Orgasmus mit Folgen


Posted on April 10th, by Felix in Der Körper, Doch Noch Blog, Doch Noch TV, Emails & Fragen. 14 comments

Kennt Ihr das auch, dass nach dem Orgasmus Tränen fließen?
Wenn ja: Herzlichen Glückwunsch, das ist eigentlich ein gutes Zeichen! Wofür und warum, erklärt Ann-Marlene Euch heute bei Doch Noch TV – jedenfalls bis Felix Ihr den Saft abdreht.





14 thoughts on “Orgasmus mit Folgen

  1. Wieder ein schöner Beitrag von euch, danke! Ich selbst habe (leider) erst einmal diese emotionale Reaktion erlebt – vor ein paar Jahren musste ich nach einem Orgasmus eine ganze Weile lachen – es fühlte sich fantastisch an! Ich hoffe, dass ich das nochmal erlebe. :-)
    Ich kann allerdings auch gut nachfühlen, dass sich die Schreiberin der E-Mail Sorgen macht, wenn sie danach weint – ist ja eine ziemlich andere Erfahrung.

  2. Hallo Felix, hallo Ann-Marlene,

    ihr beiden seid GROSSARTIG!!!

    Ich selber habe sowohl das Lachen als auch das Weinen nach einem Orgasmus erlebt.
    Und ich nehme mir die Freiheit, mich dann auch in diesen Emotionen zu suhlen.
    Wobei ich mich nach beidem im positive Sinne sehr entladen fühle.

    Felix, ich liebe dein Intro : )

    Piri

  3. Ich will schon so lange auf verschiedene Beiträge antworten, jetzt aber.
    Ich nehme an das das Weinen hinterher mit dem davor zu tun hat. 25 Jahre ist noch jung und der Liebhaber auch. Und je nach (man verzeihe mir das Wort) Betriebstemperatur, also wie lange und gelassener die „Vorbereitung“ war ist die Reaktion hinterher. In jungen Jahren ist Mann immer schnell erregt und möchte….! Die Partnerin ist zwar körperlich bereit aber die Psyche und Geist und Körpersind nicht im Einklang. Der Orgasmus kommt der Körper entspannt sich und Psyche und Geist stürzen ab. Die das erlebt hat ein sehr differenziertes Gefühlsleben. Ich bin auch sehr spät hinter verschiedene Dinge gekommen. Und versuche es jetzt besser zu machen.
    Wenn du das liest, dann schreibe doch mal ob es so ist.
    Herzliche Grüsse.
    Detlef

  4. Hallo Anne-Marlene,

    da Du es in vielen Blogs – auch hier – erwähnst, könntet Ihr mal einen Beitrag über diesen Sexocorporel-Ansatz machen? Gibt es in der Sexologie verschiedene (konkurrierende?) Schulen? Wenn ja, wie ist Sexocorporel darin einzuordnen? Eher Mainstream oder Randposition? Was macht ihr anders als andere?

    Vielen Dank auch für dieses Video. Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass die Email-Schreiberin wirklich unglücklich mit der Sache ist und ihr vielleicht mit bloßem „Annehmen“ der Situation nicht vollständig geholfen sein könnte. Aber ich hoffe natürlich, dass es nicht so ist.

    Herzliche Grüße
    Phil

  5. Hallo Detlef,

    ich kann dir nur sagen, bei mir stimmt deine Annahme so gar nicht!
    Und ich brauche dabei keinen Partner, um so zu fühlen ; )

    Piri

  6. Hallo Piri,
    es ist immer wieder faszinierend Menschen zu begegnen die alle Grenzen die Mann hat, sprengen.
    Du bist so ein Mensch, ich kann mir Grenzen bei dir kaum vorstellen. Bleib so, überasche dich selbst und bringe es schonend dem Manne bei.
    Herzliche Grüsse
    Detlef

  7. @sexocorporal

    mmm………,ja! Da kann mann ja sehr geteilter Meinung sein. Bei ganz zart Beseiteten, so wie mich ist dieser Block gerade richtig. Ich möchte nicht von 3 „Wissensmonstern“ in Bezug auf Sex begleitet werden. Die „Anforderungen“ wären für mich zu hoch und nur lesen macht auch keinen Spass.
    Das Piri mir geantwortet hat war genau das (Wahre)!
    Detlef

  8. @Detlef: …ich werde es versuchen ; )
    Danke für deine netten Worte!

