Der Trockene Orgasmus


Posted on Mai 28th, by Felix in Briefe, Der Körper, Doch Noch Blog, Doch Noch TV. 24 comments

Wer hat schon mal etwas vom sogenannten „trockenen Orgasmus“ gehört? Kann das einfach mal passieren oder handelt es sich dabei vielleicht eher um eine besondere verkehrsberuhigende Umleitung? Jetzt seid Ihr dran! Viel Spaß bei Doch Noch TV!





24 thoughts on “Der Trockene Orgasmus

  1. Hallo Ann-Marlene!

    Einen trockenen Orgasmus erleben die allermeisten Jungen zu Beginn der Pubertät, manchmal schon viel früher, beim Masturbieren. Sie lösen die für den Orgasmus typische Reflexkette aus, verfügen aber noch nicht über reifes Sperma. Das Gefühl ist ähnlich schön (vielleicht sogar schöner, sonst würden sie es ja nicht machen :-)).

    Was Du vermutlich meinst, ist das bewusste Verhindern der Ejakulation, indem man z. B. kurz vor dem Orgasmus die Harn-Samenröhre im Beckenboden hinter dem Hodensack mit dem Finger abdrückt. Effekt: Das Sperma wird in die Blase umgeleitet.

    Liest Du hier:

    http://web.archive.org/web/20110625055730/http://www.sexwoerterbuch.info/fingersperre.html

    Felix kann’s ja mal ausprobieren…

    LG Matthias

  2. Hör ich zum 1. mal von. Bislang habe ich es noch nicht mit bekommen bei mir. Es kam immer was flüssiges raus.
    Ist es nicht gefährlich wenn das Sperma zu oft in die Blase umgeleitet wird? ;)

  3. Ein trockener Orgasmus ist mir nicht bekannt, bzw ich kann mich nicht errinnern ihn als Junge erlebt zu haben.

    Im Tantrischen gibt es die Übung „Big Draw“ sie soll dazu dienen die sexuelle Energie im Körper zu halten und nicht hinaus zu schiessen.
    Er ist aber wegen des dabei entstehenden hohen Blutdruck bedenklich.

    Wozu soll das Umleiten der Ejakulation in die Blase gut sein? Als Verhütungsmethode dürfte es sehr unsicher sein.

  4. Also es geht schon. Entweder man spannt die Beckenbodenmuskulatur beim Orgasmus stark an, oder man drückt mit dem Finger auf einen Punkt zwischen Anus und Hodensack. Beim Orgasmus wird dabei nicht ejakuliert. Ich finde das gefühl dann fast noch intensiver als wenn ich dabei ejakuliere. Schwer zu beschrieben, aber das Gefühl breitet sich in der Beckengegend weiter aus und konzentriert sich nicht so sehr auf den Penis. Allerdings ist das meine subjektive Meinung.

  5. Hallo an Alle,

    zunächst: ich bin verwundert, dass es nur vier Kommentare gibt? Es scheint ein Thema mit Potnzial zu sein…

    Ich erlebe regelmäßig trockene Orgasmen bei der Masturbation. Dabei wende ich aber keinerlei Übungen an und war in jüngeren Jahren stark verunsichert. Es passiert quasi „einfach so“. Ich erlebe alle Phasen des Orgasmus und auch die Museklkontraktionen sind vom Gefühl her genauso wie bei einer Ejakulation, allerdings schneller. Bisher habe ich es mir mit meinen Gedanken erklärt: Ich habe den Eindruck, dass das meist passiert, wenn ich nicht ganz bei der Sache bin und eher an Job, Termine ect. denke. Jetzt finde ich es als Phänomen sehr interessant, weil das Sichtbarwerden des Spermas ja nicht immer das „Ziel“ sein muss.

    Ich bin gespannt, was noch so geschrieben wird.

    Lieben Gruß Magnus

  6. Es gibt trockene Orgasmen, bei denen die Ejakulation nach innen gepresst wird, das finde ich aber nicht sehr lustvoll, weil angespannt. Viel interessanter wird es, direkt vor dem Erguss zu entspannen und damit den Reflex loszulassen anstatt ihn zu unterdrücken. So wird es möglich, sehr lange auf orgastischen Wellen zu surfen anstatt einen einzelnen O. Zu haben. Erfordert aber sehr gutes Körpergefühl, aber das zu entwickeln ist sowieso kein Nachteil…

  7. Liebe Ann-Marlen Henning,

    ich mag Ihre Art sehr!

    Ich habe seit 23 Jahren ständige Erfahrungen mit trockenen Orgasmen.

    Die oben beschriebenen, aus/in der Entspannung entstehenden, kenne ich nur selten, weniger intensiv und mit mir allein.

    Trockene Orgasmen, die ich im Zusammensein mit einer Frau erlebe, fühlen sich für mich anders an. Ich nutze diese Möglichkeit überwiegend.

    Es gibt meines Wissens nach zwei Möglichkeiten dafür: Zum Einen ein entsprechendes Training der Beckenbodenmuskulatur, zum Anderen das „Abdrücken“ an der korrekten Stelle. Da ich für ein Muskeltraining zu faul und undiszipliniert bin, nutze ich seit jeher das Abdrücken.

