Die Lesestunde: Onanie

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Da ist es wieder, das durchgehend aktuelle Thema Onanie. Wie schon bei unserem ersten Film in dieser Sache „Onanie Oh, Onana„, gehen wir wieder in Form einer Lesung darauf ein.

Es ist wirklich ganz erstaunlich, was die Menschen noch vor ein paar Jahrzehnten darüber gedacht haben. Aber, selbst heute, im 21sten Jahrhundert gibt es immer noch Aufklärungsbedarf, wie Ann-Marlene aus Ihrer Praxis weiß. Nur nicht in dieser krassen Form. Was uns heute als lebende Satire erscheint war damals, zu Zeiten des Buch Autors, wirklich bitterer Ernst.

Trotzdem: Zurück lehnen, Lachmuskeln aktivieren und staunen wie meist junge Männer unter ihren „unwillkürlichen Pollutionen“ gelitten haben …

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Zu spät Kommen – oder: auf Orgasmusjagd

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Ganz so schlimm ist es dann aber doch-noch nicht in unserem Beitrag zum Thema „Wenn Frau lange braucht zum Kommen – oder vielleicht sogar keinen Orgasmus hat?“ Zwar wird dann niemand bestraft, aber zu einem erfüllten Sexleben gehören Höhepunkte definitiv dazu.

Sternstunden: Sex-Pannen, na und?!

Tina und Ann-Marlene sprechen über ihre Top-5 der Sex-Peinlichkeiten. Es gibt eben Momente, da möchte man vor Scham im Boden versinken – beim Sex natürlich auch. Oder sogar erst recht? Wie so oft gilt in solchen Situationen: Reden hilft. Allerdings können manche Dinge auch einfach gemeinsam weggelacht werden, wie zum Beispiel vaginale Pupsgeräusche.

Die Kussfrage

Bevor wir uns damit beschäftigen, ob man aus der gefürchteten Hubschrauberzunge jemals einen sensiblen Superküsser machen kann und, ob wohl – typischerweise – ein Däne dem sagenumwobenen Bernsteinzimmer sexuelles Mobiliar bescherte: Vielen, vielen Dank für Eure zahlreichen tollen Kommentare unter dem Blasen-und-Eier-Beitrag – macht bitte weiter so!

14 Kommentare zu „Die Lesestunde: Onanie“

  1. Onanisten gehört der Pimmel abgeschnitten!

    Und die Zähne leiden auch dadurch….

    Wenn der Mann in einer Partnerschaft wieder beginnt zu onanieren, dann ist es gleichbedeutend mit der Lust der Frauen mal wieder(ohne Mann) tanzen zu gehen.

    Hatten wir das Thema nicht schon mal?

    Wie auch immer, Partner fühlen sich durch Onanie meist betrogen(manchmal aber auch erleichtert). Ich persönlich empfinde es als regulatives Ventil.

  2. ich onaniere zwangsläufig, weil ich allein lebe.
    und ich bin schon seid vielen jahre ohne krankheiten ( z.b verstopftes rohr) durchs leben geflutscht , wie mein ding durch meine hände

  3. Hallo An-Ma,
    bin 53 und finde die Beiträge sehr gut, natürlich gehalten,gesprochen und dargestellt, sodass ich mich angesprochen fühle. Zur Thema Onanie hier einige Gedanken von mir für jung und alt.
    Technisch gesehen ist es ein Ventil um ein Gleichgewicht herzustellen, Kraft die entweichen kann. die ich gestalten kann wie bei einem Musikinstrument, leichte Töne, oder Hardrock, heute so morgen so, Hauptsache es ist für mich gerade das richtige und bring mir Freude wenn ich ein Lied spiele oder auf vorspiele, schon probiert…? Im Alter verändert sich die Tonart, da zieht man auch die Töne etwas länger hinaus. Wichtig ist das Körpergefühl richtig zu fühlen, richtig dabei zu sein und Nerven behalten. Na denne!

  4. Ab jetzt lieber unter dem Nick “federkiel”, weil ja jeder Beitrag auch durchs wild wabernde web wirbelt. Dein Video hört übrigens bei mir nach 4:37 min abrupt mitten im Satz auf.

    Onanieren ist – glaube ich – in etwa so “ungesund” wie eine runde Joggen.
    Es macht schön, weil es den Kreislauf auf Trab bringt, durchblutet die Haut und kräftigt das Herz. Wenn dann noch ein paar kleine Glückshormone ausgeschüttet werden, wacht man(n) am nächsten Tag mit fröhlichem Gesicht auf.

    Männer werden ihre Gründe haben, warum sie manchmal den kürzeren, statt den beschwerlicheren Weg mit Partnerbeteiligung gehen. Wenn trotzdem man einen Partner hat, die Ausnahme aber zur Regel wird, ist ein Beratungstermin – mit Partner? – bei Ann-Marlene angesagt.