    <3liche Grüße,
    Piri

  9. Hallo,

    ich kenne das nur zu genau und ich kann nur sagen mein Leidensdruck ist groß. Ich bin im gleichen alter und bin seit einem Jahr auch in Psychotherapeutischer Therapie (nicht genau auf dieses Symptom bezogen)

    Aber ich muss sagen nach dem Orgasmus oder annäherndem, denn so weit KOMMT es gar nicht mehr weil meine Hemmungen sich immer weiter aufbauen (äußert sich in Taubheit), zu „abzustürzen“ ist alles andere als befreiend! Ich bereue jedesmal danach überhaupt „angefangen“ zu haben… es ist ein Teufelskreis und es belastet mich sehr.
    Ich würde zugern wieder unbeschwert und mit Leichtigkeit Sex genießen und erschwerend hinzu kommt, dass ich antürlich Angst davor habe welche Auswirkungen dies auf meine Beziehung haben könnte…irgendwann, denn mein Partner ist ja völlig Hilflos…

    Mit dem „lass es zu, ist doch toll“ kann ich mich überhaupt nicht abfinden… ich will eifnach nur dass das aufhört und ich wieder die Leidenschaft und das Verlangen, das in mir steckt, ausleben kann. Sonst bleibt es bei mir bei einem „Lass es denn danach gehts dir schlecht“….
    Das kanns doch nicht gewesen sein?!

    Lea

  10. Hallo, ich frage mich gerade ob ich im Video etwas überhört oder in den Kommentaren überlesen habe.

    Die Frau mit der email im Video hat geschrieben, dass sie nach dem Orgasmus oft traurig ist und weint und dass sie darunter leidet. So hab ich es verstanden.

    Ich frage mich, warum Frau Henning ihr da antwortet, sie solle sich doch darüber eher freuen? Tina

  11. Liebe Tina,
    diese Frage scheint ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen. Grundsätzliche ist das Zulassen von Gefühlen erst einmal gut und gesünder als das Wegdrücken (was ja nicht wenige Menschen machen).
    Was in diesem speziellen Fall gut/schön/ein Grund zur Freude ist, erklärt Ann-Marlene im Video und auch, WARUM es sein kann, dass die Frau es so erlebt, WIE sie es erlebt …

    Liebe Grüße, Anika

  12. Guten Abend,
    mein Name ist Heike und ich bin Altenpflegerin von Beruf. Das Thema Sex und Befriedigung ist gerade ein ganz großes Thema unter mir und meinen Kollegen.
    In unserem neuen Blog haben wir einen Artikel veröffnetlicht zum Thema Sex im Alter—Tabu?!
    Vielleicht hat mal jemad Lust vorbei zu schauen.
    Lg aus Kiel
    http://pflegehammer.de/sex-im-alter-ein-tabu/

  13. Ich kenne das auch und war nach meinem ersten „Gefühlsausbruch“, der sich durch heulen und tiefes schluchzen geäußert hat auch verwundert.

    Mein Mann und ich haben aber gelernt es als etwas positives zu sehen. Wenn ich im Alltag unausgeglichen bin und wir dann Sex haben, kann ich auf diese Weise Zugang zu meinen Gefühlen bekommen und sie danach an seiner Schulter ausweinen.

    Es kommt bei mir nach dem Orgasmus. Sodass ich den Orgasmus positiv erleben kann und dann entscheiden, ob ich diese Gefühlswelle, die da ankommt, ausleben möchte.

    Vor meinem Ehemann mit anderen Männern habe ich das noch nicht erlebt und denke, dass mir auch diese Vertrautheit oder Liebe dieses Zugang gewähren.

    Grüße

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