    Der Punkt, an dem gedrückt werden muss, liegt am Damm, an der Stelle zwischen Skrotum und Anus, wo in der Tiefe die Verbindung der beiden Beckenknochen spürbar ist. Dort muss so tief ins Gewebe gegen den Knochen gedrückt werden, wie es möglich (angenehm) ist. Beim Orgasmus ist die Kraft der Muskeln recht stark, so dass ein wirklich fester und sicherer Griff nötig ist, um zuverlässig zu blocken!

    Ein „Umleiten“ des Ejakulates in die Blase kommt bei mir nur vor, wenn dabei an der falschen Stelle, oder nicht ausreichend fest gedrückt wird. Zu Beginn meiner Experimente (anhand eines Tantrabuches) passierte mir das öfter mal. Heutzutage nur ganz selten, wenn ich aufgrund einer Stellung oder zu ausgelassener Stimmung nur schlecht an den „Punkt der 100.000 Goldstücke“ – wie ihn die Chinesen wohl nennen – komme. Dafür, dass Ejakulat in der Blase wirklich gesundheitlich negativen Folgen haben könnte, habe ich bislang noch keinen eindeutigen Hinweis, oder gar ein Beispiel gefunden.

    Der größte Vorteil der mich bewegt, immer wieder trockene Orgasmen zu haben, ist, dass ich eindeutig energetisch „besser drauf“ bin. Die Müdigkeit/der Spannungsverlust nach einem Orgasmus ist deutlich geringer, als bei einer Ejakulation. (Wichtig: Eine Umleitung des Ejakulates in die Blase, führt zu dem üblichen vollen Maß an Spannungsverlust und bietet keinerlei Vorteil gegenüber der normalen Ejakulation) Das heißt, ich kann bei einem gelungenen trockenen Orgasmus, danach (für meine Partnerin) wesentlich präsenter sein und die Zeit bis zu einer erneuten Intensivierung des Liebesspiels ist spürbar kürzer, bzw. die Energie steht mir einfach zum Leben zur Verfügung. Im Alter von nun 60 Jahren, kann ich den Unterschied noch deutlicher spüren als früher.
    Ein weiterer Vorteil ist, dass nach meinem Empfinden beim Abdrücken der Körper länger „versucht“, das Ejakulat auszustoßen. Somit habe ich wahrnehmbar längere und intensivere Orgasmen, als ohne ein Abdrücken.

    Ich finde es einfach auch klasse, diese Wahlmöglichkeiten zu haben. Und mache Frauen haben wirklich Freude daran, es als Spielvariante zu lernen, einem Mann trockene Orgasmen zu verschaffen.

    Mit herzlichen Grüßen,

    Eberhard Axel Grote

  8. Folgende Mail erreichte Ann-Marlene und wir freuen uns dass uns der Absender erlaubt hat, sie hier zu posten:

    Hallo Ann-Marlene!

    Erst mal möchte ich mich ganz herzlich für Deinen tollen Blog bedanken. Ich schaue immer wieder gerne rein und einige Beiträge haben mir ganz neue Sichtweisen eröffnet. Ich finde es klasse, dass Du diesen Blog betreibst und wie es Dir immer wieder gelingt, neue und interessante Themen zu finden. Da ist es auch gar nicht schlimm, wenn die Beiträge in unregelmäßigen Abständen erfolgen – finde ich.

    Zu Deiner Anfrage zum Thema »Trockener Orgasmus« kann ich etwas beisteuern. Vor einigen Jahren hatte ich eine schwere Operation am Darm. Dabei wurden offenbar auch ein paar Nerven beschädigt, die eigentlich nicht hätten beschädigt werden sollen. Danach hatte ich nur noch trockene Orgasmen. Ich habe das als äußerst unangenehm empfunden, weil dieses befreiende, eruptive Gefühl gefehlt hat. Bildlich würde ich das damit vergleichen, wie wenn jemand eine Sektflasche in der Erwartung schüttelt, dass eine riesige Sektfontäne beim Öffnen des Korkens herausschießt, und dann kommt nicht mal ein müdes ›Plopp‹. Ich hatte immer das Gefühl, da fehlt etwas. Es hat sich einfach nie so befreiend angefühlt. Sehr unangenehm fand ich auch, dass bei der retrograden Ejakulation das Sperma in der Blase landet und sich der Urin danach trüb- milchig verfärbt. Ich habe sehr darunter gelitten. Hinzu kam dann auch noch, dass ich mich unmännlich gefühlt habe, weil etwas für mich beim Geschlechtsverkehr sehr Wesentliches fehlte. Glücklicherweise hat meine Frau sehr verständnisvoll reagiert und mir nicht eine Sekunde lang das Gefühl gegeben, dass ihr die fehlende Ejakulation etwas ausmacht.

    Nach etwa einem Jahr hat sich dann bei mir alles wieder normalisiert. Auf Dauer wäre das für mich aber doch wohl sehr belastend gewesen und ich weiß nicht, wie ich mich damit arrangiert hätte.

