Linda King “Der Schwanz”

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Zu Gast bei Doch Noch TV: Karla Karcher, als Linda King, mit ein paar Gedanken zum Penis. Normalerweise steht Karla, Schauspielerin und Sängerin, mit der Music & Poetry-Show “Cash for Bukowski”, auf der Bühne, einer gepfefferten Mixtur aus mal fetzigen, mal melancholischen Songs, mit deftiger Prosa, Gedichten und Geschichten rund um zwei legendäre Schwergewichte: Johnny Cash und Charles Bukowski online kasino.
Zum Schluss läutet Ann-Marlene noch die Peniswochen ein möchte gern mehr von Euch wissen, dieses Mal zum Thema Beschneidung.

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18 Kommentare zu „Linda King “Der Schwanz”“

  1. Ich wurde mit acht Jahren beschnitten und für mich war es ein traumatisierendes Ereignis gewesen. Ich fühlte mich danach verstümmelt und nicht mehr wie ein normaler Junge, weil man mir einen Teil vom Penis weggeschnitten hatte. Später kamen durch den Sensibilitätsverlust auch sexuelle Probleme dazu. Auch heute noch, über 20 Jahre danach habe ich psychische Probleme bis hin zu Depressionen. Meine Erfahrungen habe ich im Laufe des letzten Jahres aufgeschrieben:
    http://hpd.de/node/17151

  2. Hi an alle. Also ich wurde im Alter von 5 oder 6 Jahren beschnitten. Allerdings hab ich zum Glück keine Probleme wie Andreas über mir. Ich fühle mich damit wohl. Beim Sex dauert es vielleicht etwas länger als bei unbeschnittenen, aber ich denke dass sich eine Frau darüber nicht beschwert. Am Ende klappt ja doch alles wie es soll.
    Ich muss jedoch noch dazusagen dass ich nicht aus kosmetischen, sondern aus medizinischen Gründen beschnitten wurde.

    Und zu “Linda King” muss ich noch folgendes sagen: Man kann mit dem Schwanz nicht einfach nur Pissen…sondern das auch noch im stehen machen 😉

  3. Hallo miteinander.

    Ich finde es toll, daß auf das Thema Beschneidung doch-noch eingegangen wird. Wie es mir persönlich ergangen ist habe ich ja schon teilweise bei “Lernspass für den Penis-aber bitte mit Gefühl” beschrieben.
    Es wird aber unwahrscheinlich schwer sein, irgendwelche Rückschlüsse oder Vergleiche zu ziehen. Denn jeder empfindet anders. Es werden sicher alle Meinungen vertreten sein von “super keine Probleme”, “hab mich damit noch gar nicht befasst” bis zu, wie bei mir “das schlimmste was mir bisher passiert ist”. Und jeder wird recht haben, es ist sein persönliches Empfinden.

    Aber um doch etwas vergleichen zu können ist auch der individuelle Beschneidungsstil entscheidend. Denn Beschneidung ist nicht gleich Beschneidung!
    High und Loose mit Low und tight ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.( Beschneidungsstile nachzulesen im Zirkumpendium verlinkt bei Lernspass für den Penis)

    Darum meine Frage an Daniel (und alle anderen die sich hoffentlich zahlreich melden): Wie wurde beschnitten? War dein Operateur gnädig und ließ dir Frenulum und Teile des inneren Vorhautblattes? Oder ist wie bei mir(und Andreas, wenn ich ihn richtig verstanden habe) nach der Eichel sofort die OP-Narbe und die verbliebene Schafthaut.Die Narbe ist also nicht auf dem Schaft frei verschiebbar wie bei High Beschneidungen.
    Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

    Auch ich wurde aus “medizinischen Gründen” beschnitten (relative Phimose) und habe erst im nachhinein im Internet erfahren: Phimose ist kein Grund zu beschneiden(amputieren). Es ist ungefähr wie Hand/Fuß/Finger/Zeh gebrochen/verstaucht/verletzt “dass schneiden wir ab und Sie werden nie mehr Probleme damit haben”. Macht natürlich keiner, nur bei der Vorhaut ist dies gängige Urologenpraxis. Und wenn du dem Arzt nach der Vorhautamputation dann von Problemen wie Narbenschmerzen, Schwierigkeiten beim GV zur Ejakulation zu kommen und Orgasmuslosigkeit berichtest: Beweise das erst mal, es ist dein persönliches Empfinden und Fühlen.
    “Das ist nur psychisch bedingt” und wenn er nett ist und dir nicht offen ins Gesicht lacht, drückt er dir noch ne Überweisung zum Psychiater in die Hand.