    Auch Frauen sollten, statt einen Orgasmus vorzuspielen, sich lieber auf diese Weise verlustieren und so zum netten Abschluss kommen, auch wenn es den Männern möglicherweise nicht gefällt.
    Wir sind nun einmal nicht genormt, unterschiedlich ent- oder verspannt und letztlich sollte jeder daran interessiert sein, dass auch sein Partner zufrieden ist. Nur meine unmaßgebliche Meinung.

    Die Fundamentalisten der großen Religionen allerdings werden gegen ALLES, was ihre Schäfchen ausgeglichen macht, zu Felde ziehen.
    Ihnen ist daran gelegen, das Volk unzufrieden zu halten und damit ein unterschwelliges Agressionspotential zu schaffen, dass man dann auf entsprechende “Feinde” loslassen kann.

  5. Es ist 23 Uhr und ich frage mich warum man immer einen Grund dahinter vermutet, wenn er sich regelmäßig einen runterholt. Es ist normal, es ist lustvoll, es ist entspannend. Mein Gott, warum machen sich so viele Menschen einen Kopp um diese Angelegenheit? Jeder Mensch kann und sollte mit seinem Körper das tun, was ihm Freude bereitet.
    Ich finde es höchst befremdlich, wenn Partnerinnen eifersüchtig auf die Autoerotik ihrer Männer sind. Es kann in meinen Augen auch ein Zeichen von Besitzanspruchsdenken sein – das ist Eifersucht aber vielleicht auch allgemein (anderes Thema).
    Wenn er sich regelmäßig “einen von der Palme wedelt”, dann ist es auch nicht gleich ein Indiz für Unzufriedenheit in der bestehenden Beziehung. Ebensowenig ist es allgemein (!) eine Art “Druck ablassen”. So mag es zwar wohl in Männercliquen und – runden (z.B. unter Kollegen) umschrieben werden, aber ich kann das für mich nicht sagen. Wenn ich wichse, dann weil ich geil bin bzw. irgendwelche Phantasien in meinem Kopf Karussell fahren.

    Ach ja, ich bin übrigens 52 Jahre und seit über zwanzig Jahren verheiratet.

    Der Videoblog schließt m.E. eine große informelle Lücke, und selbst in der ach so modernen und aufgeklärten deutschen Gesellschaft gibt es diesbezüglich noch sehr, sehr viel zu tun.

    Herzliche Grüße
    T.

  6. mit_zwoa_Nieren ;o)

    Unter einem bestimmten Blickwinkel (Machtkampf) entzieht Onanie dem Partner das Druckmittel „Sexentzug“

  7. Mein Freund hat freie Hand. Was bringt es mir denn auch ihm die Berührung einer seiner Körperteile zu verbieten?!

    Bei uns war es irgendwie andersrum. Auf die Frage ob er onanieren würde, hat er zuerst erstaunt und irgendwie ertappt reagiert, obwohl er sonst eigentlich nicht verklemmt etc. ist.

    Anschließend hat er sich sogar bei mir entschuldigt. Er dachte wohl, dass mir das was ausmachen würde oder nicht recht sei.

    Wahrscheinlich hat er sich dieses Verhalten aus der letzten Beziehung irgendwie gemerkt oder so.

    Für mich war’s jedenfalls irgendwie erstaunlich, dass er dachte ich wäre jetzt gekränkt oder so.

  8. Mein Freund und ich (sind beide Mitte 20 und seit mehreren Jahren zusammen) haben lange gebraucht, bis wir über Masturbation gesprochen haben bzw. es dann auch in Gegenwart des anderen taten. Was etwas schade ist, denn ich empfinde es jetzt als Bereicherung für unseren Sex. Es erregt mich auch, während ich masturbiere – was spricht eigentlich dagegen, es sich selbst zu machen, auch wenn man ein erfülltes Sexleben mit dem Partner hat? – daran zu denken, wie er es sich selbst besorgt.
    Ich bin jedenfalls überhaupt nicht „eifersüchtig“ bzw. würde es mir nicht einfallen, meinem Freund das zu verbieten.
    Liegt das vielleicht daran, dass wir (relativ gesehen) noch so jung sind und offener damit umgehen (auch wenn es eine Weile gedauert hat, bis wir so ungezwungen miteinander reden und lieben konnten)?
    Mich interessiert, aus welchen Gründen Frauen (oder auch Männer) ein Problem damit haben, wenn der Partner (die Partnerin) onaniert…

  9. Früher hätte ich auch damit ein Problem gehabt. Nicht, weil ich es einem Mann nicht grundsätzlich gönnen würde, sich gut zu fühlen, sondern vielmehr deswegen, weil ich es als Zeichen gesehen hätte, dass ich ihm nicht (gut) genug bin. D.h. also, auch mangelndes Selbstbewußtsein kann ein Grund sein, dass eine Frau verletzt und/oder verletzend auf die Selbstbefriedigung des Partners reagiert.