    Nun habe ich aber noch eine Sache, bzw. einen Themenvorschlag, der mich schon seit längerem beschäftigt. Und zwar geht es um Partnerschaftsrituale. Ich meine jetzt nicht solche Partnerschaftsrituale wie z.B. einmal die Woche ins Kino, den monatlichen Besuch beim Italiener oder das jährliche Wellnesswochenende. Über solche Rituale und ihre Wichtigkeit ist ja schon viel und ausgiebig geschrieben worden. Vielmehr geht es um eine andere Art von Ritualen, die ich als ›erotische Partnerschaftsrituale‹ bezeichnen würde. Meine Frau und ich sind seit über 15 Jahren miteinander verheiratet und im Laufe unserer Ehe haben sich ein paar Rituale entwickelt, die eindeutig in diese Richtung gehen. Sollte ich es pseudowissenschaftlich definieren, dann würde ich es so formulieren: Erotische Partnerschaftsrituale sind in einer Beziehung in gegenseitigem Einvernehmen regelmäßig wiederholte sexuelle Handlungen, die für sich alleine stehen und nicht auf den Vollzug des Geschlechtsaktes abzielen.

    So hat es sich bei uns zum Beispiel eingeschlichen, dass ich meiner Frau regelmäßig die Brüste mit einer duftenden Körperlotion einreibe. Dieses Ritual ist eigentlich dadurch entstanden, dass meine Frau irgendwann als Zugabe in einer Parfümerie eine Tube mit Bodylotion geschenkt bekam. Diese Tube stand elendig lange in unserem Badezimmerschrank herum, ohne dass sie sie angerührt hätte. Dabei hatte ich schon ein paar mal heimlich an der Tube geschnuppert und festgestellt, dass die Lotion einen Duft hatte, der einen ganz speziellen ›Rrrroarrrrr-Effekt‹ bei mir auslöste. Irgendwann brauchte ich dann mal was aus dem Bad, als meine Frau gerade dabei war, sich abzutrocknen und sich mit ihrer bewährten, aber doch sehr hautpflegend riechenden Bodylotion eincremen wollte. Ich habe ihr dann gesagt, sie solle doch lieber mal die neue Lotion ausprobieren und geistesgegenwärtig zu der Tube gegriffen und ihr damit zunächst den Rücken eingecremt. Ganz offenbar hat ihr das gut gefallen, und so habe ich mich dann von den Schultern über das Schlüsselbein zu den Brüsten vorgearbeitet. Meine Frau hat mir dann einen Kuss gegeben und gemeint, sie müsse jetzt los. Das hat mir natürlich in dem Moment erst mal überhaupt nicht gefallen. Am Abend habe ich dann zu ihr gesagt, dass mich der Duft ihrer Bodylotion wahnsinnig machen würde, insbesondere, da ich wüsste, dass der Duft von ihren Brüsten ausginge. Daraufhin meinte sie nur, dann müsse ich jetzt wohl täglich ihre Brüste eincremen. So haben wir das dann auch gemacht. Anfangs hat sie mich noch gefragt: »Kommst du?«, wenn sie nach oben ins Bad oder ins Schlafzimmer gegangen ist und ich bin ihr dann gefolgt. Mittlerweile erkenne ich bereits an ihrem Gang, wenn sie die Treppe hinaufgeht, ob sie mich erwartet, oder einfach aus einem anderen Grund nach oben geht. Das ganze Ritual dauert mit Ablegen des BH, Eincremen und wieder Anziehen meistens so 15, manchmal auch 20 oder 30 Minuten. Dabei ist es eine unausgesprochene Übereinkunft, dass weiter nichts passiert. Es bleibt also immer nur beim Eincremen. Kein Sex, keine weitere Stimulation. (Wobei das jetzt nicht heißt, dass wir nicht auch noch genug Sex daneben haben.)

    Vielleicht finden andere das merkwürdig und könnten dem nichts abgewinnen, aber für uns ist dieses Ritual ein fester Ankerpunkt in unserer Beziehung – auch wenn wir es nicht immer täglich schaffen, dieses Ritual zu praktizieren, weil oft genug der Alltag dazwischenkommt. Doch es ist eine unglaubliche Intimität, die dabei entsteht und wir genießen das beide. Mittlerweile merken wir beide sehr schnell, wenn irgendetwas nicht stimmt. Wenn ich beispielsweise abgelenkt und mit den Gedanken ganz woanders bin, merkt sie das sehr schnell an meinem Streicheln. Andererseits spüre auch ich sofort, wenn sie sich nicht gänzlich fallenlassen und meine Berührungen genießen kann.

    Eine Frage beschäftigt mich allerdings schon länger: Ist das, was wir da machen, ›normal‹.?Also ist das etwas, was andere Paare so, oder so ähnlich auch machen, oder gibt es das nur zwischen mir und meiner Frau? (Was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann)
    Vielleicht wären erotische Partnerschaftsrituale ja mal ein Thema für einen Blogbeitrag?