    Viele Grüße Urolüge, Martin

  4. Hi Mr. Urolüge Martin 😉

    also mein Arzt war wohl gnädig und hat alles “wichtige” drangelassen. Die Eichel liegt auch nicht die ganze Zeit frei und ich hab noch nie Schmerzen deswegen gehabt. Einen Vergleich wie es davor war hab ich aber leider nicht, da es einfach schon zu lange her ist.

  5. Hi Daniel

    Danke für deine Antwort. Eine Frage hätte ich doch-noch betreffs Handbetrieb: Bei mir seit meiner Beschneidung nur noch unter Einsatz von Gleitmittel möglich. Vorher war nur das hin- und herschieben der Vorhaut auf dem Schaft und auf der Eichel nötig und hat einwandfrei geklappt. Musst du auch Gleitmittel einsetzen? Oder reicht das hin- und herschieben der verbliebenen(inneren?) Vorhaut auf dem Schaft?
    Falls zu intim, passt schon.Und sonst schon mal Danke.

    Gruß Mr. Urolüge Martin

  6. Hi nochmal,
    also bei mir klappt alles normal. Brauche kein Gleitgel und sonst hab ich auch keine Schmerzen dabei.

  7. Hi Daniel,

    kann es sein, dass es bei dir “nur” eine Teilbeschneidung oder gar eine vorhauterhaltende Operation war? Normalerweise liegt die Eichel bei einer Beschneidung jederzeit vollständig frei oder es wird maximal der Eichelrand bedeckt.

    Selbstbefriedigung ist bei mir auch nur mit Gleitmittel und direkter Reibung über die Eichel möglich, aber seit ich die Vorhautrekonstruktion mache und die Eichel rund um die Uhr schütze, ist zumindest der Eichelrand wieder ein wenig empfindsamer geworden.

