja wie haben die zuschauer reagiert??
    den job “sexologin” finde ich persönlich toll…wenn er auch kompliziert werden kann. es müsste auf jedenfall mehr sexologen/innen geben!!!
    das thema sex sollte sowieso etwas freizügiger behandelt werden…schließlich macht es doch jeder…und jeder hat fragen oder tipps!!!

    LG Andrea

  4. Lieber B.H.,

    Danke für diesen Gedanken:
    … was passiert in/mit einem/einer Therapeut/en/in durch die Dinge, die Patienten so da lassen … wie verarbeiten die diese Dinge? Manche sind ja wohl sehr heftig (?).

    Ja, das ist eine sehr gute Frage! Und der Grund, weswegen ich als Sexologin (unter anderem) eine Supervisionspflicht habe. Das heißt: Ein Mal im Monat gehe ich zu einem Kollegen und bespreche schwere oder uneindeutige Fälle und rede über das Therapeuten-Sein an sich und die damit verbundenen Gefühle. So schaut jemand mit einem neutralen Blick von Außen auf mich und meine Tätigkeit und kann mir in schwierigen Situationen helfen.

    Wenn das gesagt ist, möchte ich noch erwähnen, dass auch Therapeuten verschiedene Persönlichkeiten haben und es unterschiedlich ist, womit ein Mensch Schwierigkeiten hat oder nicht.

    Gerade wenn es um sexuelle Themen geht, sind viele Therapeuten selber verklemmt. Viele Klienten erzählen, dass sie mehrere Versuche gestartet haben -sogar bei Ärzten waren- und nie über ihr Problem sprechen konnten/durften!

    Sexualität und darüber entspannt zu sprechen ist einfach nicht Jedermanns Sache. Ein Therapeut kann nur so frei sprechen, wie er selber “verklemmt” ist, sage ich immer.

    Deswegen ist es so wichtig, dass es Sexual-Therapeuten gibt. Wer so eine Ausbildung macht, hat meist von Vorneherein einen offeneren Zugang zu dem Thema Sex.

    Das trifft in jedem Fall auf mich zu. Ich mochte schon immer gerne darüber reden. Und zwar: entspannt und offen.
    Ich kann mir mittlerweile nichts mehr vorstellen, was mich erschrecken könnte.

    Wenn ein Klient mit einem “ungewöhnlichen” oder heftigen Problem kommt, ist es nicht meine Aufgabe ihn zu belehren oder zu bewerten, sondern meine Aufgabe ist es, ihm zu helfen.
    Und die spezifischen Ausbildungen zum Thema Sex bedeuten inhaltlich, dass man Informationen darüber kriegt, WAS ES ALLES GIBT!

    Dass ich dann nicht überrascht bin, bedeutet aber nicht, dass es keine Wirkung auf mich hat, was ein Klient erzählt. Besonders jene Arten von Sex, wo jemand verletzt oder missbraucht wird, lassen mich jedes Mal spüren, wie schwierig das für den Menschen ist, der dies tut oder dem/der es angetan wurde.
    Das wichtigste ist denn aber, dass so ein Klient darüber sprechen DARF ohne verurteilt zu werden oder ohne, dass der Therapeut rot wird oder weinen muss.

    Eine wichtige Basis für jeden Therapeuten ist: Zuhören können, mit Empathie und Mitgefühl, aber mit einer gewissen Distanz,
    Ich sehe also meist keine „heftigen“ Dinge, sondern den Menschen in Not, der mir gegenübersitzt.

    Ich hoffe hiermit etwas Klarheit ins Thema gebracht zu haben!
    Ann-Marlene

    P.S. Ich mache NUR Fremd-FILMEN und dass nur gaaaaaaaaaaanz selten! RTL hat Freitag angerufen. Wird spannend!

  5. P.S. Der Beitrag von meinem Neffen wird auf TIDE einmal gesendet. In ungefähr zwei Wochen. Später wissen wir dann mehr davon, wie der film ankam. Aber Tide hat schon einen 30 Minuten Film mit mir “live” gedreht, der bestimmt 7-8 Mal gesendet wurde. Anscheinend wollen die Leute darüber etwas wissen!

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