    Liebe Grüße, XYZ

  9. Lieber XYZ,

    danke für deinen Beitrag! Ich finde den ersten Teil sehr spannend, wie du deine Empfindungen erklärst!
    Aber auch den zweiten Teil, ich habe es genossen diesen zu lesen! Es ist sehr schön wie ihr aufeinander eingeht und so dieses wunderbare Ritual füreinander entdeckt habt. Zeit füreinander, miteinander zu haben, Gefühle des anderen zu erkennen, kann es etwas besseres geben?! Herzlichen Glückwunsch!!!
    In diesem Sinne, weiter so!

    Herzlichst Maoam

  10. Liebe Ann-Marlene, liebe Anika, lieber XYZ, ein wunderschöner Beitrag über ein liebevolles Ritual – so geschrieben, dass es gleich vorstellbar wird – das geht echt unter die Haut. Ich weiß, wie sehr meine Liebste die Berührung ihrer Brüste genießt (es könnte immer noch etwas mehr sein). Ich glaube, man kann nicht genug betonen, wie es die Liebe belebt, wenn die Brüste ausgiebig verwöhnt werden, denn diese Energie kommt auf jeden Fall im Schoß an. Davon profitieren dann beide. Vor allem mit sanften massierenden, streichelnden und mit unter subtilen Berührungen mit Händen und Zunge (nur halten und sich vorstellen, dass Licht aus den Händen oder der Zunge in die Brust fließt) habe ich total schöne Erfahrungen gemacht.
    Ich habe damit nicht nur meiner Partnerin gedient, sondern auch mindestens genauso viel zurückbekommen.
    Wir haben bemerkt, dass trotz dass wir uns beinahe täglich lieben, nach einer Weile Frustration aufkommt, wenn die Brüste ein paar Liebesakte lang zu kurz gekommen sind. Wir haben uns übrigens für das Ritual der täglichen Liebe nach Lektüre von Diana Richardson und MAntak Chia vor 2 Jahren bewußt entschieden, weil dadurch die Verbindung zwischen immer spürbar ist, ein feiner energetischer Strom zwischen uns fließt und nahezu alle Spannungen aus unserer Beziehung und Mißverständnisse aus unserer Kommunikation verschwunden sind. Wichtig ist dabei ist für uns, meistens fein, sanft & innig zu sein, je sanfter desto besser und weniger häufig wild und erregt. Wir sehen es als verbindendes Ritual – nicht als Orgasmusjagd.
    Sonst funktioniert das häufige Lieben nicht, wir sind dann zu aufgekratzt und es wird zur Last.
    Slow Sex ist übrigens nicht sehr schwer zu praktizieren. Hier ein sehr verkürzte praktische Anleitung: Brüste und Penis verwöhnen, den ganzen Körper sanft berühren, streicheln, aktiviren und die überschüssige Energie (meist aus dem Penis) verteilen, sehr langsam ineinander gleiten (WICHTIG: die Frau entscheidet wann es losgeht!!) und warten was fließt – viel Spaß!!

  11. Was ist eigentlich ein Orgasmus, was passiert da, wodurch wird er ausgelöst?

    Seit meiner Beschneidung habe ich keinen mehr erreicht. Zuerst verstand ich gar nicht was los war. Ich ejakulierte…und es fühlte sich leer und hohl an. Ich kam…und kam doch nicht. Bis mir ein Psychologe erklärte, das Ejakulation und Orgasmus zwei verschiedene Sachen seien.

    Aber wie wird er ausgelöst? Durch körperliche Stimulation (die durch meine Beschneidung wohl dezent eingeschränkt wurde) oder wie man mir schon sagte, dass sei alles nur Kopfsache, das „da unten“ braucht man dazu gar nicht? Kann man sich einen Orgasmus also erdenken?

    Lustvoll Mann sein…das möchte ich auch gern…

  12. Aus
    http://m.bild.de/unterhaltung/erotik/orgasmus/bescheren-sie-ihm-den-hoehepunkt-seines-lebens-29312112.bildMobile.html

    „Bescheren Sie IHM den Orgasmus seines Lebens!


    SO BRINGEN SIE IHN ZUM ORGASMUS
    Arbeiten Sie gezielt am Frenulum!
    Das Frenulum (kleines Bändchen zwischen Vorhaut und Eichel) ist die empfindsamste Stelle des Penis. Wenn Sie IHN so richtig mit dem Mund verwöhnen wollen, sollten Sie beim Oralsex Ihre ganze Konzentration auf dieses kleine Stückchen Haut legen. Beim Finger-Spiel sollten Sie stets einen gewissen Druck auf das Bändchen ausüben. Passen Sie aber auf, dass Sie nicht zu stark drücken, sonst wird der Penis irgendwann gefühllos. Besser: Reiben Sie sich vorher die Hand mit Gleitmittel ein, er wird es Ihnen danken!…“

    Ich würde mir auch gerne mein Frenulum bearbeiten lassen…

  13. @Hans

    Hallo Hans,

    in gewisser Weise äußert der Psychologe eine Ansicht, die von Tantrikern vertreten wird.