  8. Ich wurde mit knapp 3 Jahren beschnitten, aus medizinischen Gründen. Mag sein, dass das nach damaligem ( 1975 ) medizinischen Standard als erforderlich erachtet wurde, jedenfalls mache ich meinen Eltern keinen Vorwurf. Ich hatte auch insoweit ” Glück im Unglück”, dass ich im high & loose” Stil beschnitten wurde, das bedeutet, dass vom inneren Vorhautblatt noch ein spärlicher , aber ausreichend beweglicher Rest vorhanden ist, der sich im nicherigierten Zustand als Hautfalte hinter der Eichel befindet, während das äußere Vorhautblatt fast vollständig entfernt wurde. Auch das Frenulum blieb zum Glück erhalten.Bis zur Pubertät war die Eichel sogar noch weitgehend von der Resthaut bedeckt, erst seitdem sich infolge des Wachstums seinerzeit die Proportionen änderten, liegt die Eichel seitdem ständig vollständig frei. Und dabei bin ich auch schon beim Hauptproblem: da die Eichel nun freiliegt, desensibilisiert sie im Laufe der Zeit. Ich kann mich jedenfalls erinnern , wie hochsensibel sie anfangs noch war, man konnte sie kaum berühren. Davon ist mittlerweile – ich bin jetzt- 41, so gut wie nichts geblieben, meine Eichel ist mittlerweile so sensibel wie mein großer Zeh, dh ich spüre kaum noch was bei Berührung. Sex mit Kondom ist deshalb im Grunde unmöglich, Oralsex idR enttäuschend. Vaginalsex empfinde ich mehr als Arbeit, denn als Vergnügen. Ja, es funktioniert zwar noch alles, aber das Vergnügen bleibt auf der Strecke. Am besten komme ich – dank der mir verbliebenen beweglichen Vorhautreste- noch mit manuellen Techniken zum Höhepunkt und so hab ich mich mit meiner Partnerin hauptsächlich darauf verlegt. Ein großes Problem war für mich, zumindest als Teenager, das Bewusstsein, anders zu sein. Die Befürchtung, von den anderen Jungen, und insbesondere von den Mädchen, ausgelacht, gehänselt, verspottet zu werden, war groß. So hab ich mich beim Umkleiden beim Sport oder beim Schwimmen immer in die hinterste Ecke verkrochen und die Hand vorgehalten, damit bloß niemand meinen beschnittenen Penis sieht. Auch im Unterricht habe ich immer peinlichst geschwiegen, wenn das Thema dort mal zur Sprache kam. Erst so mit 15, 16 wurde ich etwas selbstbewusster und begann, allmählich gegen meine Hemmungen anzukämpfen. Klar, rgendwann merkt man dann, dass es im Grunde niemanden interessiert, und irgendwann begann ich auch regelmäßig in die Sauna zu gehen. Heute hab ich kein Problem mehr, mich vor anderen Leuten nackt zu zeigen, und angesprochen darauf wurde ich auch nie. Aber es war ein langer Weg dahin. Und dennoch: da ich von Natur aus ohnehin eher ein schüchterner, zurückhaltender Typ war, hat meine Beschneidung, die Hemmungen gegenüber Frauen, die ich ohnehin hatte, noch weiter verstärkt und meine sexuelle Entwicklung verzögert. Entsprechend spät kamen meine ersten Erfahrungen mit Frauen, und es war eine Erleichterung zu merken, dass die meisten dem Thema eher gleichgültig gegenüberstehen. Was bis heute geblieben ist, ist ein diffuses Gefühl der Verletztheit, ja ich denke, man könnte es sicherlich als Minderwertigkeitskomplex bezeichnen. Das Gefühl, dass mir an meinem intimsten Körperteil, ja dem für die männliche Identität wichtigsten und symbolischsten Körperteil, was fehlt, was abgeschnitten wurde, ohne dass ich es selbst entscheiden konnte. Und daher auch in meiner Männlichkeit irgendwie verletzt zu sein. Auch wenn ich mich mittlerweile damit arrangiert habe, beschnitten zu sein und mit dem optischen Ergebnis auch einigermaßen zufrieden bin, so bleiben eben die genannten physischen und psychischen Beeinträchtigungen , die ich beschrieb. Und so sind meine Empfindungen auch heute noch sehr ambivalent und es ist ein Thema, das mich sehr beschäftigt.

  9. @Andreas: Kann sein dass es “nur” die Teilbeschneidung war. Jedenfalls liegt die Eichel nicht dauernd frei, nur wenn der Penis erigiert ist.

  10. Mein „Schlüsselerlebnis“ war die bittere Tatsache, im Alter von ca. 6 Jahren feststellen zu müssen, dass mein Penis anders aussah, als bei anderen Jungen.
    Bis zum Ende der ersten Unterrichtsstunde eines Schwimmkurses war ich davon ausgegangen, dass die Geschlechtsteile von Jungen gleich aussehen. Das war ein großer Irrtum !
    Nachdem ich meine Badehose ausgezogen hatte, warf ein Teilnehmer des Kurses, der neben mir stand, einen Blick auf mich und rief laut durch die Umkleidekabine: “Guckt Euch den mal an, dem hat man den Pimmel vorne ganz abgeschnitten ” ! Alle starrten auf mich, einige fingen an zu lachen.

    Während die Geschlechtsteile der anderen Jungen tatsächlich länger und mit Haut überzogen waren, sah mein Penis merklich kleiner und „anders“ aus.

    Kinder können grausam sein. Ein operierter Penis ohne Vorhaut in eben etwas anderes als eine Narbe nach einer Blinddarmoperation oder ein eingewachsener Fußnagel.

