Die Kussfrage


Posted on September 13th, by Felix in Briefe, Doch Noch TV, Emails & Fragen. 3 comments

Bevor wir uns damit beschäftigen, ob man aus der gefürchteten Hubschrauberzunge jemals einen sensiblen Superküsser machen kann und, ob wohl – typischerweise – ein Däne dem sagenumwobenen Bernsteinzimmer sexuelles Mobiliar bescherte: Vielen, vielen Dank für Eure zahlreichen tollen Kommentare unter dem Blasen-und-Eier-Beitrag – macht bitte weiter so!
Und nun geht’s los mit Kussgeschichten, Pimmelmöbeln und Wimmelbildern:





3 thoughts on “Die Kussfrage

  1. Oh, ein sehr schönes Thema, dazu hab ich was schönes im Netz gefunden!

    Der Handkuss – „Ich bewundere dich“ will dir ein Junge damit sagen, wenn er deinen Handrücken küsst.

    Der romantische Lippenkuss – Dieser Kuss soll sagen: „Ich liebe Dich..“ Er ist sehr beliebt, bei Neueinsteigern wie auch bei „alten Hasen“

    Der „Schmatzer“ – „Ich will ’nur‘ Freundschaft von dir, keine Liebe!“ bedeutet der etwas feuchte, schmatzende Kuss.

    Der „Nasenstubser“ – „Ich mag dich“ Man reibt seine eigenen Nasen aneinander oder jemand küsst die Nasenspitze seines Partners/seiner Partnerin.

    Der Stirnkuss – „Ich respektiere und achte dich“ soll dieses Küsschen ausdrücken. Man umarmt denjenigen und küsst seine Stirn mit geschlossenen Augen kurz.

    Der Ohrläppchenkuss – sehr verspielter Kuss, der die Bedeutung „Ich spiele nur“ trägt. Man knabbert, küsst und leckt sanft am und hinterm Ohr.

    Der Schmetterlingskuss – Die Zunge Lippen und die Zunge ‚flattert‘ sanft wie Schmetterlingsflügel über Mund und Haut des Partners. Man atmet leicht mit geöffneten Mund auf die Haut, was den kribbelnden Effekt ausübt. Besonders wenn man dabei seinen seinen Hals küsst, bedeutet der Kuss: „Ich will Dich!“

    Der Zungenkuss – Ein sehr erotischer und intimer Kuss. Die Zungen berühren sich und spielen miteinander. Im Gegensatz zu dem „normalem“ Kuss ist der – auch „French Kiss“ genannt – eine sehr intime Kussform, denn sie ahmt den Geschlechtsverkehr nach: Die Zunge des Jungen symbolisiert dabei den Penis und die Mundhöhle des Mädchen die Vagina. Der Zungenkuss gehört deswegen auch meistens zum sexuellen Vorspiel, da er von beiden Geschlechtern als erregend empfunden wird. Bedeutung: „Ich will mehr!“

    (quelle: http://liebefuertk.beepworld.de/kussarten.htm)

    Ich selbst Küsse eigentlich am Liebsten immer mit Zunge – egal wann und wo ;)

  2. Kann man einen schlechten Küsser umerziehen.. ?
    Ja, das ist unbedingt möglich. Küssen ist doch eine Fähigkeit und/ aber .. Küssen kann man nicht alleine und somit hat jeder die Möglichkeit, das Steuer in die Hand zu nehmen und die Richtung zu ändern.

    Es gibt die mechanischen und schnellen Küsser neben den leidenschaftlichen und sinnlichen Küssern. Meine Erfahrungen beziehen sich eher auf Männer. Aber ich glaube, dass es auch Frauen gibt, die dazu neigen. Zu mindestens was ich bisher beobachtet habe. Und wenn man den Impuls verspürt, es anders zu wollen (wo auch immer der Impuls herkommt – Film, Buch, Traum, Auswärtskuss ..) dann kann man es doch einfach mal anders probieren. Getreu dem Motto ..
    Wenn sich was verändern soll, ändere dich..

    Bei den Mechanisch- und Schnellküssern kann man ein Stopp geben – den Kopf zurückziehen. ´So nicht, Liebling. Ich möchte es anders und denke an den ersten Kuss, vielleicht aus langer Vergangenheit..´
    Das vorsichtige Herantasten und das Erforschen mit allen Sinnen und mit allem, was ich habe und nicht nur den offenen Mund mit Zunge und dabei geschlossenen Augen. Da gibt es nicht nur die Zunge, die das Haus wechselt um zu „Propellern“.
    Da gibt es vor allem erst mal den Mund an sich, den man erforschen (auch immer wieder neu) kann. Der geschlossenen Mund kann mit den Fingern berührt werden. Irgendwann öffnet er sich (es gibt kein Drehbuch) und dann stellt man sich vor, wie es ist, diesen herrlichen Mund zu küssen. Aber bevor man sich diesem hingibt .. ist doch noch Zeit.
    Wie ist es, sich in dem Atem des Partners zu baden? Den Atem zu atmen. Das ist erotisch und ich komme dabei immer näher an den Mund meiner Begierde.
    Wenn nun der Mund geöffnet ist, dann kann ich einen Finger reinstecken und ertasten, was da so ist. Vielleicht spielt die Zunge mit meinen Fingern? Vielleicht saugt sie daran und das weckt die Lust auf mehr.. Aber auch da kann man sich noch Zeit lassen für den leidenschaftlichen ersten Kuss.
    Was spricht dagegen, erst mal woanders im Gesicht zu küssen, so als Vorspiel? Und irgendwann, wenn die Lust auf Vereinigung sich so steigert .. dann gibt es die Lippen, und mit den Lippen kann man so schön tasten und spielen. Manche Lippen sind so schlaff und haben das Tasten völlig verlernt. Ich hab dann das Gefühl, als ob ich einen Karpfen küsse ..
    Will die Zunge dann endlich loslegen, kann sie die Lippen erst mal zart benetzen und vielleicht ist da auf einmal die zweite Zunge und das Spiel der Zungen beginnt. Das gegenseitige Ausfüllen muss ja nicht Standard sein, kann aber auch ins Spiel mit eingebaut werden. Also fürs Küssen kann man sich sich so herrlich lange Zeit nehmen.. und die Variation ist das Geheimnis der Lust und Leidenschaft.

    Wie sagte so schön Joseph Conrad ..
    Küsse sind das, was von der Sprache des Paradieses übriggeblieben ist.

    Herzliche Grüße
    Anna Felicis

  3. Klar, Küssen kann man er-, um- oder überhaupt einfach nur lernen.

    Menschen, die mehr als nur sich selbst im Kopf haben, also über ein Mindestmaß an Empathie verfügen, werden ihr Küssen im Laufe ihres aktiven Küsserlebens auch verändern. Mit jedem Partner verändert sich auch das Küssen ein wenig. So gesehen, kann man am Kuss vielleicht sogar auf die Erfahrungen oder die Persönlichkeit eines Küssers schließen.

    Vielleicht als These: Wer in fortgeschrittenen Alter und nach verschiedenen Kusspartnern immer noch eher eine mechanische Variante praktiziert, besitzt weniger Lern- und Einfühlungsvermögen als andere, die in der Lage sind sich auf ihren Partner einzustellen.

    Um aber die Ursrprüngliche Frage zu beantworten: Ich denke schon, dass man Küssen aktiv umlernen kann – vorausgesetzt, es besteht ein Interesse daran. Nach obiger These würde dieses Interesse bei diesem Personenkreis allerdings nicht besonders ausgeprägt sein.

    Wie so oft kann natürlich auch alles ganz anders sein :-)

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