    Tatsache ist aber, dass einem Beschnittenen 75 und mehr % seines Gefühls durch die Entfernung der speziellen Lust-Nervenrezeptoren mit der Vorhaut und einer Abstumpfung der Eichel durch fehlenden Schutz abhanden kommen können. (Die Eichel enthält kaum solche spezialisierten Nervenzellen.) Umfassendes und viele Erfahrungsberichte dazu im Buch „Ent-hüllt!“ von Clemens Berger.

  14. Hallo Herr Grote,

    wie Tantriker sich dazu äußern, das weiß ich nicht. Aber was ich bisher von Psychologen zu hören und lesen bekam…das seien nur Verlust und Kastrationsängste… mit solchen Depressionen (die nach meiner Beschneidung auftraten) kann man keine befriedigende Sexualität erleben… kann es sein, dass sie nichts für ihre Frau empfinden und wie wollen sie dann etwas beim Sex empfinden… Sex ist nur Kopfsache… fühlen am Penis kann man lernen…falsche und zu harte Masturbationstechnik (leider ist die einzige Technik die bei mir funktioniert, Gleitmittel drauf und auf meiner Eichel rumrubbeln…)… Millionen Beschnittener sind glücklich und zufrieden, und sie wollen mir erzählen das es da Probleme geben soll… Pornokonsum…

    Alles Schuld, aber nicht die Beschneidung…

    Wie hat Ihnen das Buch „Ent-hüllt“ denn gefallen?

  15. Nachtrag zu meinem letzten Kommentar, was Psychologen nach meiner Beschneidung schon zu mir sagten.

    Mit einer „psychosexuellen Entwicklungsstörung aufgrund eines urologischen Problems (meine rel. Phimose), das aber inzwischen operativ behoben wurde (behoben wurde da nichts, aber alles entfernt)“ überwies mich ein Psychiater weiter.

    Die Gefahr einer psychosexuellen Entwicklungsstörung legen Urologen Eltern auch oft nahe, um sie von der absoluten Notwendigkeit einer Beschneidung ihres Nachwuchses zu überzeugen.

    Interessant finde ich dazu wieder die Aussage eines Berliner Psychologen http://www.w-a-praxis.de/beschneidung-genitalverstummme/beschneidung-genitalverstummmelung-psychotherapie-in-berlin.html

    „Die Gründe werden teilweise religiös ummäntelt, fussen aber in der Regel auf Traditionen aus vorhistorischer Zeit und haben zum Ziel, die sexuelle Erregbarkeit, die Ausbildung von erotischen Phantasien zu hemmen oder ganz zu unterdrücken. Die psychosexuelle Entwicklung wird auf diese Weise nicht nur gestört sondern teilweise ganz unterbunden, sodass eine Autonomieentwicklung der Betroffenen nur eingeschränkt oder kaum möglich ist.

    Die Beschneidung bzw. Genitalverstümmelung stammt also aus vorhistorischer Zeit und hatte zum Ziel, mit steinzeitlichen Methoden, die Unterwerfung der einzelnen Mitglieder einer Ethnie unter den Zwang des Kollektivs zu erleichtern.“

    Wann fängt die psychosexuelle Entwicklung eines Menschen denn an? Erst bei erreichen der Pubertät? Oder nicht sein ganzes Leben? Entdecken nicht schon Kinder im Mutterleib ihren Körper als etwas schönes, berühren sich am Geschlecht? Und ist es nicht wichtig, das Kinder von Anfang lernen, das dies normal ist, und kein „Pfui, Finger weg, da unten fasst man sich nicht an…“ zu hören bekommen?
    Als ich Kind war habe ich selber gern da unten…(und ich bekam ein Pfui zu hören, aber dann machte ich es halt nur noch heimlich…),vor allem an etwas, was ich heute nicht mehr besitze…

  16. Hallo Fr Henning, bin ganz zufällig auf Ihre Seite gestossen.

    Der trockene Orgasmus ist mir bekannt.

    Jahrelang hörte man(n) den Vorwurf beim Liebesakt egoistisch an sich zu denken und nicht auf den Orgasmus der Frau zu warten…. Das hat mich angeregt daran zu schaffen. Unter anderem das Beckenbodentraining geübt und diesen Muskel gestärkt, die Technik verbessert, Geduld geübt…

    Nun klappt das derart gut, dass ich mich schon gefragt habe krank zu sein.
    Aus meiner Sicht ist die Erfahrung mit dem trockenen Orgasmus weder lustig noch zufriedenstellend. Die Partnerin fragt, beim Akt nach dem Liebeshonig als Beweis, der männlichen Zufriedenheit! Ist er nicht gekommen, macht sie Vorwürfe sie sei hintergangen worden, fühle sich minderwertig, ist gekränkt… fragt nach das Abspritzen sei bei einer anderen Frau oder anders erfolgt und macht Druck auf das nächste Mal. Dann wird die Eijakulation erneut gefordert, Druck entsteht, bis der Beweis überhaupt nicht mehr kommt…. Nach der gemachten Liebe, auch wenn sie Stunden dauert,,, ist der männliche Druck durch die trockene Eijakulation wohl weg, Eine Erleichterung tritt ein, aber das gelbe vom Ei ist es dennoch nicht.

    Meine Empfehlung: nicht den trockenen Orgasmus üben,,, ist wertlos,,, loslassen ist schöner und befriedigt mehr.

