Die Kurve der Frau

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Wie Ihr seht, hat es Doch-Noch geklappt, einen geeigneten Beitrag für diesen Donnerstag zu drehen. Ann-Marlene kann sich wieder einigermaßen konzentrieren und auch ihre Laune ist auf dem Weg der Besserung. Woran das lag und liegt erklärt sie in diesem Beitrag.

Mit der “Kurve der Frau” ist allerdings nicht die Silhouette der Selben gemeint – sonst wären es ja wohl auch eher die “Kurven der Frau” …
Schade, denkt da vielleicht der Eine oder Andere, aber es lohnt sich trotzdem mal rein zu schauen

Wie auch immer, die Erklärungen im Film sollten, sowohl den Männern, als auch den Frauen ein wenig helfen, sich (selbst) besser zu verstehen und zu vertragen.

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4 Kommentare zu „Die Kurve der Frau“

    1. Liebe Regina!

      Eine gute und wichtige Frage.

      Erstmal werde ich keinen Blog zu dem Thema drehen, sondern ein Buch schreiben ;-): „Sex ab 50!“ Hierin wird es also unter anderem auch um die Wechseljahre gehen. Die Zusammenhänge sind hier sehr komplex. Und niemand weiss so richtig Bescheid. Ich befrage aber seit einigen jahren alle Frauen in meiner Praxis im entsprechenden Alter zu dem Thema. Und so langsam bilde ich mir eine Meinung. Ich selber bin ja auch gerade 48 geworden und spüre das eine oder andere bezüglich hormone und Lust. mehr später dann …
      Ann-M.

  1. Es ist schade, dass ihr zwar das Thema weiblicher Zyklus anschneidet, dabei aber ebenfalls den Mythos bedient, dass der Menstruationszyklus 4 Wochen lang ist und der Eisprung genau in der Mitte stattfindet.

    Das mag bei einem geringen Teil der Frauen in einigen ihrer Zyklen so sein, die meisten Zyklen sind aber anders.

    (Die Rede ist dabei natürlich von Frauen mit echten Zyklen, also solchen, die nicht durch künstliche Hormone beeinflusst werden. Der 28-Tage-Pillen-Zyklus hat mit einem echten Menstruationszyklus nichts zu tun. Das wäre übrigens auch ein wichtiger Hinweis im Blog gewesen: Alle hier dargestellten Aussagen über hormonell bedingte Schwankungen gelten nur für natürliche Zyklen. Künstliche Hormone haben auch verschiedene Auswirkungen auf Libido, Stimmung, körperliches Befinden, Selbstwahrnehmung und Persönlichkeit, aber in deutlich anderer Form als in einem natürlichen Zyklus. Stattdessen verursachen Präparate, deren Wirkmechanismus darauf beruht, die unfruchtbare Gelbkörperphase zu simulieren, über den gesamten Wirkungszeitraum die hier für die zweite Zyklus-„Hälfte“ dargestellten entsprechenden Auswirkungen.)

    Tatsächlich gelten Zykluslängen zwischen 23 und 35 Tagen als normal, mit gelegentlichen Ausreißern von bis zu 45 Tagen. Außerdem findet der Eisprung bei den meisten Zyklen NICHT in der Mitte statt. Denn nur die zweite Zyklusphase (Gelbkörper- bzw. Lutealphase) ist relativ konstant (zwischen 11 und 15 Tagen), die erste Phase (präovulatorische oder Follikelreifungsphase) kann von Frau zu Frau und von Zyklus zu Zyklus sehr unterscheidlich sein (von ca. 7 bis zu mehr als 25 Tagen).

    Zudem ist der Progesteron-Anstieg unmittelbar nach dem Eisprung steiler als in der Grafik hier dargestellt (was es übrigens ermöglicht, durch Temperaturmessung festzustellen, wann der Eisprung vorbei ist und die unfruchtbare Zeit begonnen hat, denn die Körpertemperatur der Frau steht in unmittelbarem Zuammenhang mit dem Progesteronwert).

    1. Danke für diesen ausführlichen Beitrag.

      Zunächst muss ich aber kurz erwähnen, dass unsere (kurzen!) Beiträge nie den vollen Umfang eines Themas bedienen können! Und dass, wenn wir über Kurven, Zeiträume oder Ähnliches berichten, wie uns oft auf Statistiken, Mittelwerten, quasi auf Allgemeinheiten beziehen müssen, um etwas zu erklären. Klar ist aber dann auch, dass jeder Mensch anders ist! Und dass deswegen nicht alles auf jeden trifft. Wir können mit unserem Blog nur anregen über Dinge nachzudenken.

      Eines ist aber in jedem fall wichtig: Ich hätte unbedingt erwähnen müssen, wie unterschiedlich die natürlichen Zyklen sein können, sogar ja für jede einzelne Frau. Gerade für junge Mädchen mit wenig Erfahrung ist es wichtig, dies zu wissen. Danke für den hinweis!

      Also noch Mal: Super, dass die hormonellen zusammenhänge in deinem beitrag so ausführlich dargestellt werden.

      Ann-Marlene (aus dem Urlaub in Alicante)

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