    Inzwischen empfinde ich es als entlastend, dass nicht nur ich für das „Glück“ meines Partners verantwortlich bin. Und so manches Mal wenn ich eigentlich müde war und keine Lust auf irgendetwas hatte, versetzte mich das Stöhnen meines Partners dann doch noch in Erregung.

  10. Erst einmal – ich liebe es, mich selber zu befriedigen – wenn ich alleine bin. Aufgrund der Fernbeziehung zu meinem Freund bin ich es an 10 von 14 Tagen.
    Und wenn wir dann zusammen sind, mag es ich schon sehr, ihm beim Onanieren zuzuschauen. Manchmal kann ich halt einfach nicht mehr, er ist aber noch nicht ganz fertig. Also verkürzen wir das Ganze, ich helfe ihm und dann freue mich auf seinen Höhepunkt.
    Ich gebe aber auch zu, dass ich nicht immer so entspannt in dieser Sache war. Wie schön ist es, älter und damit auch erfahrener zu werden!

  11. Wie viel Onanie ist dann doch zuviel ?
    Ein mal am Tag, 7 mal die Woche, 5 Jahre … ?

    Wie viele Jahre kann ich Single sein ?
    Wie viel kann ich Onanieren um noch mit meiner Zukünfdigen Frau Kinder zu bekommen ?

  12. Ich glaube, dass es auch in unserer aufgeklaerten Welt noch ziemlich verpoehnt ist. Ich als junge Frau empfand den Gedanken der Selbstbefriedigung als ausgesprochen ekelerregend, einfach deswegen, da es nicht wirklich anerkannt und oft vielleicht auch als asozial angesehen wird. Bei mir selber habe ich immernoch Probleme und am Anfang fande ich es auch bei meinem Freund befremdlich, wie >Clmt< hatte ich ein Problem mit meinem Selbsvertrauen. Mitlerweile schaffe ich es lockerer damit umzugehen, und ich hoffe und freue mich auch darauf, wenn ich es irgendwann mal genießen kann…so stell ich es mir jedenfalls vor!

  13. Ich gehöre zu den Frauen, die ein Problem damit haben, wenn ihr Partner es sich selbst macht.

    Wohl aus mehreren Gründen.
    1. Will ER eh schon viel weniger Sex wie ich und ich finde es sozusagen verschwendung, seine Lust ohne mich rauszulassen…
    2. Habe ich dadurch das Gefühl, Ich und der Sex mit mir reichen ihm nicht…
    3. Will ich nicht, dass er sich dabei an anderen Personen aufgeilt..
    4. Will ich, dass er all seine Lust mit mir auslebt, egal auf welche Weise…
    5. Fühle ich mich nicht begehrt, wenn er es tut…
    6. Ja, ich bin eifersüchtig…
    7. Will ich vollkommen Teil seiner Lust sein, so wie auch er es von meiner Lust ist…
    8. da wir uns nur am Wochenende sehen, steigert sich so seine Lust/Begierde auf mich/oder sein Trieb…

    Ich finde Sexuallität ist auf gewisse Weise eine extrem emotionale Sache und daher sollte man auch nicht „zu“ leichtfertig damit umgehen… Klar Spaß darf und soll man haben, aber man sollte auch Grenzen setzen und es nicht übertreiben… Für mich gehört Sex auch in eine Beziehung. Sex ist für mich sozusagen das, was am meisten Emotionen auslösen und vermitteln kann… Begierde, Verlangen, Lust, Liebe, Vertrauen, Angst, Wut, Zugehörigkeit, Eins sein, Traurigkeit, und noch eine viel größere Palette an Gefühlen und Emotionen.

    Ich finde die Gesellschaft ist heute viel zu leichtfertig und oberflächlich geworden und achtet nur noch auf das Körperliche, wenn denn überhaupt. Es fehlt mir etwas an Seele in Taten und Sein.

    Viele drücken ihre Gefühle und Emotionen weg und verdrängen sie und leben einfach oberflächlich in den Tag hinein. Für mich ist das der Falsche Weg. Vielleicht sehe ich es deshalb auch etwas streng mit der Sexuallität.

    Aber das ist nur mein Empfinden…^^

    PS: Deine Videos sind teilweise echt interessant und hilfreich! 😉

  14. Mondlicht ich stimme Dir voll zu. Partner sollten sich immer darueber Gedanken machen, wenn Sexualitaet ohne ihre physische Beteiligung stattfindet.

    Hillary Clinton hat sich mit Sicherheit k e i n e Gedanken gemacht, weswegen ihr Mann Bill auch am Ende ‚Erloesung‘ bei Monika Lewinsky gefunden hat!!!

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