    Der Partnerin kann ich bei jedem Zusammensein ein Erdbeben im Vulkan der Intimität schenken, sofern sie das will. Danach ist die Stimmung eh auf Wolke 7 und häufig kommt es dann zum gemeinsamen Abschluss.

    Gruss Hans

  17. Der trockene Orgasmus ist eigentlich nicht trocken. Es wird genau so Ejakulat „bereit gestellt“ und zum „Abschuß“ vorbereitet. So lässt sich die Vorfreude oder die Lusttropfen während einer Stimulation auch nicht verhindern. Da sind auch andere Drüsen zuständig, die von „allein“ funktionieren und auf die man wohl auch keinen Einfluss nehmen kann.
    Bei einem Höhepunkt eine Ejakulation zu verhindern, kann man ganz leicht erreichen, in dem man die Harnröhre gegen den Damm abdrückt. Das kann auch eine geübte Frau machen. Dann entseht tatsächlich ein Orgasmus, bei dem kein Ejakulat ausgeschieden wird. Als Mann ist die Versuchung aber sehr groß doch los zu lassen, da der erlebte Orgasmus sich nicht gabz komplett anfühlt. Bei dieser Praktik scheinen auch mehr Kontraktionen zu erfolgen. So darf man den Druck erst weg nahmen, wenn der Mann sich wirklich nicht mehr in dieser Orgasmusphase befindet. Danach kommen dann in der Regel wenige Tropfen aus dem Penis, die sich vor dem Druckpunkt aufgestaut hatten.
    Ein großer Vorteil dieser Praktik ist, dass der Mann seine Erektion nicht verliert und nahezu direkt mit dem Sex weiter machen kann. Man kann das sogar öfters hintereinander machen. Der Frust des nicht 100%´igen Orgasmus wird aber größer. Wenn dann der „normale“ Orgasmus „zugelassen“ wird, erhöht sich der Druck, mit dem das Ejakulat abgegeben wird, die Menge des Ejakulats erhöht sich ebenfalls. Der Orgasmus als solches wird nach den „Strapazen“ für den Mann i.d.R. ein gigantisches Erlebnis. Er wird heftiger und dauert erheblich länger.
    Welcher Mann das schon erlebt hat, weiß wovon ich rede.
    Es soll nun praktische Übungen geben, bei denen der Mann seine Beckenbodenmuskulatur derart trainiert, dass er ohne zusätzlichen äußeren Druck durch anspannen der entsprechenden Muskeln die Harnröhre selbst verschließen kann und somit selbst das Ausstoßen des Ejakulats zu verhindern. Das scheint mir zwar im Bereich des Möglichen, dürfte aber extrem schwer zu erlernen sein, zumal die Psyche da ja auch noch mitmachen muss.

    Ich hoffe ich konnte mit meinen Ausführungen weiter helfen.
    Gruß
    Frank

  18. Hallo zusammen,

    Durch langjährige Beschäftigung mit dem alten Taoismus und dessen sexuelle Aspekte habe ich mich langsam an den Orgasmus ohne Ejakulation herangetastet und erlebe diesen nun seit mehr als zwanzig Jahren (bin mittlerweile 60Jahre). Der Vorteil ist, dass auch der Mann dadurch in der Lage ist, berauschende Mehrfachorgasmen zu erleben.

    Die meisten Männer (aber auch Frauen) glauben, das der männliche Orgasmus und die Ejakulation identisch sind, dem ist aber nicht so. Das sind zwei verschiedene Sachen. Zunächst setzt der Orgasmus ein und dieser triggert dann, bei fortdauernder Stimulation, erst danach die Ejakulation. Dazwischen liegt ein kleiner Zeitraum, an den man sich mit viel Übung herantasten kann.
    Anfangs wird man noch häufig den sogenannten „point of no return“ überschreiten, aber man kann diesen winzigen Zeitraum zwischen Orgasmus und Ejakulation mit der Zeit immer sicherer erkennen. Stoppt man genau dann die Stimulation, hat der Orgasmus bereits eingesetzt, aber die Ejakulation wird nicht ausgelöst. Und nein, das Sperma fließt nicht stattdessen in die Blase. Das passiert nur dann, wenn der Punkt überschritten wird und Sperma und Prostataflüssigkeit bereits in die Harnröhre gepresst wurden. Wenn dann die Beckenbodenmuskulatur angespannt wird, kann es passieren, dass das Ejakulat rückwärts in die Blase fließt, anstatt nach vorne herauszuschiessen. Die Ejakulation hat also bereits begonnen, nur aufgrund der Anspannung in die falsche Richtung. Man muss also den Punkt erkennen, bevor Samen und Prostataflüssigkeit sich überhaupt erst in Bewegung setzen.