    Als ich meine Mutter auf diese ” Entdeckung ” und das Erlebnis ansprach, wurde mir erklärt, dass ich im Alter von 15 Monaten an einer Phimose operiert worden sei. (dünner, anfangs tröpfelnder Harnstrahl; Verklebungen zwischen Vorhaut und Eichel ) Nachdem eine konsultierte Kinderärztin ratlos mit der Schulter gezuckt hätte, sei ich einem Chirurgen, der in unserer Stadt als Kapazität galt, vorgestellt worden. Er schlug die Entfernung der Vorhaut alternativlos als Heilmittel vor und erwähnte dabei auch die aus seiner Sicht vielen Vorteilen einer Beschneidung.
    So unterblieb der Versuch, eine mögliche Vorhautverengung oder Verklebung medikamentös zu behandeln.
    An den Eingriff und den fast einwöchigen Verbleib im Krankenhaus kann ich mich nicht mehr erinnern; wohl aber an die Empfindlichkeit der Eichel und der verbliebenen Haut , die mir einige Jahre danach, z.B. bei der Intimpflege zu schaffen machte, ich oft Angst vor dem Waschen bekam, weil sich beim Waschen danach regelmäßig ein unangenehmer und länger anhaltender Schmerz einstellte.

    Nach jenem Schockerlebnis und der Reaktion anderer Jungen in der Umkleidekabine habe ich mich bemüht, den beschnittenen Penis vor Klassenkameraden aus Scham und Angst vor Hohn und Spott zu verbergen, was mir nicht immer gelang. Selbst meine besten Freunde merkten nicht, dass ich unten anders aussah als sie.
    Ganz anders ging meine Mutter mit dem Thema um. Kam in unserer Familie oder bei Bekannten das Thema “Kinderkrankheiten” zur Sprache, musste sie immer wieder erwähnen, dass mir als Kleinkind die Vorhaut entfernt worden sei. Selbst in Gegenwart anderer Kinder, z.B. meiner Cousinen, konnte sie über den erfolgten Eingriff nicht schweigen und ich stand wie ein ” begossener Pudel ” daneben und spürte, wie mir die Röte in den Kopf stieg.
    Auch die Schulärzte waren ein Thema für sich. In der 4. Klasse – kurz vor dem Ende unserer Grundschulzeit – fand diese Untersuchung bei uns statt. Wir mussten uns bis auf die Unterhose ausziehen. Die zuständige Ärztin nahm dann entsprechende Untersuchungen vor. ( Rachenmandeln, Plattfüße etc. ). Dann wurde den Buben – in Gegenwart der Klassenlehrerin – (ledig und kinderlos ) die Unterhose heruntergezogen.
    Als ich an der Reihe war, warf die Ärztin einen Blick auf meinen Penis, klappte die restliche, bei mir immer noch recht verdickte und rot schimmernde Vorhaut am Eichelkranz zurück und sagte nur “Saubere Arbeit”. Das alles geschah in unmittelbarer Nähe der hinter mir in “Reih’ und Glied” wartenden Schulkameraden und einer betagten, kinderlosen Grundschullehrerin.
    Die von Leidensgefährten in anderen Foren häufig beschriebene Außenseiterrolle kann ich daher nur bestätigen, immer latent mit dem Gefühl verbunden, kein „richtiger Junge“ zu sein. Vor dem Schwimmunterricht in der Schule habe ich mich häufig “gedrückt”; Erkältungen und Magenschmerzen vorgetäuscht, um nicht später in der Umkleidekabine die Badehose ausziehen zu müssen.
    Zum Schwimmsport habe ich nie eine Verbindung entwickeln können.
    Ich muss zugeben, dass ich auf meine intakten Klassenkameraden und Freunde immer neidisch war Mein Eindruck, dass sich die Vorhautentfernung auch negativ auf das Wachstum des Penis auswirkte, schien sich leider zu bestätigen.

