Orgasmuskunde: Selbst ist die Frau!

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Herzlich Willkommen zum zweiten Teil unserer Trilogie, in dem Ann-Marlene dort weitermacht, wo sie vor zwei Wochen aufgehört hat (nein, das war nun ausnahmsweise mal kein Trick, um die Erregungskurve zu steigern 😉 Es ging darum, wie Frau kommen kann, wovon es abhängt, dass sie kommen kann – und dass sie (und es) manchmal anders kommen kann, als sie denkt. Höchste Zeit, zur Sache zu kommen…

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Untreue und Fremdgehen – Und wie geht’s danach weiter?

Der Frühling ist da, und damit auch die Frühlingsgefühle. Toll!

Aber, was passiert, wenn diese Gefühle mit jemand anderem ausgelebt werden als mit dem Partner? Wie kann es überhaupt dazu kommen und was macht man dann? Wo beginnt Untreue eigentlich genau?

Ann-Marlene geht der Sache heute auf den Grund.

Die Lesestunde: Onanie

Da ist es wieder, das durchgehend aktuelle Thema Onanie. Wie schon bei unserem ersten Film in dieser Sache “Onanie Oh, Onana”, gehen wir wieder in Form einer Lesung darauf ein.

Es ist wirklich ganz erstaunlich, was die Menschen noch vor ein paar Jahrzehnten darüber gedacht haben. Aber, selbst heute, im 21sten Jahrhundert gibt es immer noch Aufklärungsbedarf, wie Ann-Marlene aus Ihrer Praxis weiß. Nur nicht in dieser krassen Form. Was uns heute als lebende Satire erscheint war damals, zu Zeiten des Buch Autors, wirklich bitterer Ernst.

Trotzdem: Zurück lehnen, Lachmuskeln aktivieren und staunen wie meist junge Männer unter ihren “unwillkürlichen Pollutionen” gelitten haben …

Ann-Marlene sucht einen Mann

Dieses Mal lässt Ann-Marlene ihren geballten Dänen-Charme sprühen, denn sie will ja auch was. Und zwar jemanden, der so richtig Eier in der Hose hat. Das kann auch eine Frau sein. Hauptsache ein Mensch mit sexuellen Problemen – und dem Mut, die Hosen runterzulassen. Rein im übertragenen Sinne versteht sich.

8 Kommentare zu „Orgasmuskunde: Selbst ist die Frau!“

    1. Liebe Viviana,

      es ist so schwer zu sagen, welche Vibratoren oder Sexspielzeuge sinnvoll sind. Ich habe selber einiges, benutze es aber kaum. Finger, Zunge, Penis gefallen mir einfach meist besser.
      Diese frage muss wohl jeder für sich beantworten, nur dass man wissen muss, dass man sich an “dieses (meist harte!) Vibrieren” gewöhnen kann, so dass nichts anderes (Finger, Zunge, Penis) mehr was bringt! Das wäre doch schade, oder?
      Ann-M.

  1. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mit einem sehr starken Vibrator begonnen, mich selbst zu befriedigen (an der Klitoris). Finger, Penis oder Dildo haben einfach keinerlei Erfolge gezeigt. Daher dachte ich auch lange Zeit, mit mir stimme etwas nicht. Nachdem ich innerhalb kürzester Zeit das erste Mal mit dem Vib gekommen war, verschwand dieses Gefühl. Ich war “ok”, konnte kommen und das sogar mehrmals hintereinander. Alleine der Abbau dieses Leistungsdrucks führte dazu, dass ich mich für andere Techniken öffnen und entspannen konnte bzw. diese langsam in mein Sexleben einfließen ließ.

    PS: Ann-Marlene ich war ganz begeistert dich am Samstag in der Dokumentation auf VOX zu sehen 🙂 Mach bitte weiter. Ich lese (höre) wirklich sehr gerne deinen Blog!

  2. Wie genau macht sich ein Orgasmus eigentlich bemerkbar? bei mir war der höchste punkt bisher, dass ich ein Kribbeln bis in die Zehen gespürt habe, nicht aber im oberkörper. War das schon ein Orgasmus?

  3. @Marie: ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass man meistens viel zu hohe Erwartungen an dieses Gefühl hat – gerade, wenn man noch auf der Suche ist! Ich habe mir den Orgasmus ganz anders (übertrieben) vorgestellt – vergiss alles, was du in Medien etc. gesehen/ gehört hast. Außerdem kommt noch dazu, dass der Orgasmus sich jedes Mal ein bisschen anders anfühlt (je nach Tagesform, wie lange du dich selbst befriedigst etc….) Ich weiß, es ist schwer, aber versuche ohne Erwartungsdruck ranzugehen – versuche erstmal nur zu fühlen, was da überhaupt ist und dann guck, ob es beim nächsten Mal wiederkommt…. vielleicht kann Ann-Marlene ja auch noch was dazu sagen.
    Mit regelmäßiger Übung wird es auf jeden Fall immer besser!

    1. Ihr beiden (Marie und Ulli),

      tolle Frage Marie und eine Super Antwort Ulli!

      Und jetzt meine Gedanken dazu:

      Eine kleinigkeit möchte ich nämlich dem hinzufügen. Ich denke, dass man schon Erwartungen haben darf 😉 Ja, der Orgasmus ist sehr unterschiedlich und nicht jedes mal der große Bringer. Aber klar ist, wenn man sich gut erregt am ganzen Körper, sich dabei bewegt und ordentlich atmet(!) (siehe auch MAKE LOVE), dass wird das Gesamterlebnis geiler.

      Beim Sexocorporel (siehe auch http://www.lilli.ch) spricht man nur vom vom Orgasmus, wenn unten (genital) und oben (emotional) eine Entladung passiert. Sehr fachlich ausgedrückt, ich weiß. Interessant dabei ist, dass es überhaupt eine Unterscheidung gibt zwischen OBEN und UNTEN. Ob man die Emotionen dabei hat (quasi auch eine emotionale Entladung hat) merkt man manchmal daran, dass man plötzlich ohne Grund weinen oder Lachen muss gleich nach dem Orgasmus.

      Jedenfalls: Ein richtig guter Orgasmus … ist schon was ganz Tolles … und das darf man ruhig erwarten. Und ja, Ulli, Übung macht den Meister!

      Ann-M.

  4. Hallo Ann-Marlene, dass mit dem spontanen Lachen kann ich bestätigen – nur habe ich das damals nicht mit dem Orgasmus in Verbindung gebracht 🙂

  5. also bei meinem ersten Orgamus habe ich nicht gefragt “war das ein Orgasmus” sondern ” Wow, Hilfe, was war denn das?”. Ich war 12 und konnte abends nicht einschlafen und habe ein bisschen geturnt…Kniebeugen etc, unter anderem die “Wippe”: auf dem Bauch liegend die Fußknöchel mit den Händen umfassen und dann auf dem Bauch vor und zurück rollen so weit es nur ging. Das war nix besonders, so wie oft halt. Und plötzlich ging da ein Feuerwerk ab mit äußerst lustvollen Zuckungen im unaussprechlichen “da unten”. Ließ sich so aber leider nicht wiederholen, egal wie oft ich es noch versuchte. Aber ich war auf den Geschmack gekommen und habe andere Möglichkeiten gefunden…
    lustvolle Grüße

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