    Das Erkennen der Lücke funktioniert jedenfalls nach reichlicher Übung problemlos auch beim normalen Geschlechtsakt zwischen Mann und Frau. Allerdings sollte Frau auch darüber Bescheid wissen, sonst erkennt sie den Orgasmus des Mannes und glaubt…aha…das wars schon…und ich bleibe mal wieder auf der Strecke, oder was? Nein…sie wird sich sogar sehr wundern, dass es fast nahtlos weitergeht. Und zwar solange beide wollen.
    Gibt es was schöneres, als wenn beide, ineinander verschlungen, mehrfache Höhepunkte erleben und der Mann danach nicht einschläft und stattdessen lieber noch kuscheln will?

    Wie fühlt sich nun der männliche Orgasmus ohne Ejakulation an?
    Ich weiss natürlich nicht, wie sich der Orgasmus einer Frau anfühlt, aber ich vermute stark, dass die von mir erlebte männliche Art des Orgasmus (ohne Ejakulation) sehr dem einer Frau ähnelt.
    Der männliche Ejakulations-Orgasmus ist (für mich) vom Gefühl her, ein Zusammenziehen aller Energien auf einen Punkt, mit anschließender Explosion nach außen. Der von mir erlebte männliche Orgasmus (ohne Ejakulation) ist hingegen wie eine gewaltige Welle, die mehrfach durch den ganzen Körper rauscht und zum Ende unbeschreibliche, berauschende Gefühle im Gehirn auslöst. Als würde eine gewaltige Energie alle Synapsen überfluten und die Welt um mich herum hört auf zu exestieren.
    Irgendwo habe ich mal was von einem Gehirnorgasmus gelesen und…ja… genauso wurde ich das Gefühl beschreiben, nur noch zusätzlich mit vorherigen Körperorgasmus.
    Das Ganze dauert mindestens 15 Sekunden, ist also nicht zu
    vergleichen mit dem normalen Ejakulations-Orgasmus.
    Zudem schließen sich (bei weiterer Stimulation) fast unbegrenzt weitere Orgasmen an, mit ständig steigender Intensität und Dauer.
    Anfangs konnte ich nicht genug bekommen und habe einmal ca. 30 Minuten lang Orgasmus auf Orgasmus erlebt, bis ich aufgab, da es mir auch ein wenig Angst machte, weil man nicht weiss, wo es hinführen kann. Ob das Gehirn diese gewaltigen Energiewellen auf Dauer möglicherweise nicht so ohne weiteres wegsteckt.
    Jetzt begnüge ich mich seit genannten 20 Jahren mit 3 bis 4 Orgasmen hintereinander. Zudem ejakuliere ich bewusst einmal im Monat, um auch das entsprechende System aufrechtzuerhalten.
    Und nein…liebe Männer…der Samen staut sich nicht an! Der Körper baut diesen nach einer gewissen Zeit von selbst ab.

    Beste Grüße,

    Yohani

  19. Einen trockenen Orgasmus habe ich öfters als Nebenwirkung es Medikamentes Tamsulosin, welches die Muskulatur in der Prostata und der Harnröhre entspannt, wodurch das Wasserlassen erleichtert wird, leider aber auch der Samenerguss eher in die Harnblase erfolgt. Dies ist nicht immer so, aber der Samenausstoß ist in jedem Fall geringer geworden. Das Gefühl und die Intensität des Orgasmus sind genauso wie früher, aber es fehlt der Anblick des Samenausstoßes, besonders bei starken Orgasmen. Ich finde das schade

  20. Hallo zusammen,

    die Erfahrungen und Berichte hier sind echt vielfältig, jedoch nutze ich selbst den „trockenen Orgasmus“ anders als viele meine Vorredner.
    Ich finde selbst nicht, dass der Orgasmus dadurch stärker wird, ich weiß nur, dass meine Standhaftigkeit auch nach dem Orgasmus erhalten bleibt :) sowie die Empfindlichkeit extrem weniger wird bis man sich wieder zum Orgasmus heranarbeitet – wie vereinzelt hier auch schon drüber gesprochen: das Geheimnis des multiblen Orgasmus beim Mann.
    Also, ausprobieren und Spaß haben.

  21. Hallo zusammen,

    zum Thema trockenen Orgasmus, bzw. was man damit erreichen kann, schliesse ich mich teilweise Yohani und Matthias an.
    Ich versuche es zur Zeit zu erlernen und lese da aktuell das Buch von Barbara Keesling „Liebe machen die ganze Nacht hindurch …“, leider schwer zu bekommen.

    Sie beschreibt hier (ich bin noch in den ersten Kapiteln) unter anderem das Training des PC Muskels um eben das austreten des Ejakulat zu verhindern und den Orgasmus nicht komplett auszulösen. Ziel des „Trainings“ soll der Multiple Orgasmus beim Mann sein (wenn man es hin bekommt).

    Ich bin schon vor dem Lesen des Buches darauf gestossen um die „Standhaftigkeit“ zu verlängern und versuche den „point of no return“ wie er so schön beschrieben wird nahezu zu erreichen, den PC Muskel anzuspannen und wieder etwas runterzukommen.
    Die Methode mit „abdrücken mit dem Finger“ finde ich nicht so gut, da man hier das Liebesspiel doch unterbricht. Bei der PC-Muskel Methode kann man sich in der Zeit schön auf andere Liebkosungen, streicheln, kuscheln vertiefen.
    Nach dem Einsatz des PC-Muskels kann man durchaus wieder einige Zeit weiter machen.
    Wichtig dabei ist natürlich dass Frau in dem Moment in Ihrer „Yoni“ auch ruhig ist, sonst isses vorbei ;)
    Ergebnis dabei ist, für mich, am Schluss dann ein unglaublich intensiver Orgasmus, der durchaus doppelt bis dreifach so lange andauert wie ein normaler Orgasmus. Für Sie natürlich auch ein längeres Liebesspiel.

