Häppchenweise – Das postpornografische Filmprojekt

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Vor gut zwei Wochen haben wir schon einen Blogbeitrag zum Thema “Häppchenweise” gebracht – und weil Maike Brochhaus nun zur Finanzierung ihres postpornografischen Experimentes noch eine Verlängerung bis zum 11. August bekommen hat, dachte Ann-Marlene, das wäre doch ein Fingerzeig für einen Video Beitrag. Außerdem erfahrt Ihr, wie Eurer Name in den Abspann gelangt und was bei einer Produktion zwischen Spielfilm und Dokumentation, bei der jeder nur sich selbst spielt, herauskommen kann.
Mehr über dieses tolle Projekt und das Phänomen “Crowdfounding” findet Ihr hier http://www.startnext.de/haeppchenweise  und da http://www.haeppchenweise.net/

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2 Kommentare zu „Häppchenweise – Das postpornografische Filmprojekt“

  1. EIn Videotip zu dem Thema:

    9 Songs
    Ein Liebesfilm von Michael Winterbottom

    Es wird viel Sex gezeigt auch sehr detailert hebt sich aber sehr angenehm von einem durchschnittlichen Porno ab.

    Ich habe die DVD z.Zt. von einem Freund geliehen. Er hat noch mehr in dem Stil, ich glaube ich werde sine Sammlung mal durchsehen.

    Bernd

  2. Nachdem hier viel Kritik am Genre Porno laut wird (und das ja oft auch berechtigt), würde es mich persönlich freuen, wenn noch mehr Alternativen zu den gängigen Filmen in dieser Schublade ausgegraben werden. Ich schaue nämlich durchaus gern mal Pornos, und es gibt dort oft schöne, sinnliche oder auch einfach heiße Bilder zu sehen. Im Printbereich gibt es außerdem das Jungsheft, dem gleich ein Giddyheft hinterhergeschoben wurde, weil die Idee, mal die “Jungs von nebenan” nackt und erigiert abzubilden (und das zu thematisieren, was gängige Frauenzeitschriften nicht drucken), auch bei Männern den Ruf nach einem Pendant ohne Hochglanz und Brustimplantate laut werden ließ. Beide Hefte sind erfrischend ehrlich.

    Ich finde es übrigens sehr spannend, wie sich meine Einstellung zu “Sex im Bild” mit der Zeit verändert hat. War ich ursprünglich auch der Meinung, dass Männer offenbar sehr leicht visuell erregbar sind, Frauen dann aber doch eher (oder gar nur) durch Humor, Charakter und Intelligenz, so habe ich manchmal das Gefühl, inzwischen durch alte “Sittlichkeitsfilter” hindurch neu sehen gelernt zu haben: Ich empfinde inzwischen nicht nur einen Waschbrettbauch, sondern auch einen ins Bild gesetzten Ständer oder eine Penetration in Nahaufnahme durchaus als sehr anregend. Wenn dann noch Humor und Intelligenz dazukommt, umso besser.

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