    Als ich nach Jahren erfuhr, dass meinem Cousin das selbe Schicksal widerfahren war, empfand ich eine gewisse Erleichterung, verbunden mit dem Gefühl, nicht der einzige Junge zu sein, dem die Vorhaut entfernt worden war. Zudem erging es ihm ähnlich wie mir. Sein recht radikal beschnittener Penis sorgte während seiner Schulzeit immer wieder für Hohn und Spott seitens seiner Klassenkameraden.

    Gelegentlich wurde unter Klassenkameraden und Freunden aber auch von sog. “Rund-um Operationen” berichtet. So wurden damals Leistenbrüche, Hodenhochstand etc. zum Anlass genommen, auch die Vorhaut des Patienten zu entfernen.
    Die Vorhaut der 60er und 70er Jahre galt offensichtlich als unnötige Hautfalte. Auch die Frage, ab wann ein Junge in der Lage sein muss, die Vorhaut zurückzuziehen, wurde in der Vergangenheit anders lautend als heute beantwortet.
    Auffällig war auch der Beschneidungsstil, der sehr unterschiedlich geprägt war. Während das hiesige städtische Spital nur radikale Zirkumzisionen vornahm; war die Chirurgie des Spitals der katholischen Kirche bemüht, Vorhautverengungen durch eine Spaltung des Schnürringes zu beheben. (Bei diesem Verfahren bleibt die Vorhaut erhalten, die unangenehmen Folgen der Zirkumzision bleiben dem Patienten erspart und der krasse, optische Unterschied stellt sich nicht ein.)

    Meine anfänglich beschriebene Empfindlichkeit der Eichel und der restlichen Vorhaut verblasste im Verlauf der Zeit. Durch ausgiebige Radwanderungen, die ich schon als Kind unternahm, wurde dieser Prozess sicherlich begünstigt.
    Meine ersten Zweifel an dem Sinn und der Notwendigkeit der vollzogenen Operation kamen beim Konfirmandenunterricht auf. Unser Pastor war glücklicher Vater von 6 Buben. Als im Unterricht das Thema Beschneidung angesprochen wurde, äußerte er sich sehr kritisch und sagte: ” Wenn es nach dem Willen einiger Ärzte an unserem Städtischen Krankenhaus ginge, würden wohl allen Buben nach der Geburt die Vorhaut entfernt oder würde man eine Reihenbeschneidung einführen ” Offensichtlich gab es in seiner eigenen Familie entsprechende Vorfälle.

    Die Unempfindlichkeit der Eichel nahm aber von Jahr zu Jahr zu und wurde im Verlauf der Jahrzehnte zu einem Problem. Ich kann nur bestätigen, dass das Sexualleben wirklich massiv unter der zunehmenden Verhornung der Eichel leidet. Der Orgasmus stellt sich immer schwieriger ein; bei der Benutzung eines Kondoms ist es fast unmöglich, durch die Partnerin bis zum Höhepunkt zu gelangen.

    Heute besteht die Möglichkeit, die Vorhaut durch Dehnungsgeräte etc. über eine langjährige Procedur in gewisser Weise wieder herzustellen.

    Diesem langjährigen Dehnungsprozess steht eine Operation von wenigen Minuten gegenüber.
    Als Betroffener kann ich nur den Rat geben, mit der Frage über die die Notwendigkeit einer Beschneidung behutsam umzugehen, mehrere Ärzte zu konsultieren und sich die heute angewandten, unterschiedlichen Methoden einer Beschneidung erläutern zu lassen.

  11. Ich wurde mit 5 Jahren beschnitten und habe nie Probleme in meinem Sexualleben gehabt. Obwohl die Pubertät aufregend verlief, weil ich sehr reizbar war, habe ich heute weder in Richtung zu schnell oder zu langsam Probleme und fühle mich wohl. Schließlich kenne ich es ja nicht anders 🙂

  12. Hallo Dirk

    Danke für deinen Kommentar, aber es würde mich doch-noch interessieren ob du Angaben dazu machen könntest wie du beschnitten wurdest um etwas vergleichen zu können. Gibt es noch Teile von Frenulum/innerem Vorhautblatt? Ist die Narbe auf dem Schaft verschiebbar und ist das schon stimulierend? Ist zur Masturbation Gleitmittel notwendig, da nur noch die Eichel zur Stimulation vorhanden? Wäre für die Info dankbar und falls zu intim passt schon.