    Der Unterschied scheint wie ich es aus dem Buch zu lesen vermag jedoch zu sein, dass man nach einem „trockenen Orgasmus“ noch weiter machen kann und mehrere Orgasmen haben kann, nach meiner Methode / dem Orgasmus ist meine Eichel meist jedoch so empfindlich dass jede weitere Bewegung eine überreizung darstellt.

    Gruß
    Gregor

    PS: zu dem Thema habe ich auch einmal das Gegenteil von einem trockenen Orgasmus erlebt. Ich habe meiner Parterin gesagt dass ich kurz davor bin und wir langsam machen müssen weil ich mich auf das zurückhalten konzentrieren muss, ich habe mich dann aus ihr zurückgezogen, leider habe ich den „Point of no Return“ schon überschritten gehabt.
    Ergebnis: Ejakuliert ohne „schönen“ Orgasmus (auch als ruinierter Orgasmus bekannt). War in dem Moment sehr unbefriedigend.
    Vorteil war, dass wir nach dem Ejakulieren ohne Probleme nochmal ne Runde einlegen konnten bei dem ich dann mit einem sehr intensiven Orgasmus und nochmals mit Ejakulat gekommen bin.

  22. Es gibt noch eine „nicht gewollte“ Art des trockenen Orgasmus, wie ich es habe. Ich bin mir bewusst mein Beitrag ist ein wenig am Thema vorbei aber er soll aufklärend und Mut machend sein.

    Nach einer kompletten Entfernung der Prostata wg Krebs habe ich nun keinen Tropfen Ejakulat mehr. Das Orgasmus Gefühl allerdings ist unverändert. Es brauchte ne Zeit, bis die Nervenenden wieder zusammen gewachsen sind, damit auch eine ordentliche Erektion zustande kommt. Das ist jetzt, nach 2 Jahren zu ca. 70% erreicht. Für intensiven Sex muss ich die SKAT Methode anwenden. Der O. bleibt intensiv und trocken und löst bei mir Zuckungen und Stöhnen aus. Für die Partnerin wünschte ich manchmal ein deutliches abspritzen, was an manchen Tagen Hemmungen bei mir im Kopf auslöst.

    Wie oben beschrieben haben auch wir das Ritual des „Massageöl in die Brüste einmassieren“ vor langer Zeit für uns entdeckt. Und es schafft genau diesen Abbau von Stress innerhalb der Partnerschaft. Und nicht zwangsläufig gleiten die geölten Finger hinab zur Spalte.

  23. Hallo Frau Henning,
    mehr oder weniger durch Zufall bin ich heute beim Lesen einer wegen der Rätsel geschenkten Zeitschrift auf den Link ihrer Website gestoßen. Die Bezeichnung „trocknen Orgasmus“ habe ich schon vor ca. 10 Jahren „gebaucht“, als Ergebnis der Medikamenteneinnahme Tamsulosin. Mein Urologe bzw. der Beipackzettel nannte diese Nebenwirkung des Medikamentes „retrograde Ejakulation. Soweit ich mich erinnere fand ich das oder besser gesagt diese Störung, wie auch @Michael in seinem Kommentar vom 1.8.2015 erwähnte, nicht besonders erstrebenswert. Um so mehr bin ich über die vielen Kommentare zur „freiwilligen Ejakulationsstörung“ erstaunt. Das habe ich bisher nicht gewusst und ist für mich/uns auch keine Alternative.
    Freundliche Grüße

  24. Liebe Frau Henning,

    dieses Thema ist schon älter, aber man lernt ja bekanntlich nie aus. Ich habe jetzt nicht alle Kommentare zu diesem Thema gelesen, vielleicht schreibe ich dasselbe wie ein anderer Mann. Sie werden ja sehen.
    Ich habe die Selbstbefriedigung mit dreizehn oder vierzehn entdeckt. Dabei hatte ich trockene Orgasmen, weil sich bei mir die Samenproduktion noch nicht eingestellt hatte. Nachdem mein Körper Sperma produzierte, war alles ganz anders. Denn meine trockenen Orgasmen wurden nicht von Kontraktionen begleitet. Vielmehr war es ein länger anhaltendes Gefühl des Zerberstens (des Penises), weshalb ich beim erstenmal einen Riesenschrecken bekam, ob sich wieder alles normalisiert. Aber es waren unglaublich schöne Gefühle.
    Nach einiger Zeit schoss dann das Sperma heraus. Da habe ich mich zwar erschrocken, aber so ist es nun mal. Seitdem habe ich keinen trockenen Orgasmus erlebt und wüsste auch nicht,wie und wofür.

    Herzliche Grüße
    Thomi

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