    @picard72

    Auch ich habe das Problem nicht in meiner Frau “kommen zu können” bzw. es dauert zu lange und bereitet meiner Frau dann Schmerzen. Somit muß auch ich es händisch zu Ende bringen.
    Ich glaube es ist auch für die Frau frustrierend das Gefühl zu haben ihren Mann nicht befriedigen zu können.
    Ein kleiner Tip(klappt bei mir manchmal): beim GV Missionarstellung eindringen und dann Beinstellung tauschen Sie Beine zusammen Ich auseinander(umschließe z.T ihre Beine)
    Vielleicht hilfts auch euch.Viel Spass

  13. Tayfun Aksoy

    Hallo!
    Ich bin leider mit 6 Jahren aus Kulturellen Gründen beschnitten worden. So richtig gestört hat mich das an Beginn meiner Pubertät, als ich bewusst anfing zu wixxen. Seitdem war ich unzufrieden und wollte immer eine Vorhaut, weil mein Penis mit Vorhaut mächtiger aussehen und agieren kann. Geschmacksache. Menschenwerk hat den Penis, den mir Gott schenkte, verunstaltet und ungenießbar gemacht. Ab meinen 20ern spätestens hatte massive Gefühlseinbussen, sodass ich kaum was spürte und keine Erektionen halten konnte bis heute. Ich bin früh impotent geworden und gucke nur Pornos. Mit Viagra klappte es bei vertrauten Personen. Vor 1 Woche habe ich beschlossen “Freier von Tayfun Aksoy” zu werden. Ab jetzt gibt es nur noch geplanten Bezahlsex mit Viagra. Wird aber auch Zeit nach 10 Jahren ohne Sex. Bin schließlich in 3 Jahren 40 und da will ich noch was von dem haben , was mir Menschen von Gottes Geschenk gestohlen haben. Tatto, Brustvergrößerung, Schamlippenverkleinerung, Beschneidung – ja aber ab 18!

  14. Das Menschenwerk das dir Gottes Geschenk nahm kann leider niemand mehr rückgangig machen, bei dir wie bei mir. Und bei den Potenzproblemen gibts auch andere Lösungsmöglichkeiten wie Pillen. Ich hatte auch zunehmende Probleme damit. Bin dann aber zufällig auf einen interessanten Blog hier gestoßen bei dem es um den Beckenboden beim Mann geht. Und seit ich den regelmäßig trainiere….

    Dauert zwar etwas bis das Training wirkt, aber dann :-). Garantiert ohne Risiken, aber tollen Nebenwirkungen. Anleitungen dazu schwirren genügend im Netz umher. Kann es echt jedem Empfehlen.
    Echt toller Tipp, danke.

  15. Walter de Meijer

    Die beiden Alten sagen auch nix Neues.

    Warum so abschätzig über den wunderschönen Penis reden? Beschneidung von Männern ist genauso schlimm und als Verstümmelung zu sehen und abzulehnen wie die Beschneidung von Mädchen. Da gibts überhaupt nichts zu diskutieren: Gehört verboten.

    Und ausserdem: 1 Million Babies? Die komische Schauspielerin hat wohl keine Ahnung – viele, viele Millionen Samen sind es pro Schuss ….

    1. Ich denke mal, was hier gesagt wird nennt sich “Humor” oder auch “Satire”.
      Ansonsten gibt es zu dem Thema Beschneidung viele Beiträge hier im Forum – mit durchaus unterschiedlichen Erfahrungen und Ansichten. Auch außerhalb dieses Forums scheinen Menschen da Diskussionsbedarf zu empfinden. Zumindest wirkten die wochenlangen, öffentlichen Diskussionen in allen Medien auf mich/uns so.
      Ach ja, die komische Schauspielerin spielt da etwas von der Autorin Linda King. Aber ich frage sie bei Gelegenheit mal ob sie Ahnung hat und weiß wieviel …

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